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Es zeigt sich, dass die USA ihre Wirtschaftsprobleme nicht mehr alleine lösen können. Die Zeiten, in denen die Wall Street den Puls der Weltwirtschaft bestimmte, sind unwiderruflich vorbei. Doch Präsident Barack Obama hat die Chance, die Führungsrolle der nach wie vor dominierenden Wirtschaftsmacht der Welt im Kapitalismus des 21. Jahrhunderts neu zu definieren. Der Wirtschaftsjournalist Nikolaus Piper hat die Finanz- und Wirtschaftskrise seit ihren Anfängen in New York erlebt. In seiner von vielen Alltagserfahrungen geprägten Analyse schildert er, wie die Krise Amerika verändert und was die Präsidentschaft Obamas für die Weltwirtschaft bedeutet.Amerikas Weg aus der Krise was das für uns bedeutet Erfahrungen aus erster Hand Von einem der großen deutschen Wirtschaftsjournalisten Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Interessant (4 von 5 Punkten) schreibt P. aus Eislingen Deutschland Das Buch ist eigentlich eine "Wirtschaftsgeschichte" der letzten 100 Jahre, mit dem natürlichen Schwerpunkt USA. Es ist sehr flüssig geschrieben, und man lernt viele neue Sachverhalte und Zusammenhänge. Wer so ein Buch sucht, ist mit diesem Buch wirklich sehr gut bedient, und wird (wie ich!) Freude daran haben Wer jedoch nach einer ökonomischen Erklärung der gegenwärtigen Krise sucht, findet Meinung nach in Hans-Werner Sinn's KASINO-KAPITALISMUS genau das. Eines der besten Bücher (5 von 5 Punkten) schreibt M.S. aus Hamburg Wer interessiert ist in Wirtschaft und Politik findet hier eines der besten Bücher überhaupt. Der Autor legt dar, das der amerikanische Traum noch lange nicht ausgeträumt ist, warum wir uns hinter die USA Stellen sollten, denn sie sind das Bollwerk der Freiheit gegenüber China und CO. Sachlich und kompetent wird die Entstehung der Finanzkrise dargelegt. Dieses Buch hält wirklich was es verspricht, eine allumfassende Analyse Der Finazkrise und ein sachlich kompetenter Ausblick in die Zukunft Amerkias und der Weltwirtschaft!!! 5 Sterne sind noch zu wenig für dieses Buch, ich bin unglaublich beeindruckt gewesen... Exzellent (5 von 5 Punkten) schreibt e.K. Das Buch von Nikolaus Piper bietet eine hervorragende Analyse der Krise; vor allem schafft es der Autor, den historischen Bogen weit über die Immobilienkrise hinaus zu schlagen. Der Stil bleibt stets sachlich. Umfangreiches Datenmaterial veranschaulichen die Aussagen, zahlreiche Literaturquellen ergänzen die dargestellten Sachverhalte. Das Buch zur aktuellen Thematik der Weltwirtschaftskrise wurde völlig zu Recht mit dem Deutschen Wirtschaftbuchpreis 2009 ausgezeichnet. Ursprung von Finanzkrisen: ungezügelte Deregulierung (5 von 5 Punkten) schreibt C.D. aus Zürich, Schweiz Vor der Krise hatten viele Wirtschaftsexperte in Europa die abwägige Theorie der Entkopplung" der Weltkonjunktur von den USA auf ihre Fahnen geschrieben. Das hat sich, wie gesehen, als vollkommen fatal erwiesen. Denn keine Rezession in der Geschichte hat die Welt so synchron erfasst wie die, die seit Herbst 2008 anhält. Die EU hat bekanntlich zu träge und zögernd auf die Krise reagiert. Die EZB hat sogar im Sommer 2008 die Leitzinsen erhöht, anstatt sie kräftig zu senken. Das Ausmass der Krise zeigt, dass die Staaten auf eine Zusammenarbeit angewiesen sind, um die Folgen der Krise gemeinsam einzudämmen, obwohl die USA bisher alleine eine Pionierrolle übernommen und mit ihrem 800 Mrd. $ schweren Konjunkturprogramm ein Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Depression verhindert haben. Ausserdem mussten die deutschen und schweizerischen Banken ja wissen, welche Produkte sie gekauft haben. Es wurde also auch diesseits des Atlantiks auf der Suche nach kurzfristigen Gewinnen gestützt auf die Hebelwirkung mächtig spekuliert. Die Krise schwappte nicht über Nacht aus den USA hinüber. Piper zeigt auf, dass es nicht nur um fehlerhaftes Risikomanagement oder mangelhafte Aufsicht, sondern darüber hinaus um den ideologisch angetriebenen Wandel der Struktur der Finanzwelt und der Gesellschaft insbesondere in den vergangenen 30 Jahren geht. Der Ursprung der Krise ist Marktfundamentalismus (die Laissez-faire Politik), wonach der Markt die Lösung ist, während der Staat das Problem darstellt. Ein Vierteljahrhundert hatten Politiker auf die Kraft des Marktes gesetzt , sie hatten liberalisiert und dereguliert". Piper veranschaulicht die epochalen Brüche (wie z.B. Börsenkrach von 1929) in der Finanzwelt von der Gründung der USA bis heute eindrücklich u.a. mit gelungenen Hinweisen auf bekannte Kinofilme und populäre Songs, welche die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Scheiterns an Wall Street und der Rezessionen thematisieren. Besonders lesenswert ist das Kapitel 2, wo der Autor den Minsky-Moment" beschreibt. Das Verlaufmuster der Krisen, die zu Katastrophen geführt haben, ist über Jahre hinweg, verblüffend ähnlich. Deregulierung, ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, übermässige Schuldenaufnahme, Spekulationsblasen und ein dramatischer Einbruch der Konjunktur. In den 1930er Jahren hiessen die Protagonisten Investment Trust". Heute heissen sie Private Equity Gesellschaften" und Hedge Fonds". Der gemeinsame Nenner war der hemmungslose Hang zu kurzfristigen Profits mit Hebelwirkung in einem Marktumfeld mit möglichst laxer Regulierung. Piper stellt am Schluss des Buches die Lehren aus der Krise" vor, indem er sieben Elemente hervorhebt. (1) Kreditwesen, (2) Staatsfinanzen, (3) Energiekrise, (4) Neue Rolle Amerikas, (5) globale Ungleichgewichte, (6) die (neue) soziale Frage und (7) Kapitalismus. Notwendig ist nach Pipers Ansicht nach dem Schock der Krise eine Revitalisierung des Kapitalismus und nicht dessen Abschaffung. Seine Schlussfolgerungen sind vernünftig: Eine Wirtschaft, in der niemand mehr Risiken eingeht, erstarrt; Reformen sollen nicht die Risiken verbannen, sondern es Unternehmen und Verbrauchern ermöglichen, auf verantwortliche Weise Risiken einzugehen". Am 8. Oktober wurde Piper mit dem Deutschen Wirtschaftspreis 2009" ausgezeichnet. Den Preis erhielt der Autor mit diesem im September erschienenen Buch. Der Leser erlebt hautnah die spannende Reise durch die amerikanische Finanzwelt, wie sie von krisenverstärkenden falschen, dogmatischen Politiken ruiniert wurde. Eine überzeugende Zusammenfassung der Ursprünge der gegenwärtigen Finanzkrise vor dem Hintergrund der historischen Umwälzungen. Unbedingt lesen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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