Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen

Von Wolf-Dieter Storl

Buch, Gebundene Ausgabe, 280 Seiten, 7. Auflage
Erschienen: Juli 2007
Sprache: Deutsch
Herausgeber: AT Verlag
Verkaufsrang: 4439 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783038003601
ISBN-10: 3038003603
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Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen



Der Autor Wolf-Dieter Storl hat bereits mit seinem Buch PFLANZENDEVAS eine treue Fangemeinde erobert und auch in seinem neuesten Buch beschreibt er die KARDE und deren Deva. Gerade die Karde scheint in der Tat gegen die Borreliose als Tinktur und zur Einnahme gute Qualitäten aufzuweisen. Allerdings weist der Autor darauf hin, dass es eine kombinierte Karde / Hyperthermie Kur war, welche ihm gegen die Boreliose geholfen hatte.

Wolf-Dieter Storl erzählt seine sehr persönliche Sicht auf die Dinge und informiert den Leser auch über das Thema hinaus mit Wissenswertem zu allerlei Beobachtungen.

Viele, welche von Zecken gebissen wurden, wissen nicht wie sie sich helfen sollen und die Ärzte rücken sogleich mit der Antibiotika Keule an. Eine in Frage Stellung" der Heilverordnungen wird meistens nicht gern gesehen. Für viele Opfer der Zecke beginnt daher ein langer Leidensweg, denn der Erreger im Darm der Zecke ist äußerst widerstandsfähig gegen herkömmliche Therapiemaßnahmen.

Der Autor durchforstet die Quellen chinesischer und indianischer Heilkunde und greift auch auf überliefertes Wissen westlicher Kulturen zurück. Dank diesem Fundus gelingt ihm der Nachweis das Borreliose tatsächlich heilbar ist. Seine biologisch-/ und soziokulturellen Aspekte zur Krankheit führen den Leser auf eine Reise an deren Ende die Heilung steht.

Erfahrungsberichte, Rezepturen und weitreichende Informationen zu allen Aspekten der Ursache /Anwendung und der darauf folgenden Reaktionen runden dieses sehr gute Buch ab.

Sehr empfehlenswert!


Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen)

Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement)
Interessante phytotherapeutische Betrachtungen (4 von 5 Punkten) schreibt H.D.
Storl legt hier als Koryphäe des Planzenwissens dem Borreliosepatienten ein kleines, wertvolles Sammelsurium an naturheilkundlich und geschichtlich relevanten Fakten vor.
Mehr aber auch nicht.
Was seine eigene Heilung angeht - falls es denn auch wirklich eine langfristige ist -
kann sie sicherlich nicht unbedingt als stellvertretend für all die oft schwer und kompliziert verlaufenden Krankheitsverläufe anderer Patienten herhalten. Möglicherweise ist dem selbst mittlerweise recht "pflanzlich" wirkenden Naturmenschen Storl hier seine langjährige naturnahe Lebensweise zugute gekommen.
Im allgemeinen werden die Hoffnungen auf schnelle Hilfe aus der "alternativen Ecke" jedoch nicht selten enttäuscht, denn natürliche Mittel können oft in einer sehr naturfernen Umgebung (z.B. in einem "modernen" Körper) nur sehr bedingt wirksam sein (außerdem fehlen die nötige Zeit und Geduld). So muten die Erwartungen, die zweifelsohne durch das Buch schnell erzeugt werden leider schon etwas naiv an. Zeitpläne um die 4 bis 12 Wochen für die Ausheilung einer chronischen Borreliose regen eher zum Seufzen an, als daß sie der gängigen Realität entsprechen.
Das aber soll nicht heißen, daß es bei Borreliose keine Hoffnung gibt.
Die Krankheit zwingt die Betroffenen in der Regel in einen längerfristigen, intensiven Lernprozeß hinein und muß von vielen Seiten gleichzeitig angegangen werden. Sie konfrontiert uns mit dem "Output" unserer modernen Lebensweise, welches den Nährboden für hartnäckige chronische Erkrankungen bildet und so müssen wir diese Schichten wieder abtragen und die geistig - seelischen Veränderungen vornehmen, die anstehen, um Heilung zu erfahren. Die von Storl favorisierte Pflanze namens Karde kann bei diesem Unterfangen sicher manchmal einen Teil beitragen.

