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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 25 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Lieblingsbücher!! (5 von 5 Punkten) schreibt F. aus Osnabrück Dieses Buch ist seit Jahren immer noch eines meiner Lieblingsbücher. Wie keine andere schafft es Frau Kinkel interessante und vielschichtige Charaktere zu schaffen und die historische Handlung so mit einem Fünkchen Magie zu verknüpfen, dass der Kontext nicht annähernd wie aus dem Lehrbuch wirkt. Dieses Buch besonders hat Zauber. Vielleicht schaffe ich ja demnächst dochmal auf einen Tripp nach Spanien. ;-) Ohne Wörterbuch schwierig (2 von 5 Punkten) schreibt M.B. aus Frankfurt am Main Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Buch, kann also über die Logik der Geschichte nichts sagen. Ich finde es aber schwer, ohne Glossar oder Wörterbuch folgen zu können, denn arabische Begriffe werden ohne jegliche Erklärung verwendet. Irgendwann kann man sich zwar ableiten, dass Sejida sowas wie Dame oder Herrin heisst, aber mir fehlen die Erläuterungen. Selbst jeder billige Leo Malet Roman erklärt ganz genau auf den letzten Seiten, was es mit französischen Fremdwörtern auf sich hat. Die Erzählgeschwindigkeit und -zeit macht einen ganz kirre. Mal gehts ganz schnell, mal zieht sich ein Handlungsstrang über Seiten. Das ganze ohne wesentliche Unterteilungen in Kapitel, oft nur durch Absatz getrennt. Die Krönung ist der Geist. Ich dachte, ich bin im falschen Film - da will jemand einen ernstzunehmenden historischen Roman erzählen und kommt mit einem Geist???! Die Charaktere sind blass, es ist schwer, sich in jemanden reinzufühlen. Was in und mit Isabel/ Zoraya vorgeht, bleibt einem weitestgehend verborgen und ist nur an Ihren Handlungen halbwegs ablesbar. Für mich irgendwie unbefriedigend. ich habe mehr ewartet (3 von 5 Punkten) schreibt M.P. aus Bonn Nach einer Rundreise durch Andalusien und dem Besuch der Alhambra habe ich mich schon auf die Geschichte von Layla gefreut. Insgesamt kommt die Geschichte aber nicht richtig voran, alles bleibt nebulös und die Charaktere sind auch eher weich gezeichnet. Eigentlich schade, denn 'die Puppenspieler' und die 'Löwin von Aquitanien' haben mir sehr gut gefallen. Nicht der beste Roman von Tanja Kinkel (3 von 5 Punkten) schreibt C.G. aus Bonn Tanja Kinkel schreibt flüssig, und so lässt sich auch diese Geschichte lesen; gut, dass man sich darauf verlassen kann. Denn sonst hat das Buch mehr Schwächen, unter anderem: Wozu tritt der Geist Jusuf / Ifrit auf - es erscheint wie eine Notlösung und nimmt der ganzen, ansonsten gut recherchierten und auch gut wieder gegebenen geschichtlichen Dimension die Glaubwürdigkeit bzw. Bedeutung. Darüber hinaus: Warum wird die Kolonisation der Kanarischen Inseln in diesem Zeitraum nicht mit einem Wort erwähnt? Weiter: ... für einen nächsten Roman sollte Frau Kinkel sich vielleicht vorher mit ein paar Kindern unterhalten (falls diese eine nicht unwesentliche Rolle spielen): Kinder führen wohl kaum Dialoge der gezeichneten Art und haben zumindest nicht im Alter von sechs und elf Jahren einen derartigen Verstädnishorizont. Schade weiterhin, dass Laylas Ende offen bleibt. Alles in allem - knapp drei Sterne, weil es trotzdem spannend ist (und für eine nette Urlaubslektüre am Strand allemal tauglich ist). Mittelalterliche Science fiction? (3 von 5 Punkten) schreibt A. aus OWL Tanja Kinkel hat m.E. schon einige wirklich faszinierende Bücher geschrieben, die man gern und auf einen Rutsch liest. Bei diesem Roman ist es mir leider nicht gelungen, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin beschreibt die Situation der Christen und Mauren um 1490 und erzählt von den Machtkämpfen auch in Familien. Der rote Faden dieses Buches ist die Lebensgeschichte der Halbmaurin Layla, deren Mutter die verschleppte Christin Isabel ist. Isabel ist die unbeliebte Zweitfrau des Emirs von Granada, die mit den Zwillingen Layla und Tariq die Thronfolge des Erstgeborenen in Frage stellt. Durch die Erstfrau des Emirs, Aischa, werden Intrigen gegen Isabel und ihre Kinder gesponnen, und der mögliche Thronfolger, Tariq auf Geheiß von Aischa ermordet. Layla widerfährt ein ähnliches Schicksal wie ihrer Mutter, denn auch sie wird aus ihrer Familie und ihrem Glauben herausgerissen. Sie wird als bessere Dienstmagd der Könige Isabella und Ferdinand von Spanien gezwungenermaßen mit dem Christentum konfrontiert und bekommt den Namen Lucia. Durch einen von Layla/Lucia bewirkten Zauber steht ihr nun ein Ifrit, ein Geistwesen namens Jusuf an der Seite, das sich bei Bedarf in ihren Körper schleicht und u.a. für sie kämpft und den Tod des Zwillingsbruders rächt. Jeder Ruf nach dem Ifrit beraubt Layla allerdings eines Teils ihrer Lebenskraft, doch ist sie verzaubert und ängstlich zugleich. Dieser Roman gehört für mich zu den nicht wirklich guten von Tanja Kinkel, weil er mitunter sehr zähflüssig zu lesen ist, und die einzelnen Charaktere keinen wirklichen Wiedererkennungswert haben. Auch ist das Lesen durch die z.T. für uns Europäer ellenlangen arabischen Namen manchmal ziemlich anstrengend. Die Namen ähneln sich mitunter stark, sodass man versuchen muss konzentriert zu bleiben, um die Akteure wirklich voneinander unterscheiden zu können. Dass Kinkel sich hier eines Geistes bedient, gefällt mir gar nicht, denn es ist für mich ein unglaubwürdiges Mittel bzw. der Versuch noch irgendwie Spannung in die Geschichte zu bringen. Mein Fazit ist daher, mit viel Wohlwollen weil Kinkel sonst ansprechend schreibt, 3 Sterne. Es ist aber für mich ein Buch, das ich nicht nochmal lesen möchte, weil irgendwie farblos und nicht faszinierend. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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