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Es kann gut möglich sein, dass eine einzige Insel, die aus ein wenig flachem Land, sowie Wald, Gebirge und etwas Wüste besteht, in wenigen Jahren von Millionen von Deutschen besucht wird. Dass diese sich häuslich auf dieser Insel niederlassen, mag, wenn alle etwas zusammenrücken, ebenfalls angehen. Seltsamer verhält es sich schon, wenn diese Insel sich ebenfalls im Besitz von Millionen von Deutschen befindet. Um es kurz zu machen: die Insel heißt Catan, und sie ist 19 sechseckige Spielfelder groß und besteht aus Pappe. Doch was auf ihr geschieht, ist keinesfalls aus diesem Allerweltsmaterial gemacht, sondern aus dem Stoff, aus dem die Träume sind. Der Aufbruch 1995 entwarf der Spieleautor Klaus Teuber diese kleine Welt, die seitdem so groß geworden ist, und auf der der Spieler sich in das Abenteuer stürzen kann, eine fremde Welt zu entdecken und zu erforschen. Von Erobern mag man hier nicht sprechen, denn dem sehr vernüftigen Willen des Erfinders nach, ist diese Insel noch unberührt und selbst wenn die Spieler die Landnahme abgeschlossen haben, sind nicht Krieg und Konflikt, sondern der Handel und das Beisammenleben der Motor des Spiels ? selbst wer verliert, ist nicht geschlagen. Im Verlauf sind Kooperation und Interaktion das wesentliche, und auch der Spieler, der nicht am Zuge ist, muss sich nicht etwa während langer Wartezeiten langweilen: Auch wenn man nicht an der Reihe ist, ist man in das Spiel eingebunden. Zudem ermöglicht ein cleveres Regelkonzept einen schnellen Einstieg in den Spielspaß: nach nur einer Seite Regeln kann es losgehen ? für spätere Fragen und Details gibt es ein kleines Lexikon zum Nachschlagen. Die Ankunft im Abenteuer Die Insel Catan bietet bei jedem neuen Spiel einen anderen Anblick, je nachdem wie die Karten verteilt sind, die Acker-, Hügel- und Weideland sowie Wald, Gebirge und Wüste darstellen. Jede Landschaft wird die Siedler mit Rohstoffen versorgen: Getreide, Lehm, Schafwolle, Erz und Holz. Jeder Spieler beginnt mit zwei Siedlungen und zwei Straßen. Die Straßen werden zwischen den Landfeldern gebaut, die Siedlungen stehen immer an den Kreuzungen ? ganz wie auch im europäischen Mittelalter neue Siedlungen an wichtigen Handelswegen entstanden. Jedes Landfeld ist mit einer Ziffer versehen, die angibt, bei welchem Würfelwurf die jeweiligen Rohstoffe als Ertrag geerntet werden können. Spielkarten mit den Rohstoffen erhalten alle Spieler, die angrenzend an das entsprechende Landfeld eine Siedlung geschaffen haben. Mit den Rohstoff-Spielkarten kann man Bauvorhaben verwirklichen: Für eine neue Straße braucht man etwa eine Lehm- und eine Holzkarte. Das spannende Leben Sollten dem Siedler bestimmte Rohstoffe fehlen, kann er Handel treiben. In den Siedlungen am Wasser, bei den Häfen, betreibt man Außenhandel und tauscht die eine Rohstoffart gegen die andere. Auch die Spieler können untereinander im Binnenhandel ihre Rohstoffkarten tauschen. Die Siedler von Catan ist also ein Entwicklungsspiel. Würfeln, Handel treiben und Bauen sind die Elemente des Grundablaufs, der weiterhin durch Entwicklungskarten und den "Räuber" ergänzt wird. Spannung bringt die schwarzen Räuberfigur, doch auch mit ihm bleibt das das Spiel friedlich. Doch dort, wo der Räuber auftaucht, können keine Rohstofferträge eingefahren werden. Jenseits der Insel Die über die Jahre immer weiter angewachsene Fangemeinde der Spieler lassen Catan auch jenseits des Brettes und der Spielzeit weiterleben, wie man an den unzähligen Seiten im Internet erkennen kann. Und auch der Entwickler Klaus Teuber nimmt sich viel Zeit für die Betreuung und Weiterentwicklung seiner Spielewelt. Die Siedler von Catan ist auf dem besten Wege ein Spiele-Klassiker zu werden.. So wie Mensch-ärgere-dich-nicht oder Monopoly hat das Spiel ein zeitloses Thema und ist nicht an Trends