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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 74 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) "Wer überwacht die Wächter?" (4 von 5 Punkten) schreibt R. Zugegebenermaßen kann "Diabolus" nicht an die Nachfolger von Dan Brown ranreichen. Wie auch? Denn dies ist sein erster veröffentlichter Roman und dafür gut gelungen. Leider bin auch ich dem Verkaufsmarketing des Verlages auf den Leim gegangen und habe erst gemerkt, dass "Diabolus" ein früheres Werk ist, als ich mich gewundert habe, dass das Buch nicht so ausgefeilt und rasant und zum Teil auch oberflächlich ist. Also, Minuspunkt für den Verlag. Zum Inhalt: Der amerikanische Geheimdienst NSA hat einen Computer entwickelt, der es ermöglicht, jegliche verschlüsselten Botschaften zu dechiffrieren, um so Gewaltanschlägen entgegenzuwirken- den TRANSLTR. Ein ehemaliger Mitarbeiter jedoch erpresst die NSA mit einem geheimen Computerprogramm, Diabolus, das diesen TRANSLTR untergräbt und droht mit der Veröffentlichung. Somit könnten ungehindert alle möglichen Informationen im Netz ausgetauscht werden. Es sei denn, der Chef der kryptographischen Abteilung, Strathmore, gibt in der Öffentlichkeit zu, dass der TRANSLATR existiert und die NSA freien Zugang zu allen Mails hat. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um den geheimen Zugangscode zu ergattern... Brown hat "Diabolus" (im Original "Digital Fortress") 1998 veröffentlicht. Die technischen Möglichkeiten waren noch nicht so hoch entwickelt, außerdem waren Terroranschläge wie der des 11. Septembers noch nicht geschehen. Seit dem Ende der 90ger hat sich viel verändert. Das muss man ihm, bei aller verständlichen Kritik, einfach zugute halten. Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich mag den Schreibstil und die schnellen Ortswechsel sehr. Einen Minuspunkt für allzu große Schwarzweißmalerei bei den Charakteren. Man darf allerdings keine überraschenden Wendungen erwarten. Wem das genügt, dem sei das Buch empfohlen. Für Dan Brown Fans (4 von 5 Punkten) schreibt S. Dafür das es Dan Browns Erstlingswerk war, ist es echt nicht schlecht. Wer den Autor liebt, der wird auch dieses Buch mögen. Es ist zwar leichter vorhersehbar als Meteor, Sakrileg und Illuminati, aber trotzdem spannend. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Diabolisch GUT (5 von 5 Punkten) schreibt E.G. aus Klein-Winternheim Anfangs war ich skeptich über das Buch,doch mit der Zeit wurde es aber immer spannender und spannender.Sehr ausführlich und interessant geschrieben.Außerdem ist auch sehr informativ,da man Infos zur NSA z.B. erhält.Und durch die kurzen Kapitel(tw. nur eine halbe Seite lang)wird die Geschicht noch spannender. Fazit: Nur zu empfehlen,extrem spannend.Verdiente 5 Sterne-Ich würde gerne sogar 6 geben :D. Ein diabolischer Plan und ein Wettlauf gegen die Zeit (3 von 5 Punkten) schreibt K.T. aus Ahaus Die Kryptographische Abteilung des amerikanischen Geheimdienstes NSA setzt für Dechiffrierarbeiten einen Hochleistungscomputer namens TRANSLTR ein, mit dem weltweit jeder Code innerhalb weniger Minuten entschlüsselt werden kann. Der Rechner ist im Dauereinsatz damit beschäftigt, codierte Texte von Terroristen, Drogenkurieren und sonstigen Kriminellen zu entschlüsseln. Ziel ist es, die Sicherheit der USA um jeden Preis zu wahren. Eines Tages taucht ein mysteriöses Programm auf, welches den Super-Computer überfordert. Der TRANSLTR ist seit 16 Stunden mit dem Programm Diabolus beschäftigt, ohne es knacken zu können. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zumachen. Durch eine Veröffentlichung würde Diabolus zum Verschlüsselungs-Standard werden, mit der Folge, dass der NSA und ihrem Hochleistungsrechner die Basis entzogen wäre. Autor Dan Brown versteht es, die Spannung ins Unendliche zu steigern. Kurze Kapitel mit jeweils wechselnden Handlungsorten tragen dazu bei. Aber die Geschehnisse wirken teilweise unglaubwürdig. Warum gelingt es einem Profikiller nicht, sein unerfahrenes Opfer zu töten? Wo liegt der Unterschied zu Büchern wie Illuminati oder Sakrileg? Während es Dan Brown in Illuminati gelungen ist, die Themen Wissenschaft und Religion zu verschneiden und die Leser nebenbei fundierte Informationen über Aufbau und Geschichte des Vatikans erhalten, setzt er sich in Sakrileg mit spekulativen kirchengeschichtlichen Hypothesen und Geheimbünden auseinander, die Fragen über den Wahrheitsgehalt der offiziellen Geschichtsschreibung aufwerfen. Beide Bücher sind hinsichtlich der Handlungen abenteuerlich, aber wirken sauber recherchiert. In Diabolus greift Brown mit den realen Geheimdiensten und ihren technischen Hilfsmitteln ein ebenso fesselndes Thema auf. Nur diesmal wirkt die Aufbereitung unausgereift. Nach 524 Seiten ist der Leser eher verwirrt und weiß nur wenig über die (realen) Möglichkeiten der Computertechnik und der Kryptographie. Unabhängig von der Plausibilität der vermittelten Informationen wirft Dan Brown in Diabolus eine wichtige gesellschaftspolitische Frage auf: Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure? Es wird deutlich, welche Macht die Geheimdienste haben. Ist das Sicherheitsinteresse eines Landes so groß, dass eine Überwachung nach Big Brother- Manier gerechtfertigt ist? Dieses wichtige Thema, welches in den 1980er Jahren (auch wegen des besonderen Jahres "1984") hoch aktuell war, wird durch dieses Buch erneut ins Gespräch gebracht. Legt man als Maßstab an, dass ein Thriller spannend, unterhaltsam und informativ sein soll, so kommt insbesondere die letzte Kategorie in diesem Buch zu kurz. Es handelt sich - im Vergleich zu Illuminati und Sakrileg - um kein hochklassiges Buch, trotzdem legt man es, einmal angelesen, nur ungern zur Seite. Spannend (4 von 5 Punkten) schreibt C. aus Ingolstadt Das Buch kommt hier wirklich zu schlecht weg. Ich habs gern gelesen und fand es sehr spannend. Ich kann nur wiederholen, was ich eben in einer anderen Rezension gelesen habe: "Ein gutes Buch für zwischendurch". Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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