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Die anfängliche Skepsis bezüglich des Verkaufserfolgs ist nach einigem Schmökern bald verflogen. Erstaunlich wie vermutlich Todernstes bei Außenstehenden derart für Erheiterung sorgen kann. Kein Wunder, wenn es doch im Nachruf auf den Fußballfan heißt: "Er starb wie gewünscht im Neckarstadion" oder im Gedenken an den verblichenen Großvater: "Wie im Leben ? Oma rief ? Opa kam" oder über den Uhrmacher: "Sein Herz ist stillgestanden ? doch seine Uhren ticken weiter!" Am besten sind jedoch die Kommentare zu den im Faksimile abgedruckten, bisweilen sind sie sogar unverzichtbar. Erschließt sich die ungewollte Komik doch beim flüchtigen Lesen nicht selten mit Nachhilfe. Zum Beispiel, wenn die Firma den "unverhofften" (sic!) Tod eines Mitarbeiters beklagt und sich damit gedankenlos einer Floskel bedient, wie sie in ähnlichem Zusammenhang garantiert tagtäglich irgendwo zu lesen ist. Bezeichnenderweise war es aber just diese unglückliche Formulierung, die Christian Sprangs Sammelleidenschaft seinerzeit weckte. Ein "Best of" aus seinem umfangreichen Kuriositätenkabinett präsentiert er nun in diesem ebenso unterhaltsamen wie kurzweiligen Bändchen. 300 Exemplare von skurril bis makaber ? aber garantiert niemals trist. Spreng tritt den Beweis an, dass auch der Tod unterhaltsam sein kann. Vorausgesetzt man findet die rechten Worte. Spätestens nach der Lektüre dieses Buches werden Sie den schwarz umrandeten Anzeigen in der Zeitung endlich die Aufmerksamkeit zollen, die sie schon immer verdient hätten. ? Franz Klotz Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 37 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) ...ich wünsche ihr einen Katzenhimmel... (3 von 5 Punkten) schreibt d. Millionen von Menschen lesen täglich die Zeitung. Dabei sind nur die wenigsten so gründlich, dass sie alles von A bis Z "durcharbeiten" Es gibt die einen, die nur den Nachrichtenteil ins Visier nehmen oder nur den Sportteil. Einige lesen die Kontaktanzeigen und wiederum andere die Jobangebote. Die beiden Autoren von "Aus die Maus" haben wohl jahrelang nur die Todesanzeigen gelesen und die skurrilsten ausgeschnitten und gesammelt. Denn dieses Buch ist ein Summelsurium der absurdesten Todesanzeigen Deutschlands. Dazu die Kommentare der Autoren und schon ist das Buch fertig. Ein wenig Happy Aua nur in schwarz- weiß gehalten, geht ja gar nicht anders wenn diese aus Zeitungen stammen :) Das Buch ist gut als eine Art "5 - Minuten - Lektüre", denn man braucht nicht lange um alles durchzulesen. Ich fand die Kommentare eigentlich total überflüssig, denn die Anzeigen sprechen für sich. Viele davon sind fast schon unglaubwürdig und einige sind ganz sicher als Witz gedacht. Als Geschenkt eignet es sich jedoch sehr gut - nur sollte man vielleicht beachten, dass man dieses Buch nicht gerade dem Opa zum 100 Geburtstag schenkt, denn dieser könnte es falsch verstehen ;) ! Schwarzer Humor (5 von 5 Punkten) schreibt A.K. aus Schweiz Der Tod ist normalerweise etwas Trauriges. Aber dieses Buch zeigt auch die spassigen Seiten auf. Manchmal sind es nur Missversteher, aber oftmals ein kleines Augenzwinkern. Da kommen einem doch wirklich schöne Ideen füpr die eigene anzeige später mal. Für die Zartbesiateten: Besser nciht lesen. Für all, die einen gesunden scharzen Humor habe: Eine Pflichtlektüre! Die ideale Lektüre für regnerische Tage. Dieses Buch vertreibt alle dunklen Gedanken Todesanzeigen können ja so amüsant sein... (3 von 5 Punkten) schreibt M.B. aus Bremerhaven Unvermeidlich und doch so gewiß wie das Amen in der Kirche ist der Tod. Da niemand sagen kann, was nach dem Tod kommt, übt er auf viele Menschen eine besondere Faszination aus, wobei das Lesen von Todesanzeigen eine Möglichkeit der Verarbeitung mit dem letzten Akt des Lebens darstellt. Todesanzeigen bieten, manchmal gewollt, manchmal ungewollt mehr als nur die nüchterne Mitteilung, dass jemand gelebt hat. Matthias Nölke und Christian Sprang haben zahlreiche ungewöhnliche Todesanzeigen in ihrem Buch abgedruckt, die häufig amüsieren zuweilen aber auch zum Nachdenken anregen. Besonders bissig wirds, wenn die Hinterbliebenen versuchen mit einer Todesanzeige noch einen Seitenhieb mitzugeben (Beispiel: "Der Tod ist barmherziger als deine Unbarmherzigkeit"). "Aus die Maus" ist ein etwas anderes Buch, welches ein ernsthaftes Thema aus einer anderen Perspektive darstellt. kurios, skuriel (3 von 5 Punkten) schreibt S.F. aus Ummanz teilweise sehr schwer zu verstehende, aber auf der anderen Seite auch sehr gute und toll zusammengestellte Todesanzeigen, der Tod gehört zum Leben, und deshalb kann man auch über die in diesem Buch zusammengestellten Anzeigen teilweise herzlich lachen, sehr empfehlenswert Aus die Maus (4 von 5 Punkten) schreibt D.W. aus Kreis Borken Mal nachdenklich, mal lustig, mal makaber, mal irritierend, erschreckend wahr aber herzlich. Ein Muss für all die, der die Meinung sind, es müsse ein Roman sein. Kurzweilig - aber nicht langweilig. Vielleicht gibt es ja einmal Band 2. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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