gebunden. Und doch ist es weder abstrakt noch allzu eng an die alltäglichen Erfahrungen gebunden. Sicher: geht es auch hier ums Habenwollen, ums Besitzen und Verlieren ? der Schauplatz ist aber nicht die Schloßallee. Die Spieler sind hier Gründerväter und -mütter wie sonst nie im Leben und nicht Mieter wie jeden Tag. Die Siedler von Catan gewann sowohl die Auszeichnung "Spiel des Jahres" als auch den Deutschen Spiele Preis sowie die Goldene Feder für die beste Spieleanleitung. Im Jahr 2000 wurde es von den Lesern der Spielefachzeitschrift "Spielwiese" zum Spiel des Jahrhunderts gewählt. Die Siedler sind zum Pionier für das aktuelle Brett- beziehungsweise Autorenspiel geworden. In über 15 Sprachen übersetzt, ist die kleine Insel mittlerweile fast so groß wie der Erdball. Für 3 - 4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer zwischen 70 und 90 Minuten. Kundenbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 86 Bewertungen) Kommentare von Kunden: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Das beste Brettspiel unter Tausenden (5 von 5 Punkten) schreibt S.S. aus Traben-Trarbach Wir sind absolut süchtig. Selbst nach so vielen Jahren haben wir wieder Siedler von Catan ausgekramt und es ist schlicht und ergreifend genial. Unserer Meinung nach das beste Strategiespiel der Welt. Der Faktor Glück ist nicht zu hoch und das gefällt uns gut. Am besten ist aber, dass es jedes mal eine neue Landkarte gibt, man spielt niemals nochmal die gleiche Karte. Das macht jede Partie extrem spannend. Wir fahren inzwischen auf Turniere und spielen es mit allerhand Freunden. Wer das Spiel nicht zu Hause hat, ist selbst dran schuld. Geniales Brettspiel (5 von 5 Punkten) schreibt A. Ich hatte mir vor vielen Jahren eine der ersten Auflagen gekauft. Im Gegensatz dazu sind die Spielfiguren nun aus Plastik statt aus Holz, stellen tatsächliche kleine Städte, Siedlungen oder Straßen dar. Man kann sich darüber streiten, ob das wirklich notwendig war, Puristen würden vermutlich die einfach gestalteten Holzfiguren bevorzugen. Catan ist immer noch eines der genialsten Brettspiele überhaupt, selten stimmt die Mischung von Glück und Strategie so wunderbar, fast jede Spielrunde bleibt bis zum Schluss spannend und kann mit überraschenden Wendungen aufwarten. Für etwas Fortgeschrittenere sei im Übrigen die Seefahrererweiterung empfohlen. Ideales Gesellschafts-/Familienspiel (5 von 5 Punkten) schreibt F.B. aus Siegburg Dieses Spiel besticht durch seine Einfachheit.Das heißt,dass zum eigentlichen Spiel nicht sehr viele Dinge benötigt (Karten,Städte/Siedlungen,Strassen) werden und dass auch die (Grund-)regeln sehr einfach zu merken bzw. zu sind. Für alle die es nicht kennen:Durch das geschickte Aufstellen seiner Städte und Strassen und ein wenig Würfelglück kann man verschiedene Rohstoffe erhalten,die man dafür benötigt weitere Dinge zu kaufen bzw. sich zu entwickeln.Zudem muss man sehr geschickt mit seinen Mitspielern verhandeln können,um die Karten tauschen zu können,die man braucht bzw. loswerden möchte. Somit kann man relativ schnell mit dem eigentlichen Spiel anfangen.Gepaart mit den Erweiterungen,garantieren "Die Siedler" lange,lustige und verhandlungsreiche Spieleabende... Kann ich nur empfehlen! Das Beste Spiel! (5 von 5 Punkten) schreibt L.F. Ich habe da Spiel vorher nicht gekannt. Jetzt gehört es zu unseren Speileabenden. Alle sind begeistert! hoher Spaßfaktor (4 von 5 Punkten) schreibt D. aus Dortmund Spaß macht das Spiel. Habe mir aber sofort zusätzlich die Holzfiguren bestellt. Das Wasser, also die Umrandung des Spiels ist aus Pappe. Dummerweise müssen die Einzelteile zusammengesteckt werden. Das ist der Haltbarkeit natürlich nicht gerade zuträglich. Für pädagogisch wertvoll halte ich das Spiel nicht. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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