Wegmarken

Martin Heidegger

Buch, Taschenbuch
Ausgabe vom Okt. 2004
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Wegmarken - Martin Heidegger
Die "Wegmarken" geben einen repräsentativen Querschnitt durch das Denken Heideggers von 1919 bis 1961. Sie setzen ein mit einer Arbeit über Karl Jaspers aus den Anfängen des eigenen Weges, dem Entwurf der Philosophie als Urwissenschaft vom weltbezogenen Leben, in der die Seinsfrage als der Unterschied zwischen dem "ich bin" und dem "etwas ist - was" formuliert wird. Es folgen Texte aus der Zeit der fundamentalontologischen Ausarbeitung der Seinsfrage, zum Verhältnis von phänomenologischer Philosophie und theologischer Wissenschaft, zur phänomenologischen Destruktion der Ontologie von Leibniz, zur Zusammengehörigkeit von Sein und Nichts ("Was ist Metaphysik?" und zum Transzendenz- als dreifachem Gründungsgeschehen des Daseins ("Vom Wesen des Grundes"). Daran schließen an Texte aus dem seinsgeschichtlichen Denken, beginnend mit der Übergangsschrift "Vom Wesen der Wahrheit", in der sich erstmals der Vorrang des entbergend-verbergenden Waltens der Wahrheit vor der ursprünglichen Zeit zeig t. Hierher gehören ferner die seinsgeschichtliche Wesensbestimmung des Menschen aus dem Bezug der Lichtung des Seins zu ihm im "Brief über den Humanismus" sowie das seinsgeschichtliche Gespräch Heideggers mit Platon und Aristoteles, Kant und Hegel und mit Ernst Jüngers "Der Arbeiter".
Die Ausgabe enthält die Marginalien aus Heideggers Handexemplaren und ist somit wort- und seitenidentisch mit Band 9 der Martin Heidegger Gesamtausgabe.