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Die Autoren Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij haben über 30 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von Babys und die erste gute Nachricht, die sie gestressten Eltern mit aus den Weg geben: es gibt immer einen Grund für solche Schreiattacken. Die zweite gute Nachricht lautet: es ist vollkommen normal, wenn Babys schreien, denn die gravierenden Entwicklungsstufen, die ein Säugling in den ersten 20 Lebensmonaten in rasantem Tempo durchläuft, würden selbst einen Erwachsenen zum Heulen bringen. Zu erschreckend sind die entwicklungsbedingten Veränderungen, die alle 8 Wochen etwa das Babyleben - und das der Eltern - auf den Kopf stellen. Die erweiterte und komplett überarbeitete Neuauflage des inzwischen als Klassiker zu bezeichnenden Ratgebers Oje, ich wachse! hilft den Eltern zu verstehen, was mit ihrem Kind passiert. Es erklärt die 10 Sprünge in der mentalen und körperlichen Entwicklung eines Babys, die notwendig sind, um die überlebenswichtigen sensomotorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Der Aufbau des Buches ist dabei logisch und unkompliziert: Zehn Kapitel decken die zehn Entwicklungsstufen ab; viele Erfahrungsberichte und Beispiele machen deutlich, welche Lernphase das Kind in welchem Alter durchläuft und wie die Eltern es bei seinem oft schwierigen Entwicklungssprung unterstützen können. Wunderbar zum Nachschlagen geeignet, ist das Buch ein Helfer in der Not ebenso wie ein Standardwerk zur umfassenden Information. - Sandra-Kathrin Buck Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 323 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Klasse (5 von 5 Punkten) schreibt S.S. Ein tolles Buch, für alle werdende Eltern ein muss. Vieles was drin steht, hilft uns weiter. So wissen wir meistens was mit unserem Kind passiert. Must-Have (5 von 5 Punkten) schreibt K.S. Ein sehr sinnvolles Buch das man auf jeden Fall haben sollte-auch von allen Hebammen empfohlen und das zu Recht. Wir haben erst zwei Entwicklungsphasen mitgemacht die aber vollkommen stimmig mit den beschriebenen waren. Oje, ich wachse! (5 von 5 Punkten) schreibt U.K. Das Buch ist Super, man kann die Entwicklung des Kindes erleben und nach dem Buch auch fördern. Man erlebt die Entwicklung des Kindes hautnah mit. Dieses Buch ist ein Glücksgriff. Sehr empfehlenswert. Geldverschwendung (2 von 5 Punkten) schreibt b. aus Braunschweig Das Buch "Oje, ich wachse!" wurde uns von Bekannten ausgeliehen, weil sie gehört hatten, dass wir überlegen, uns diesen ja doch recht bekannten "Ratgeber" zuzulegen. Ich muss sagen: Im Nachhinein bin ich wirklich heilfroh, dass wir das Buch nicht gekauft haben, denn das wäre eine absolute Geldverschwendung gewesen. Zunächst einmal: Diese Variante hier ist eine Auflage von 1998. Das sollte man sich vor dem Kauf bewusst machen. Man merkt diesen Umstand besonders deutlich an den Zitaten von Eltern, die sich immer wieder in dem Buch finden. Wer sich nicht damit identifizieren kann, dass Müttern im Krankenhaus ihre Kinder weggenommen werden und sie sich darüber beschweren, dass die böse Kinderkrankenschwester ihnen so genau vorschreibt, wann sie zu ihrem Baby dürfen und wann sie es zu füttern haben oder eben nicht, der wird an heutige Gegebenheiten wie Rooming In und Co. gewöhnt sein und zurecht stutzig ob der Aktualität der Ausgabe werden. Was aber weitaus mehr stört als die Tatsache, dass man sich in vielen Aussagen überhaupt nicht wiedererkennt, sind vor allem folgende Dinge: - Wer sich mal die "Mühe" macht, jeweils die ersten Seiten der einzelnen "Sprung"-Kapitel durchzulesen, der wird genau wie wir sehr schnell (und vermutlich auch sehr genervt davon) feststellen, dass sich im Grunde jede "Kernaussage" des Buches einem regelrechten Mantra gleich wiederholt. "Ihr Kind lernt gerade etwas Neues. Es ist verunsichert. Es will zurück zu Mama. Ihr Kind braucht jetzt Zuneigung." Nicht, dass es falsch wäre, darauf hinzuweisen, dass die Verunsicherung des Kindes und die Überforderung damit, plötzlich so viel Neues (erleben) zu können, im Grunde die Hauptursache dafür sind, warum~ die Kinder eigentlich plötzlich schwierig werden. Aber wer zum fünften oder sechsten Mal praktisch genau den selben Text liest, und das nicht nur in der Kapiteleinleitung, sondern auch im Kapitel selbst ("Ihr Kind isst jetzt vermutlich schlechter. Ihr Kind schläft jetzt vermutlich schlechter. Ihr Kind wird jetzt (mehr) am Daumen lutschen"), der hat irgendwann so die Nase voll davon, dass er das Buch einfach nur noch in die Ecke werfen möchte. Ich weiß nicht, ob dieses Buch so konzipiert wurde, dass man es nicht in einem Rutsch lesen soll, so wie wir das getan haben, sondern immer nur dann aufschlagen, wenn