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Obwohl Ed Witten vom Institute for Advanced Study in vielerlei Hinsicht der menschliche Held von Das elegante Universum ist, ist dies keine Geschichte über die menschliche Seite der Physik. Greene konzentriert sich auf die Wissenschaft und vermittelt Nicht-Fachleuten zumindest den Eindruck, zu verstehen - oder eine Ahnung von alldem, was man nicht weiß. Und dies ist bekanntlich ja der erste Schritt zum Wissen... -Mary Ellen Curtis Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 52 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Komplizierte Theorie, sehr verständlich erklärt (5 von 5 Punkten) schreibt T.K. aus Traun Ausgehend von der Realtivitätstheorie und der Quantenmechanik wird in diesem Buch zuerst das grundlegende Problem der Vereinigung dieser beiden scheinbar einander ausschließenden Eckpfeiler der modernen Physik dargelegt. Besonders die plastischen Erklärungen gar nicht so einfacher Grundprinzipien dieser beiden von der Alltagserfahrung stark abweichenden Erklärungsmodelle fand ich als sehr gut und ich könnte mir vorstellen, dass diese auch einem absoluten Neuling die wichtigsten Errungenschaften dieser Physikzweige nahe bringen können. Sowohl der Versuch diese beiden Theorien in Einklang zu bringen als auch der Versuch der Erklärung, warum die Elementarteilchen so sind wie sie sind, führt danach auch sehr rasch zu den Grundlagen der neuen physikalischen Disziplin, die laut Author als einzige eine wirkliche Antwort auf diese Fragen in sich trägt. Im weiteren Verlauf des Buches werden die dargestellten Sachverhalte allerdings laufend komplexer, wobei der Author weiterhin durch plastische Vergleiche die abstrakten Eigenschaften 11 dimensionaler Räume, aufgewickelter Dimensionen oder sogenannter Supersymmetrien versucht verständlich zu machen. Weiters beschriebt er die Auswirkungen der Gesetze der Strings auf unser Verständnis von Raum und Zeit sowie Ansätze für die mögliche Entstehung der Universums. Dass es bisher aber nur Indizien für die Richtigkeit der Theorie gibt, und keinerlei direkte Beweise wird vom Author nicht verschwiegen. Sehr häufig (vor allem gegen Ende des Buches) argumentiert er aber häufig mit ihrer "Eleganz" und wie sie die Alltagswelt um uns herum erklären könnte. Insgesamt fand ich das Buch sehr verständlich und interessant geschrieben, vor allem angesichts eines so abstrakten Themas wie es die Stringtheorie darstellt. Ob man diese nun als glaubwürdig ansieht oder nicht muss wohl (derzeit noch) jeder Leser für sich entscheiden, Beweise oder Gegenbeweise gibt es zurzeit keine. Daher möchte ich hier auch nicht deren Glaubwürdigkeit beurteilen sondern vor allem die Fähigkeit des Authors, die Theorie dem Leser näher bringt. Und daher vergebe ich dafür 5 Sterne. Ein gelungener Versuch Laien die moderne Physik nahe zu bringen (5 von 5 Punkten) schreibt R. Mir war, als ich das Buch bestellte, klar, daß es sich nicht um leichte Kost handeln würde. Hier versucht ein Wissenschaftler, Laien ohne jede Mathematik zu erklären, wohin die moderne Physik sich entwickelt. Fast unmöglich. Ich war sehr skeptisch. Doch das Buch hat mich überzeugt. Es kann funktionieren, aber nur mit vielen, vielen vereinfachenden Beispielen und (mehr oder weniger hinkenden) Vergleichen. Insgesamt hat mich dieser Einblick in die Denkweise moderner Physiker un der Weg dort hin so fasziniert, daß ich mehr wissen möchte. Aber zunächst lese ich das Buch im Urlaub ein zweites Mal. Gelungene Darstellung einer grossen Hypothese (2 von 5 Punkten) schreibt J.S. Das Buch ist gut zu lesen und grösstenteils auch kurzweilig geschrieben. Der Autor versteht es excellent physikalisch extrem komplexe Sachverhalte einfach und nachvollziehbar anhand von (stark vereinfachten) bildhaften Beschreibungen darzustellen. Somit ist das Buch auch für Neu-Einsteiger und nicht-Physiker sehr gut zu lesen. Es zieht sich ein roter Faden durch das Buch warum es (nach Meinung des Autors) die Superstring-Theorie braucht und wie sie entstanden ist. Leider konnte