|
||||||||||
|
Bei Browns Roman Meteor ist das nicht anders. Der titelgebende Gesteinsblock liegt tief in der Arktis verborgen, wo er mithilfe einer High-Tech-Satellitenanlage der Raumfahrtbehörde NASA aufgespürt wird. Anscheinend hat er Spuren außerirdischen Lebens mit ins ewige Eis gebracht. Kein Wunder also, dass der Präsident der USA seine Geheimdienstmitarbeiterin Rachel Sexton zur Fundstelle kommandiert. Aber irgendeine mysteriöse Kraft will mit allen Umständen verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Immerhin befindet sich Sexton an einem "gottverlassenen Ort" mit "vielen Möglichkeiten, zu Tode zu kommen". Für Freunde von Wissenschaftsthrillern mit einem Touch Science Fiction und spekulativer Dramatik ist Browns Meteor ein unbedingtes Muss. Es ist abzusehen, dass das Buch in den Bestsellerlisten ebenso einschlagen wird, wie der außerirdische Gesteinsbrocken in der Arktis. -Isa Gerck Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 380 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Ein typischer Brown mit den bekannten Schwächen (3 von 5 Punkten) schreibt M. aus Riesa Es ist für mich immer ein seltsames Gefühl, wenn ich einen Dan Brown-Roman beendet habe. Einerseits ärgert man sich, einmal mehr einen zum Teil vor lauter Klischees triefenden und scheinbar am Autoren-Reißbrett zusammengezimmerten Hightech-Thriller-Hokuspokus vor sich zu haben, andererseits stellt man aber verwundert fest, dass selbst den abstrusesten Plotschlenkern und aberwitzigen Cliffhangern noch eine gewisse Faszination innewohnt, die einen bei der Stange bleiben und nicht eher ruhen lässt, bis man den großen Showdown passiert hat. "Meteor" (Originaltitel: "Deception Point") aus dem Jahr 2001 macht da keine Ausnahme. In Deutschland erst nach dem großen Erfolg von "Sakrileg/The Da Vinci Code" und "Illuminati" veröffentlicht, hält auch dieser Roman alle klassischen Brown-Zutaten bereit. Die Bösewichter sind halt böse und werden so aufdringlich als undurchsichtig-unverdächtig gezeichnet, dass man - sofern man schon vorher ein Buch des Amerikaners kennengelernt hat - zielgerichtet auf den die Strippen ziehenden Unhold tippen kann. Dazu kommen die zahlreichen Rechercheschnitzer - gerne mit künstlerischer Freiheit beschönigt - und Logiklöcher, die ein ums andere Mal für Verstimmung sorgen. Dass dennoch am Schluss eine unterhaltsame und nicht unspannende Handlung dabei herauskommt, ist Dan Browns eigentliche Kunst. Dabei ist der Inhalt relativ knapp zusammenzufassen. Im arktischen Eis wird durch die krisengeschüttelte NASA, deren weitere Existenz im laufenden US-Präsidentschaftswahlkampf kontrovers diskutiert wird, ein Meteor mit scheinbar außerirdischen Lebensspuren entdeckt. Die offensichtliche wissenschaftliche Sensation entwickelt sich jedoch zu einem tödlichen Strudel, in dem Geheimdienste, Regierungsbeamte, Spezialeinheiten und die beiden Präsidentschaftskandidaten mit vorwiegend unsauberen Methoden mitmischen. Tödliche Methoden... Das von Anne Moll ruhig und mit angenehmer Stimme gelesene Hörbuch bietet einen guten Kontrast zum teilweise atemlosen Plot. Die vom Autor zielgerichtet gesetzten Szenenwechsel, die den Leser/Hörer immer an einem gerade entscheidenden Handlungspunkt ungeduldig zurücklassen, verfehlen auch in der Hörversion ihre Wirkung nicht. Dennoch: eines von Browns schwächeren Werken, das auch von der guten Audiobook-Fassung nicht gerettet werden kann. Besser als Illuminati (5 von 5 Punkten) schreibt S. Ein typisches Dan Brown Buch: spannend, unvorhersehbar und informativ. Wer Illuminati und Sakrileg mochte, dem wird auch Meteor gefallen. Am Anfang habe ich Robert Langdon ein bisschen vermisst, später braucht man ihn dank Rachel Sexton aber gar nicht mehr. In diesem buch ist es Dan Brown erstmals gelungen eine überzeugende Liebesgeschichte einzubauen, was bei Illuminati und Sakrileg leider gescheitert ist. Also: Unbedingt lesen!! super (5 von 5 Punkten) schreibt s. dafür das das buch gebraucht gekauft wurde ist es wie beschrieben in einem sehr sehr gutem zustand bin sehr zufrieden, vorallem weil es sonst gebunden auch nur noch sehr schwer zu bekommen ist danke Dan Browns Meteor= erste Sahne / Anne Moll als Vorleserin= OMG-furchtbar (4 von 5 Punkten) schreibt L.B. aus Halver Eine Dan-Brown-Geschichte,... gar keine Frage: erste Klasse ! Die Handlung von Meteor ist wirklich gut aufgebaut, die wissenschaftlichen Fakten ganz Dan-Brown-typisch gegliedert und leicht