|
||||||||||
|
Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 30 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Lustig, aber nur wenig "Reise" und kein Verne drin! (4 von 5 Punkten) schreibt P.S. Mein erstes Buch von Helge Timmerberg, der als lustiger Reiseschriftsteller gilt und sich in 80 Tagen um die Welt macht. Erwartet habe ich ein lustiges, informatives Reisebuch auf den Spuren von Verne. Nun, Verne ist - wie vielfach erwähnt - nicht zwischen den Buchdeckeln. Es geht um die Welt in 80 Tagen, aber das wars. Wer irgendeinen Zusammenhang mit dem Buch von Jules Verne erwartet wird enttäuscht - es gibt keinen. "Lustig" stimmt auf jeden Fall, der Timmerberg hat eine flotte und recht witzige Schreibe. Allerdings baut er einige Pointen sehr lange auf und dabei kommt das informative, der Reiseteil, z.T. zu kurz. Es liest sich gerade im ersten Drittel eher wie ein Karbarett-Stück als ein Reisebericht. Nach der Hälfte des Buches hätte ich wohl 3 Sterne vergeben - der zweite Teil war aber deutlich besser. Aber: "Reisebericht und informativ" sind hier sehr relativ. "Reisen" heißt hier: Rauchen, Saufen, gelegentliche Drogen und in Hotelzimmern abhängen und Selbstgespräche führen. Letztere sind nervig und werden immer nerviger. Der Rest ist unterhaltsam, aber über Land und Leute erfährt man so natürlich wenig (Mehr in Südostasien und Kuba, weil er die Orte schon gut aus vorheriegen Besuchen kennt - daher ist der zwiete Teil auch wesentlich besser als die erste Hälfte). Als Reisebericht würde ich von dem Buch eher abraten, als unterhaltsame Lektüre ist das Buch aber durchaus zu gebrauchen. Eine Auftragsarbeit - schade, man merkt's (3 von 5 Punkten) schreibt A.M. aus Gießen Dieses Buch kann nicht verstecken was es ist: eine Auftragsarbeit. "Ich muss Stories für das Buch finden, hab' aber keine Lust dazu. Bin nämlich ausgepowert" das ist auf 3/4 der Seiten zu spüren. Auf diesen "80 Tagen um die Welt" geht für Timmerberg erst in Mexiko City die Sonne auf, aber das ist viel zu spät, weil es eine der letzen Stories auf der Tour ist. Vorher muss man als Leser durch zuviel daher gejammerte Reisedepression - ohne erkennbaren Tiefgang, ohne Spannung, ohne Lust. Einzig die Tokyo-Story berührt mit ihrer größtenteils tristen Atmosphäre und bleibt in Erinnerung. Eigentlich bin ich Timmerberg-Fan. Er kann schreiben, er hat (normalerweise) Spannendes aus der Welt zu berichten und er ist kein Mainstream-Typ. Doch hier wirkt Timmerberg nicht authentisch, sondern als ob er sich selbst imitiert. Und es ist ja bekannt, dass die Kopie nie so gut ist wie das Original. In dem Fall leider nicht mal halb so gut. Schade. In 80 Tagen um die Welt (4 von 5 Punkten) schreibt D.J. Leicht, locker und bisweilen beschwingt, so treibt es den Autor durch die Welt. "Easy going" also bei der Lektüre. Neben den persönlichen Reiseindrücken wird dem Leser gleichermaßen auch ein Lebensgefühl des Autors vermittelt. Bildhaft einprägsam sind die Erlebnisse geschildert. Man möchte selbst gleich die Sachen packen und die Reise in 80 Tagen um die Welt beginnen. seicht (3 von 5 Punkten) schreibt d.d. aus Berlin Klar: Dreister Marketing-Gag auf dem Cover usw. Inwiefern das der Autor oder der Verlag verbrochen hat, vermag ich nicht zu beurteilen. In jedem Fall verspricht das Buch viel, hält aber davon nur sehr wenig: Wer einen Reisebericht sucht, möge weitersuchen. Dies hier ist keiner. Unter dem Primat der Subjektivität schildert Timmerberg Eindrücke aus den von ihm besuchten Ländern, die zum Teil nicht weit über die eigene Alterung und Erinnerungen an früher hinausreichen. Auch die philosophischen Ergüsse des Autors leiden an ihrer... ich nenne es mal "Untiefe". Teilweise wirken Stil und Inhalt sehr gezwungen, wie zB wenn er - Gonzo-Einlüsse hin oder her - eine Einladung zu einem Dreier mit einer Stewardess behauptet. Und Pedanten mögen auch inhaltliche Fehler wie die Vermischung der römischen und griechischen Mythologie bemerken und als Wissenslücke beurteilen. Wer aber über die literarische Wertlosigkeit hinwegblicken kann und sich auf das Buch einlässt, den erwartet gute (wenn auch SEHR seichte) Unterhaltung. Timmerbergs Schilderungen machen Lust auf die Fremde - wenn auch nicht auf das besuchte Land im Speziellen. Insofern ist das Buch hervorragend als Urlaubslektüre geeignet, denn es liest sich trotz aller Mängel sehr flüssig und unkompliziert. schade - zeitverschwendung (1 von 5 Punkten) schreibt . Das ist eines jener Büchner, bei denen man sich im Nachhinein frägt, warum man als erfahrener Vielleser ausgerechnet soooooo 'reinfallen konnte. Mit gestelzt gewollter Lässigkeit wird ein Schreibstil angeboten, der Vulgäsprache und oberflächliche Beschreibungen gebrauchend Spitzigkeit, Tiefgründigkeit, Spassigkeit vermissen lässt - und das Thema böte doch Anlass diese Reise "nach Jules Verne" nochmals heute zu erleben. zuerst wollte ich es weiterverschenken - aber es wäre peinlich- so bleibt nur der Papierkorb und die WARNUNG AN ALLE. ich bin übrigens kein Jules-Verne-Verehrer; lediglich ein zuweilen anspruchsvoller Leser. "Klappentexte" sind halt auch nicht mehr das, was sie einmal waren (faire, wirkliche Information)....und gerade der dort zitierte Marco Polo würde so ein Buch verächtlich schon nach ein paar Absätzen zur Deite legen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
|
||||||||||
|
|