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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Grundlagen des ethischen Managements (3 von 5 Punkten) schreibt R.D. aus Luzern, Schweiz Die Idee, christliche Lehren für die tägliche Managementpraxis heranzuziehen, ist nicht neu. Anselm Grüns Darstellung der Klosterregeln Benedikts und deren Auslegung für Unternehmen und Führungskräfte sticht durch die Leichtigkeit hervor, mit der sie geschrieben ist, ebenso wie durch die vielen praktischen Beispiele. Gelegentlich kann man es sich bei der Lektüre nicht verkneifen, dem Autor eine gewisse Weltfremdheit zu unterstellen, aber immerhin ist der Benediktinermönch Grün studierter Betriebswirtschaftler und wacht als Cellerar über das wirtschaftliche Schicksal von etlichen klösterlichen Betrieben mit insgesamt 300 Mitarbeitern. Hier schreibt also zugleich ein Mann des Glaubens und ein mittelständischer Manager - in einem Stil, der sowohl Theologen als auch pragmatische Führungskräfte ansprechen dürfte. Sein Management by Benedikt" fokussiert weniger konkrete Handlungsanleitungen als vielmehr die Führungskraft selbst: ihren Charakter, ihre inneren Werte, ihre Fähigkeit zur Inspiration, ihren Umgang mit Geld, Macht und den Menschen, die ihr folgen. Ein Buch zum Nachdenken und Innehalten und ein Plädoyer für nachhaltiges Management. getAbstract empfiehlt es allen Managern, die ihren Führungsstil auf 1500 Jahre altes Wissen bauen wollen. Seine Mitte finden und von innen heraus strahlen (5 von 5 Punkten) schreibt B. aus Frankfurt Ein tolles Buch zur inspiration des positiven Denkens und der Lebensführung. Die Ent-Stressung - also praxisnahe Entspannung - habe ich in dem Buch Autogenes Training: in Phantasiereisen gefunden. Ganz hervorragendes Buch (5 von 5 Punkten) schreibt R. Ich hatte zuvor noch nie etwas von Anselm Grün gelesen. Diese Buch war eine Wohltat. Besonders hat mir gefallen, daß hier die Achtung der Kollegen, die Leistung jedes Einzelnen dem Leser bewußt werden soll. Wäre schön, wenn wir alle danach handeln würden. Viel Wahres - doch noch weit entfernt (5 von 5 Punkten) schreibt H.E. aus Freiburg Da ich dieses Buch las, nickte ich innerlich zu fast allen Gedanken, Ideen, Motiven und Leitsätzen. Der heilige Benedikt gibt durch seine Lehre, die der Autor ausarbeitet und Beispiele aus der heutigen Zeit bringt, die Struktur des Buches vor. Wo es passt, wird diese Lehre mit Literatur neuer Zeit und aus der Praxis gespickt. Blicke ich jedoch auf die Führungskräfte in meiner Umgebung, auf das gesellschaftliche Verständnis und das Verständnis einzelner vom Führen und auf den geringen Anspruch bezüglich der damit verbundenen Aufgaben, muss ich feststellen, dass die in diesem Buch vorgestellten Ideale noch sehr weit entfernt sind - leider. Es zeigt einen Weg, eine Vision oder ein Ideal, nach dem es sich zu streben lohnte - nicht aber konkrete Methoden oder Lösungen für akute Probleme. So bleibt es in vielen Themen auf einer abstrakten, allgemeingültigen Ebene und vermeidet (anstrengende, und für dieses Thema unnütze) akademische Wahrheitsfindung. Einzig die gelegentlich holprige Sprache, in kurzen Sätzen und ein bisschen umgangssprachlich, könnte man gegen das Buch anführen. Wie bitte? Wirtschaftsethik! Spirituelle Unternehmenskultur! Das soll funktionieren? (5 von 5 Punkten) schreibt J.". Wenn sie sich gerade diese Frage stellen, genau dann sollten sie dieses Buch lesen! Sie werden nicht nur staunen, sondern erkennen was in ihrer Firma falsch läuft. Sie werden mit dem Buch lernen in "Menschen zu investieren und davon wird ihre Firma einen großen wenn nicht sogar den größten Nutzen ziehen! Dieses Buch ist keine Fehlinvestition, sondern macht sich bei entsprechender Umsetzung sofort bezahlt. Auch ihre Mitarbeiter werden es ihnen danken! Dieses Buch richtet sich nicht nur an Firmeninhaber, sondern auch an alle die eine Führungsaufgabe haben, z.B. Eltern die ihre Kinder erziehen. Zum Inhalt des Buches: 1. Die Eigenschaften des Verantwortlichen: Grün greift auf die Regeln des Heiligen Benedikt für das Kloster zurück und erklärt diese so, dass diese Regeln auch überall anwendbar sind: "Als Leiter des Klosters (Cellerar) wählt man einen aus der Gemeinschaft, der erfahren ist, von reifen Charakter, nüchtern und kein Vielesser, nicht hochmütig, nicht aufgeregt und nicht grob, nicht langsam, und nicht verschwenderisch, sondern gottesfürchtig. Er sei der gesamten Gemeinschaft wie ein Vater." Jeder dieser Punkte wird besprochen, wobei er zunächst genau das gegenteilige Verhalten beschreibt, um einem damit noch klarer zu machen, was in dem eigentlichen Merkmal der Führungsperson stecken sollte. Ein kleines Beispiel: Der Cellerar soll kein "Vielesser" sein. Beim Essen wird uns oft genug deutlich, daß ein Tier in uns steckt. Wir essen einfach in uns hinein. Wer das Essen in sich hineinschlingt, der ist nicht in Berührung mit dem was er ißt. Wer die Speisen in sich hineinschlingt, der wird auch Menschen "versschlingen" und für sich benützen. Mit seiner inneren Unzufriedenheit wird er die Mitarbeiter anstecken. Er wird blind für die eigentliche Aufgabe des Führens und für seine Verantwortung für die Gesellschaft.... 2. Die Weise des Führens: - Sorgfalt - Achtsamkeit - An den guten Kern im Menschen glauben - Nicht betrüben - Nicht verachten 3.Leitung als Dienst: - Auf die eigene Seele achten - Der spirituelle Weg der Hingabe - Dem Leben dienen - Kreativität wecken - Heilen - Zeichen der Zeit erkennen - Verantwortung übertragen - Verantwortung für die Gesellschaft - Leiten als Erziehungsaufgabe - Gastfreundschaft - Verantwortlich vor Gott 4. Umgang mit Dingen: - Erfurcht vor dem Besitz - Mit Geld dem Menschen dienen - Die Freiheit gegenüber dem Geld - Phantasievoller Umgang mit Geld 5. Der Umgang mit den Menschen: - Ein gutes Wort - Sich nicht in alles Einmischen - Informationen weitergeben - Wertschätzung - Nicht verärgern - Die Seele beflügeln - Leben mehren - Nicht überfordern - Die Menschen lieben - Arzt sein - Die eigene Gebrechlichkeit - Mit der Wahrheit konfrontieren - Mit dem Herzen denken - Angst lähmt- Liebe belebt - Das richtige Maß verwirklichen - Ohne Eifersucht und Argwohn - Unterscheiden und Maß halten - Ausgleich zwischen Starken und Schwachen 6. Die Sorge für sich selbst 7. Das Ziel des Führens- Spirituelle Unternehmenskultur! Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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