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Helium-3 - aus diesem Stoff sind die Zukunftsträume profitgieriger Unternehmer im Jahr 2025. Es wurde auf dem Mond entdeckt und soll den Hunger der Menschheit nach Energie stillen. Mit einer revolutionären Technik hat der Industrielle Julian Orley einen galaktischen Transportweg von der Erde zu seinem Trabanten geschaffen. Eine futuristische Mondstation, auf der Menschen und Menschmaschinen arbeiten, sorgt für den Nachschub an Helium-3. Julian Orley, der jedem Bond-Bösewicht zur Ehre gereicht hätte, plant einen exklusiven Ausflugstrip zum Mond und hat dazu illustre Mitglieder der globalen Eliten eingeladen. Es wird ein extraterrestrischer Horrortrip... Zur gleichen Zeit ist Owen Jericho, ein Cybercop, dabei, in Schanghai einen Kinderporno-Ring zu sprengen. Er ist der Typus lonesome cowboy, der nach dem Scheitern im Privatleben einen leidenschaftlichen, aber aussichtslosen Kampf gegen das Böse führt. Jericho erhält den Auftrag, die chinesische Dissidentin Yoyo zu finden. Sie ist im Besitz eines Geheimnisses, das mächtige Gegner auf den Plan ruft. Calgary, Berlin, Dallas, London, Venedig, Äquatorialguinea und Vancouver werden zu Schauplätzen einer globalen Hetzjagd, bei der er auf die Spur des Geheimbundes "Hydra" stößt. Parallel kämpfen Konzernlenker, Diktatoren und Geheimdienste erbittert um die letzten Rohstoffe der Erde; Bürgerkriege, Korruption und Armut treiben die inzwischen 10 Milliarden Bewohner der Erde scheinbar unaufhaltsam auf einen Abgrund zu, der das Ende der menschlichen Zivilisation markiert. 1.300 Seiten: Das ist für einen Autor eine Herausforderung, für manchen Leser vielleicht eine Zumutung. Doch auch wenn Limit ähnlich wie Der Schwarm den einen oder anderen verzichtbaren Exkurs enthält: Schätzing behält die Erzählfäden über den gesamten Roman souverän in der Hand und führt Orleys und Jerichows Geschichten präzise zusammen. Präzise ist denn auch die unglaubliche Faktenfülle organisiert, die Schätzing präsentiert: die Themen reichen von der Raumfahrt über die Orbitmechanik bis zum Cyberspace und der Erderwärmung. Und das ist das eigentlich Beklemmende an Schätzings Thriller: Die apokalyptischen Szenarien, die er entwirft, wirken so realistisch und schlüssig, dass sie einem zumindest vorstellbar erscheinen. - Carsten Hansen, Literaturtest Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 386 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) am limit (spannung) (5 von 5 Punkten) schreibt f. Spannendes Buch auch auf über 1300 Seiten. Konnte teilweise das Buch nicht mehr weglegen auch um 2 Uhr nachts Spannend bei einigen Längen (5 von 5 Punkten) schreibt h. Nach dem zähen Anfang fühlte ich mich an Schätzings Schwarm erinnert. Dieses Buch hatte mich weitgehend gelangweilt, Spannung kam nur selten auf, die Handlung war völlig abstrus. Doch wenn Limit erst einmal Fahrt aufgenommen hat, fesselt die Geschichte um Owen Jericho den Leser bis zum Ende. Kenny Xin ist ein faszinierender Bösewicht. Der Handlungsstrang um Julian Orley fällt in puncto Spannung und Geschwindigkeit allerdings ein wenig ab. Trotzdem ist Limit absolut empfehlenswert. Schade um die schöne Idee ... (2 von 5 Punkten) schreibt m. Schade um die schöne Idee ... ... was hätte das für ein tolles Buch werden können, wenn Frank Schätzing nicht versucht hätte, viel zu viele Personen auf viel zu vielen Seiten viel zu viele Nebensächlichkeiten sagen oder tun zu lassen. Er erstickt damit jede Spannung, die die Geschichte durchaus an vielen Stellen hervorbringen könnte. Selbst die Action Szenen sind so lang und langatmig geschrieben, wenn die Verfolgungsjagd dann noch die zehnte Wendung nimmt und man ja doch weiß, dass der Held sie am Ende überleben wird. Meistens ist weniger mehr. Hier wäre sehr viel weniger mehr gewesen. Ich lese viel und auch gerne lange Bücher. Hier fing ich voller Vorfreude an zu lesen, begann dann nach hundert Seiten Langeweile zu überblättern, und nach zweihundert Seiten musste ich mit mir kämpfen, den Wälzer nicht beiseite zu legen. Ich habe das Buch zuende gelesen - und leider einen Großteil der Zeit bereut. Einen Stern für die tolle Idee und einen zweiten für die phantasiereichen Settings. Mehr kann ich leider hier nicht geben. grandioser Si Fi Thriller (4 von 5 Punkten) schreibt D.W. wer sagt das Frank Schätzing in diesem Roman zu sehr ins Detail geht, hat anscheinend noch keinen anderen Roman von Ihm gelesen - so ist er halt und so mag man Ihn auch. gut recherchierte Handlungsstränge und sehr viel Phantasie für die Zukunft - da wünscht man sich doch einiges der gezeichneten Zukunftsvisionen noch erleben zu dürfen. Die Handlung rund um die Ölindustrie, die Ausbeutung der Erde und weiterer Himmelskörper regen wieder zum Nachdenken an. Wer befürchte sich aufgrund der vielen Personen und Schauplätze nicht zurechtzufinden: Am Ende des Buches befindet sich sehr übersichtliche Personenbeschreibungen: how is how mir hats sehr gefallen, konnte es stellenweise nicht aus der Hand legen!! Selbst den Mondspaziergang erleben und durchs China der Zukunft - sehr gut (5 von 5 Punkten) schreibt O.N. aus Poing, Bayern Ja, der Anfang ist etwas zäh. Das hat man aber auch bei Umberto Eco und anderen guten Autoren. Wenn der Mondfahrstuhl abhebt, geht es aber richtig los, und dann ist das Buch m.E. besser als der Schwarm und längst nicht so transzendent. Besonders die Ideen zum China der Zukunft haben mir sehr zugesagt, es war dann auch äußerst spannend. Schätzing hat sich wieder viel Mühe mit guten Recherchen und Extrapolationen gemacht, nur mit "Second Life" lag er daneben. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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