mich selbst diese (wirklich gute!) Beschriebung nicht mal ansatzweise davon überzeugen, dass unsere Welt tatsächtlich so kompliziert sein soll: bestehend aus 10/11 Raum-Dimensionen, von denen auch noch 7/8 winzig klein und 'in sich aufgewickelt' sein sollen... !?! Daher wirkt die ganze Superstringtheorie mit ihren Zusatzdimensionen und Strings/Branen eher wie ein krampfhafter Versuch mit aller Gewalt eine allumfassende physikalische Beschreibung zu finden, weil anscheinend bisher (!) noch kein 'neuer Einstein' eine wirklich sinnvolle und v.a. genial einfache Idee hatte, wie unsere Welt wirklich aufgebaut ist. Der Autor wird zwar nicht müde zu betonen dass die Superstringtheorie 'noch in den Kinderschuhen steckt', aber das allein schon stellt m.E. ihre Glaubhaftigkeit erheblich in Frage, da seit gut 40 Jahren so viele kluge Leute daran arbeiten. Wenn man unsere Welt und die bisherige Physik betrachtet, so haben in den letzten 2000 Jahren viele geniale Köpfe wie z.B. Pythagoras, Gallilei, Kopernikus, Newton, Plank und nicht zuletzt Einstein immer wieder eindrucksvoll gezeigt, dass die physikalische Wirklichkeit eigentlich immer SEHR EINFACH ist, und daher auch in einfachen Formeln ausgedrück werden kann - die wohl bekannteste davon: E=m*c^2 !!! Warum soll das nun plötzlich anders sein ? Nur weil bisher noch keiner die zündende Idee hatte wie Relativitätstheorie und Quantenmechanik 'zusammenkommen' können, muss die Physik jetzt auf einmal so komliziert werden/sein ? Das erscheint nicht wirklich nachvollziehbar, und auch der Autor - einer der führenden Stringtheoretiker - hat da so seine Zweifel ("Wenn die Superstringtheorie wirklich stimmt...", "Falls...", etc.). Somit lässt sich zusammenfassend sagen dass das Buch zwar eine tolle didaktische Beschreibung der Supersttingtheroie ist, inhaltlich den Leser jedoch nicht wirklich davon überzeugen kann, dass diese Theorie auch nur ansatzweise zutrifft. Daher vergebe ich nur 2 Sterne. Alles ist Physik! (5 von 5 Punkten) schreibt c. .B. aus Germany Ich kann den vorliegenden Lesestoff nur als Laie interpretieren und bin weit entfernt davon, behaupten zu können ich hätte verstanden worum es den einzelnen Wissenschaften im Detail geht. Der Inhalt des Buches setzt neben dem Interesse an moderner Physik auch einige Grundkenntnisse der "klassischen" Naturwissenschaften voraus, auf denen die hier beschrieben Theorien(Ouantenmechanik, String- und Superstrintheorie) aufbauen. Im ersten und zweiten Teil des Buches erläutert der Physikprofessor, Brian Greene, die notwendigen Grundbegriffe der bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse(Relativitätstheorie, Gravitation, Lichtgeschwindigkeit etc.)anhand praktischer und gut verständlicher Beispiele. Dem Leser wird ab hier schon eine gewisse Konzentration abverlangt und einige Passagen musste ich mehr als einmal lesen. Im dritten und vierten Teil widmet er sich der Darstellung der insgesamt fünf Stringtheorien und erklärt die Suche nach der alles umfassenden M- Theorie, eine Vereinheitlichung der Naturkräfte. Im fünften Teil zieht der Autor, B.Greene, ein vorerst letztes Resümmee und wagt einen Blick in die mögliche Zukunft der modernen Wissenschaft und des menschlichen Strebens nach der universellen Wahrheit. Trotz der vielen komplexen wissenschaftlichen Ausführungen, lässt er seine Leser am Ende wissen, dass auch die von ihm propagierte Lehrmeinung hinsichtlich der Stringtheorie, keineswegs der fundamentale Durchbruch ist, der die Gesamtheit des Mikro- und Makrokosmos endgültig erklären kann. Diese Aussage untermauert er am Ende mit einem anschaulichem Zitat des britischen Mathematikers Jacob Bronowski. Heureka (5 von 5 Punkten) schreibt D.V.A.P. aus Graz Ein großartiges Buch, das sich dadurch auszeichnet sich für jeden noch so kleinen Aspekt Zeit zu nehmen und die Dinge dem interessierten Laien zu erklären. Allein die ersten 100 Seiten zur Relativitätstheorie sind von nicht gekannter Ausführlichkeit. Dieses Buch behauptet nicht, es erklärt! 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