die entsprechende, anstrengende "Sprung"-Woche erreicht wurde. Aber man muss sich nach 80 Seiten wirklich zwingen~, noch weiterzulesen, weil es einem einfach auf den Keks geht, immer das Gleiche zu hören. Und das auch noch jedes Mal wieder als etwas Neues verkauft zu bekommen. Für uns weder sinnvoll noch nachvollziehbar. - Die Kapitel sind nach dem immer selben Muster aufgebaut. Das ist nicht unbedingt ein "Fehler", aber was uns sehr gestört hat, war, dass man immer über die vermeintlichen Folgen des Sprungs gelesen hat (die wie schon erwähnt meist die selben waren, wie bei dem davor...), bevor man überhaupt erklärt bekommen hat, was~ genau denn der jetzige Sprung sein würde. Man liest also davon, dass die Kinder nun vermutlich viel fremdeln werden, unruhig sein, mehr Aufmerksamkeit brauchen und schwer zu beruhigen sind, und erfährt dann irgendwann mal so in einem der letzten Sätze, dass das daran liegt, dass sie nun genauso viel erkennen können wie ein Erwachsener und deshalb ihre Welt natürlich buchstäblich mit anderen Augen sehen. Hätte man das vorher gewusst, müsste man nicht sämtliche Tipps im Kapitel noch mal nachblättern, um für sich entscheiden zu können, was einem sinnvoll erscheint und was nicht, denn wenn man sie zum ersten Mal liest, kriegt man nur mit, was~ man machen soll - aber eigentlich nicht, warum. - Im Buch wird häufig das Thema Überforderung angeschnitten. Wut auf das Kind. Verzweiflung. Überlastung. Hilflosigkeit. Was im ersten Moment fast wohltuend wirkt, da man nun mal kein Übermensch ist und auch mal die Nase voll hat - ja, auch vom eigenen Nachwuchs, mit dem man der heutigen Gesellschaft nach ja nur endlos glücklich sein darf - stößt schnell bitter auf, denn sowohl Zitate wie Fallbeispiele werden nahezu wertfrei abgegeben. Natürlich ist den meisten Eltern auch selbst bewusst, dass sie ihr Kind nicht schütteln sollten. Aber statt wenigstens mal einen Hinweis a la: "Wir verstehen, dass Sie verzweifelt sind, aber bitte tun Sie das nicht, die möglichen Folgen für Ihr Baby könnten tödlich (!) sein" zu geben, wird einfach im jeweiligen Thema weitergemacht, als sei außer ein paar aufgebrachten Eltern, bei denen ja nichts passiert ist, nichts gewesen. Das fanden wir doch sehr unverantwortlich. Auch wurde nirgendwo darauf hingewiesen, sich in solch einem Fall Hilfe zu suchen. Nur, dass man zum Arzt gehen solle, wenn man Bedenken hätte, das mit dem Kind etwas nicht stimme. Nachdem man es auf die Wickelauflage geworfen oder es wie wild geschüttelt hat? - Ein super Hinweis. Einzig die Tipps, wie man seine Kinder (immer mehr) beschäftigen kann, sind teilweise wirklich hilfreich, da man selbst ja doch nicht unbedingt die Kreativität, Zeit und Lust hat, sich immer wieder selbst etwas zu überlegen, womit man die kleinen Purzel nun unterhalten kann. Hier wurde schon so einiges ausgegraben, was simpel erscheint oder nicht viel Zeit und Aufwand kostet, aber woran man selbst irgendwie noch gar nicht gedacht hatte. Allerdings gibt es auch zu diesem Thema Bücher, die ganz gezielt darauf ausgerichtet sind, hier Anregungen zu geben. Wem es also nur darum geht, der ist mit anderer Lektüre besser beraten. Alles in allem kann ich von einem Kauf wirklich nur abraten. Das Buch ist weder unterhaltsam, noch bringt es einen wirklich~ weiter, wenn man mit seinem Kind Probleme hat. Dann weiß man eben, dass es in dieser Woche vermutlich gelernt hat, bestimmte Muster besser zu erkennen. Eine Hilfe dabei, es zu beruhigen, zu trösten und ihm die entstandene Unsicherheit zu nehmen, ist das aber nicht unbedingt. Dass es mehr Zuwendung braucht, merkt man als Eltern auch so. Und auch das Buch weist immer nur wieder darauf hin, dass man im Grunde selbst herausfinden muss, was zum Baby passt und wie man ihm etwas Gutes tun kann in dieser Zeit. So einen Tipp kriegt man günstiger von der eigenen Mutter oder der Hebamme. Ich kann das Buch jedenfalls nicht empfehlen. Es ist nicht "für die Tonne". Aber auch nur knapp dran vorbei. Wir hätten uns jedenfalls sehr geärgert, wenn wir es gekauft hätten. Sehr hilfreich beim ersten Kind. (5 von 5 Punkten) schreibt C. Unser kleiner Zwerg ist ein superartiges Kind. Insofern ist man doch ganz schön verunsichert, wenn sie plötzlich weint und oft herumquengelt. Das Buch hat mir wirklich geholfen, da die beschriebenen Signale/Anzeichen voll auf unsere Kleine zutrafen und auch die Zeiträume. Vor allem kann man auch schön beobachten, was eventuelle neue Fähigkeiten sind, die das Baby nach diesem Entwicklungssprung eventuell kann und erlebt das Hinzulernen ganz bewusst. Kann ich jeder Mutter/jedem Vater mit ihrem ersten Sprößling nur empfehlen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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