Ein intelligentes Buch (5 von 5 Punkten) schreibt d.
Dieses buch hat mich fasziniert und meine Sicht auf Vieles noch erweitert. Wolf-Dieter Storl schreibt sehr angenehm aus seinem weiten Blickwinkel als Ethnologe und gleichzeitig ganz subjektiv und direkt aus eigener Erfahrung über Definition und Heilung der Borreliose mit Hilfe der Karde-Pflanze und anderen Therapie-Bestandteilen. Sein ethnologisches Wissen läßt ihn den Bogen spannen, die Ähnlichkeit der Borreliose-Erreger mit den Erregern der Syphilis zu beschreiben und seine Gedanken zur Bedeutung dieser beiden Krankheiten für die Menschheit damals und heute! Absolut lesenswert und eine Bereicherung für die heutige Medizin, Kultur, Geisteswissenschaft und Bezug zur Schöpfung weltweit. Ein hochinteressantes Buch für alle, die spüren, dass es Zeit ist, in der Medizin und im Denken und Fühlen an sich, wieder einen Schritt weiter zu gehen!



nützlicher Ratgeber (5 von 5 Punkten) schreibt s. aus Aarbergen
Das Buch von Wolf-Dieter Storl ist für mich ein sehr nützlicher Ratgeber, der mir auf viele Fragen eine Antwort wußte.

Borreliose (5 von 5 Punkten) schreibt T.H. aus Mainburg
Durch dieses Buch erklären sich viele Krankheiten, da es die Voraussetzungen erklärt, warum man krank wird, bzw. sich überhaupt anstecken kann. Ich bin erstaunt wieso es überhaupt zu einer Infektion kommen kann.

Esoterisches Geblubber statt fundierter Naturheilkunde (1 von 5 Punkten) schreibt U.S. aus Hannover, Niedersachsen Deutschland
Einen Stern für dieses Buch, und zwar für die durchaus interessante Stoffsammlung, die Wolf-Dieter Storl zusammengetragen hat. Die Empfehlungen und Schlußfolgerungen von Storl sind allerdings alles andere als empfehlenswert. Jeder Heilpraktiker-Anwärter würde durch die Prüfung fallen, wenn er derart gefährliche Therapievorschläge geben würde.

Über die Risiken einer Antibiotika-Behandlung aufzuklären wäre verantwortungsvoll. Davon abzuraten ist bei einer Borreliose besonders im Anfangsstadium fahrlässig. In der Mischung liegt doch wohl die Methode der Wahl. Naturheilkundliche Möglichkeiten nutzen, um das Immunsystem zu stärken. Erfolgreiche Ansätze dazu gibt es - leider finden Sie sich in diesem Buch nicht. Statt dessen wird die Karde als Heilmittel propagiert. Im Internet findet sich diese in Zusammenhang mit der Borreliose erst seit Veräöffentlichung des Storl-Buches.

Hier scheint einer vom anderen abzuschreiben, und dokumentierte Fallstudien zum Thema Karde sucht man vergeblich. Im Gegenteil: Untersuchungen im Labor an Mäusen haben inzwischen sogar das Gegenteil gezeigt, und eine Schwächung des Immunsystems durch Kardenextrakt belegt. Ob die Karde für den Menschen irgendeine Wirkung hat ist bislang völlig unbewiesen. Es gibt aber weitaus mehr, was "Gottes Hausapotheke" zu bieten hat, um Borreliose zu bekämpfen.

Über das "Glaubensbekenntnis" von Storl zu Weltbewußtsein im Sinne einer Akashi-Chronik und zum Schamanismus, was er in weiten Teilen des Buches thematisiert, fällt mir in diesem Zusammenhang auch wenig ein. So was hat eigentlich in einem Buch zum Thema Borreliose nichts zu suchen. Fazit: Als Quellensammlung durchaus brauchbar. Die Kernaussagen des Buches sind jedoch gefährlicher Firlefanz, und die Therapievorschläge und die präferierte Karde ein gefährliches Glücksspiel mit der Gesundheit. Da gibt es bessere und erprobtere Methoden - gerade im Bereich Phytotherapie und Homöopathie.

Ulrich Schmitz (Heilpraktiker-Anwärter, Hannover)

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