|
||||||||||
|
In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter - bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert. Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. -Isa Gerck Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 221 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Alles Bestens (5 von 5 Punkten) schreibt A.N. aus Rheinmünster Hatte das Buch für meinen Sohn gekauft für ne Literaturarbeit. Ist sehr interessant. Buch war in gutem Zustand, würde ich immer wieder so machen :) Die Welle (5 von 5 Punkten) schreibt J.S. aus Haltingen Das Buch ist sehr gut geschrieben. Der Inhalt ist nicht so wie viele Bücher, z.B. Liebe; Beziehung, sondern befasst sich mit ernsten Problemen die eigentlich immer entstehen können. Das Buch haben wir gerade als Schulletküre gelesen und es war sehr spannend. Ich hatte eh vor mir das Buch zu kaufen und ich kann es allen weiterempfehlen, die sich für Gruppenzwang, Nationalsozialismus und Freundschaft interessieren. Das Buch ist auch gut für die Freizeit und nicht nur als Schullektüre geeignet. Erstaunliche Comic-Adaption (5 von 5 Punkten) schreibt J. aus Birstein Die vorliegende Comic Adaption von Stefani Kampmann basiert auf dem Erfolgs-Roman Morton Rhue, der ebenso erfolgreich verfilmt wurde. Sollte sich jemand fragen, ob dieser Roman auch tatsächlich für eine Comic-Adaption geeignet ist, kann ich dies nur mit einem eindeutigen ja" beantworten. Stefani Kampmann gelingt es, den Roman mit all seinen relevanten Subplots in die Neunte Kunst zu transportieren. Die Handling um die Welle baut sie geschickt auf und schildert, wie die Schüler, die dem Experiment zunächst fast schon mit einer gewissen Skepsis begegnen, schließlich doch begeisterte Anhänger der Welle werden und sogar versuchen, Widersacher einzuschüchtern oder ihnen sogar körperliche Gewalt anzutun. Dabei zeigt sie gerade solche Ausuferungen nie im Bild, wovon die Erzählung selbst profitiert, denn es ist bestimmt nicht Kampmanns Intention, solche Szenen zu zeigen. Doch die Gerüchte um körperliche Gewalt gegen Widersacher der Welle lassen diese eher noch bedrohlicher erscheinen. So schwankt auch der Lehrer zwischen Betroffenheit, dass sein Experiment ein solcher Erfolg" wird, und auch einer gewissen Faszination, dass er von den Anhängern der Welle als eine Art Führer verehrt wird. Natürlich kann eine Gruppierung wie die Welle nicht auf einen speziellen Gruß, einen Slogan wie auch auf ein Symbol verzichten. Die Welle selbst steht dabei für Bewegung und Dynamik. So sind auch die ersten Auswirkungen der Welle auf den Schulbetrieb eher harmlos und scheinen die Leistungsbereitschaft der Schüler zu fördern. Erst nach und nach wird klar, dass das Experiment eine gewisse Eigendynamik aufweist und kaum noch zu kontrollieren ist. Auch hier beginnt es noch relativ harmlos. So dürfen nur Mitglieder der Welle bei einem Spiel der Football Schulmannschaft auf die Tribüne. Schließlich wird Laurie, aus deren Sicht die Story erzählt wird, bedroht und kurzfristig scheitert auch ihre Beziehung, weil sie der Welle nicht nur kritisch gegenübersteht, sondern auch über die Schülerzeitung entsprechend Stellung bezieht. Damit zeigt Kampmann ein weiteres typisches Phänomen eines faschistischen oder totalitären Systems bzw. einer Gruppierung, die solch ein System etablieren will, nämlich den Widerstand. Kampmann zeigt Hitler als Figur des Faschismus in Fotografien. Damit vermeidet sie nicht nur, ihn zeichnen zu müssen, sondern lässt ihn vor dem Hintergrund der Geschichte noch bedrohlicher erscheinen. Gleichzeitig zeigt sie so, dass Faschismus nicht nur ein historisches, sondern ein gegenwärtiges, Thema ist. Diese Graphic Novel gehört einfach in jede Sammlung, weil sie nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich zu begeistern weiß. Sie trifft den Leser wie eine Welle aus dem Ozean. Sie reißt dem Leser den Boden unter den Füßen weg und wirkt gleichzeitig erfrischend und belebend. GUT (4 von 5 Punkten) schreibt W.H. Also Nicht schlecjt, also TOP Kann nur Emp. weil spannend, gutes Deutsch, etc Kurz und kanckig :D M Es geht besser (3 von 5 Punkten) schreibt . Ich habe das Buch in der Schule als Klassenlektüre gelesen und habe mich auch sehr darauf gefreut. Leider hat es meine Erwartungen nicht ganz getroffen. Das Buch an sich ist ist gut geschrieben und auch die Gefühle und Ängste der einzelnen Personen werden gut beschrieben. Allerdings wurde der eigendliche Inhalt des Buches viel zu knapp wiedergegeben. Die Schülerzeiten der Schule, an der das alles stattfindet, bekommt einen Brief von einem Schüler der Unterstufe. In dem steht, dass er gezwungen wurde auch der Welle bei zu treten, außerdem bedroht ein Mitglied seine Nicht-Mitglied Freundin und erkennt was für ein Schuft aus ihm geworden ist, und dann sind wir auch schon zu den letzten zwei Seiten gekommen in denen der Lehrer, der mit allem begonnen hat, einen geniealen Weg findet die Sache zu beenden. Meiner Meinung nach ist das Ende sehr apruppt und ein bisschen naiv. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
|
||||||||||
|
|