verständlich vermittelt. Also von Autor und Geschichte her lohnt sich die Zeit, zu lesen oder zu lauschen,... aber... und leider kommt jetzt ein ganz grosses ABER: So leid es mir tut: Anne Moll als Vorleserin ist einfach grottenschlecht. Sorry, wirklich! Sie versucht mit unterschiedlichen Stimmen herumzuspielen, kriegt das aber nicht hin. Es klingt eher so, als wolle ein kleines Mädchen einerseits besonders niedlich klingen, andererseits seinen Barbie-Mann Ken zum Leben erwecken. Anne Molls Vorstellung davon, wie Corky oder ein lässiger Machismo-Soldat klingen könnten, geraten schon fast zu einer Karikatur. Ihre Versuche, die eiskalte Kettenraucherin wie Marjorie Tench zu interpretieren, klingen wie eine Kreuzung zwischen Margarete Schreinemakers und Joe Cocker. Aber das kann Frau Moll leider noch toppen, indem sie z.B. Gabrielles Journalistenfreundin ein derart zuckersüss-niedlich-naives Stimmchen gibt, daß man vor lauter Zahnschmerzen freiwillig zum Zahnarzt rast. Ich empfinde es als äusserst schade, daß eine spannende Handlung von einem hervorragenden Autor so geschrottet wird durch eine absolut talentfreie Vorleserin. An manchen Stellen habe ich wirklich wütend die Kopfhörer weggeschleudert und mir doch lieber das Buch wieder geschnappt. Also, wer dieses Dan-Brown-Buch HÖREN möchte, sollte doch besser nach einer Version suchen mit einem anderen Vorleser.Meteor Überladen und klischeehaft (2 von 5 Punkten) schreibt S.B. aus Linz Die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten steht bevor, und das schmutzige Gerangel zwischen dem machtgeilen Senator und dem aktuellen Präsidenten wird durch eine unglaubliche Entdeckung plötzlich uninteressant: Eine Gruppe Wissenschaftler der NASA hat im ewigen Eis einen Meteor gefunden, der deutliche Hinweise auf außerirdische Lebensformen beherbergt. Kommt sehr gut gelegen, da gerade diese Institution schwer im Kreuzfeuer der Gegenpartei stand. Doch nichts ist so, wie es anfangs scheint, wie die NRO Beauftragte Rachel Sexton, die gleichzeitig die Tochter des Senators ist, zusammen mit einigen Kollegen rausfindet. Als dann noch eine unglaublich geheime und topausgebildete Militärtruppe die Wissenschaftler an der Veröffentlichung der Ergebnisse hindern will, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit! Dan Brown greift hoch: Präsidenten, Senatoren, Vorsitze in den allerhöchsten Positionen, die geheimste Geheimtruppe die man sich nur vorstellen kann, mögliche Außerirdische und was nicht noch alles. Neben den extrem hohen Stellen sind die Leute auch entweder extrem edel und gut oder extrem schlitzohrig und gemein. Und natürlich ist alles eine "Frage der nationalen Sicherheit", wie sollte es denn auch anders sein? Ganz ehrlich, der abgehobene Plot und die klischeebeladenen Charaktere in für mich absolut ungreifbaren Positionen haben vor allem dafür gesorgt, dass sich die ganze Handlung mit jeder Seite mehr von mir entfernt hat und immer uninteressanter wurde. Noch dazu verhalten sich die Hauptantagonisten - die Delta Force und Senator Sexton - so unglaublich dämlich, dass man aus dem Stirnrunzeln und Kopfschütteln nicht mehr herauskommt. Alleine die nicht ganz so schwarz-weiß gehaltene Assistentin des Senators, Gabrielle Ashe, hat es in ihren kurzen Auftritten geschafft, mich bei der Stange zu halten, sodass ich am Ende doch noch das Buch beendet habe. Doch facettenreiche und realistische Charaktere waren noch nie Browns Stärke, doch leider konnte er auch bei seinem großen Steckenpferd, der Recherche und dem Puzzlespiel, überhaupt nicht punkten. Die NASA kann interessant sein, allerdings sind die geologischen und biologischen Wunder, die im Buch erwähnt werden nur halb so spannend wie ein alter Geheimbund und alteuropäische Kunstwerke. Auch fallen die Puzzlesteine viel zu geschickt ins Bild, um jetzt ein so außergewöhnlich verstricktes Netz zu bilden, wie es in den Robert Langdon Büchern der Fall war. Allerdings muss ich eingestehen, dass ein paar Stellen, die den Meteorit und die Scheibe mit dem Fossil betroffen haben, doch interessant genug waren und die erklärenden Dialoge der Figuren kurz gezeigt haben, was eigentlich alles möglich gewesen wäre. Ansonsten bleibt ein klischeebeladener Ami-Thriller, der die großen Mächte Poker spielen lässt und sie höchst irrationale Dinge in höchst irrationalen Situationen machen lässt. Lieber die Langdon-Bücher. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
|
||||||||||
|
|