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Die Säulen der Erde: RomanVon Ken FollettÜbersetzer: Gabriele Conrad Übersetzer: Till R. Lohmeyer Übersetzer: Christel Rost Buch, Taschenbuch, 1296 Seiten, 74. Auflage Erschienen: 23. Juni 2010 Sprache: Deutsch Herausgeber: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag) Verkaufsrang: 268 (je kleiner desto beliebter)EAN/ISBN: 9783404118960 ISBN-10: 3404118960 ASIN: 3404118960 (Amazon-Bestellnummer) Preis: € 10,99 (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die "Säulen der Erde", das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
1135 überfrisst sich der englische König Heinrich an Neunaugen und stirbt. Seine Tochter Matilda -- sie wäre die erste Frau auf dem Thron -- setzt sich gegen die Herrschaftsansprüche ihres Cousins Stephen zur Wehr. Zwar hatte Heinrich eine ganze Reihe illegitimer männlicher Nachkommen gezeugt; der einzige eheliche Sohn ist jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Neun Jahre lang tobt der Bürgerkrieg in dem einst blühenden England. Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen. Der 1150 Seiten starke Roman wurde mit großem Aufwand als Hörspielfassung von 510(!) Minuten Länge vertont. Für den musikalischen Background sorgen ein Symphonieorchester und Chöre, alles in allem etwa 120 Musiker. Die Musik wurde eigens für das Hörspiel komponiert: Das ist Kino mit verbundenen Augen. Falls Sie den Briten Ken Follett vor allem als Autor von Thrillern wie Die Nadel oder Der dritte Zwilling kennen -- keiner ist erstaunter über den Genrewechsel als der Schriftsteller selbst, wie er in den Inlays der CDs ausführlich schildert. Typisch Follett ist die Spannung, mit der er hier Historie zum Kriminalstück macht. Soviel sei schon verraten: Auch der Tod des eingangs erwähnten Königssohns trägt wesentlich zur Dramatik von Die Säulen der Erde bei. --Annette Eichinger
Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 669 Bewertungen)
Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Sehr empfehlenswert (5 von 5 Punkten) schreibt r. aus de Die Säulen der Erde ist für mich eines der besten Bücher von Ken Follett. Seine Schreibweise lässt die Protagonisten sehr lebendig erscheinen, erspart dem Leser aber auch nicht die Grausamkeit, die das Leben der damaligen Zeit mit sich bringt. Es ist zweifelsohne ein Buch für hartgesottene, die nicht vor detailgenauen und langen Beschreibungen zurückschrecken. Manchmal hätte ich mir durchaus etwas mehr Kürze gewünscht, doch nachdem ich die Zeit hatte, eingehender darüber nachzudenken, entpuppte sich das Buch als Meisterwerk.
Eine eigene Welt! (5 von 5 Punkten) schreibt r. Der Inhalt sowie auch der Stil wurden hier ja schon in unzähligen Rezensionen beschrieben, besprochen und gelobt. Was mich so sehr an diesem Buch fasziniert ist nicht nur die Art und Weise wie vor dem geistigen Auge des Lesers eine mittelalterliche Welt aufgefächert wird, sondern wie es Ken Follett gelingt die einzelnen Charaktäre zum Leben zu erwecken. Während es den meisten Autoren recht schwer fällt, eine Verknüpfung zwischen Leser und dem Protagonisten zu schaffen, so gelingt dies Ken Follett gleich mit einer ganzen Hand voll Figuren, die der Leser schon nach einiger Zeit gut zu kennen glaubt und ihrem Denken, Handeln und ihrer gesamten Entwicklung folgen kann.
Als kleinen Tip würde ich sagen, dass dies ein Buch ist, das begeisterten Lesern von Umberto Ecos "Der Name der Rose" sicherlich sehr gefallen wird.
Erst fesselnd, dann holprig! (3 von 5 Punkten) schreibt B.M.H. aus Kassel Ich denke schon, dass man dieses Buch gelesen haben sollte.
Die erste Hälfte des Buches ist spannend, fesselnd und man versinkt tief in die Geschichte und baut eine enge Vertrautheit mit den Hauptfiguren auf. Ungefähr ab der Hälfte verliert das Buch an Tiefe und man kann nur noch schwer eintauchen, da der Autor beginnt auf das Ende der Geschichte zu zueilen. Figuren, welche vorerst bis ins Detail beschrieben wurden, werden dann nur noch spährlich erwähnt. Die folgenden großen Zeitsprünge sind störend und entmutigen beim lesen.
Kurzum... das Buch beginnt stark und flaut dann ab.
Muss man gelesen haben! (5 von 5 Punkten) schreibt B. Für alle die das hier lesen - Dieses Buch ist absolut weiter zu empfehlen. Das Buch reisst einen von der ersten bis zur letzten Seite mit.
Boah! (1 von 5 Punkten) schreibt i. Und gleich nochmal: BOAH!
Ich habe es geschafft, und dieses allseits so hochgelobte Buch wirklich fertig gelesen (beim 2. Anlauf)! Es war reine Zeitverschwendung. Über die platte Handlung muss ich hier nichts mehr sagen. Kurz: Es ist eine an den Haaren herbei gezogene Liebesschnulze, die alle Klischees bedient. Wahrscheinlich finden es nur deshalb so viele gut, weil es so unglaublich dick ist und man mit Stolz behaupten kann, man habe es gelesen. Sieht ja auch gut aus im Regal.
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