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Im Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) die wahrheit über "kosten für humanitäre hilfe" (5 von 5 Punkten) schreibt J.B. aus zempin ich habs mir im urlaub gekauft und bin jetzt erst ungefähr halb durch. 9/11 qui bono ??? ... blackwater!!! wer gehört denn zu den "förderern" von erik prince ??? MIK, fam. BUSH, HALLIBURTON (cheney), rumsfeld.......und ganz sicher auch die rothschilds !!!! liest sich sehr spannend, wer sich schon vorher mal auf sogenannten "verschwörungstheoretikerseiten" umgesehen hat wird nicht sehr erstaunt sein, wer zu den "förderern" dieser söldnertruppe gehört. ich kann nur jedem empfehlen die finger von diesem buch zu lassen, wenn er sein indoktriniertes weltbild nicht beschädigen will. für alle, die wissen wollen, wer für den terror auf UNSERER ERDE verantwortlich ist, MUSS DIESES BUCH LESEN !!! Inhalt klasse, Erzählstil eher Mittelmaß (3 von 5 Punkten) schreibt J. Vorab: Ich bin nicht sehr belesen, das war seit langem mal wieder ein Buch, das ich mir gekauft und vollständig gelesen habe :-) Positiv finde ich: Das Thema selbst ist sehr interessant und man findet auch viel Information in diesem Buch darüber. Rein vom Informationsgehalt finde ich es also sehr gut. Negativ finde ich: Der Erzählstil ist leider etwas langatmig, ich habe öfters mal die Lust verloren weiterzulesen und dann erst mal das Buch beiseite gelegt. Leider kommen neben dem interessanten Teil über Blackwater noch (für mich) relativ uninteressante Informationen über die religiöse Einstellung von Erik Prince, sowie die Verteidigungspolitik der Vereinigten Staaten vor. Grundsätzlich finde ich das Buch also lesenswert, man muss sich aber zusammenreißen nicht die Lust zu verlieren. Hunde des Krieges (3 von 5 Punkten) schreibt n. aus Wien, Österreich Der Autor ist ein Gegner jeder Art von Söldnerheeren, von 'militärischen Sonderkräften' oder 'Privatarmeen' - wie immer man Leute nennt, die für ihren Einsatz mit der Waffe bezahlt werden. Die bekannteste und größte Privatarmee wird von der Firma Blackwater ausgebildet und bezahlt. Es gibt aber noch etliche andere Söldnerfirmen wie Fluor, DynCorp, Bechtel, Halliburton, Instinctive Shooting International, Sandline oder Titan Corporation. Von diesen Firmen erfährt man auch ein wenig, aber auf Blackwater hat sich Autor Scahill geradezu eingeschossen. Scahill erzählt von den Gründern von Blackwater, von seinen Lobbyisten - und vom konservativen, von großer Religiosität geprägten Hintergrund. Was aber so böse an Blackwater sein soll, das wird nie recht klar. Natürlich ist es gefährlich, wenn eine private Militärfirma über dem Gesetz steht und für Vergehen nicht verurteilt werden kann. Aber genau daran möchte Blackwater doch etwas ändern, weil es für das Image besser ist und für weitere Aufträge! Scahill bemüht sich um ein möglichst düsteres Bild von Blackwater, mehr als schmutzig-weiß wird es aber nicht. Die Söldner wissen, worauf sie sich einlassen, wenn Sie (bewaffnet) in den Irak gehen oder nach Afghanistan und dort verletzt, verstümmelt oder getötet werden. Besser, es trifft diese Leute, die bewusst eine Gefahr eingehen, als solche, die man zwingt, wie das 'normale' US-Heer. Wer hat in New Orleans nach dem Hurrican angepackt und geholfen, als die offiziellen Hilfskräfte sich bestenfalls erst zu sammeln begannen? Es war Blackwater! Weil das nicht in das finstere Bild passt, muss ein seltsamer Schusswechsel herhalten und der Vorwurf, die Firma hätte an dem Einsatz letzten Endes Millionen Dollar verdient. Es ist ein schmutziges Geschäft und es gibt bestimmt Gefahren, wenn man Söldnerheere einsetzt. Aber wo genau liegt die Gefahr? Man erfährt in diesem Buch (auch) nichts über die Ausrüstung der Söldner, über deren Motive oder den Alltag. Nicht einen einzigen Söldner hat Scahill befragt. Was Scahill schreibt, kann man im Internet selber nachlesen. Der nächste Mangel aber ist, dass Scahill kein einziges Foto in seinem Buch verwendet. Selbst nichtssagende Bilder wären besser gewesen, als ein Sachbuch ohne jedes Bild. Was bleibt, ist ein zwar interessantes Buch, meist spannend, mit umfangreichem Anhang und gutem Register - aber stark einseitig, daher mit Lücken, und ohne Fotos. Dürftig (1 von 5 Punkten) schreibt r.d. Der Autor erklärt wortreich, wie das Sicherheitsunternehmen Blachwater über Jahre hinweg immer mehr gewachsen ist und in welchen Ländern Blackwater die Dienste anbietet. Blackwater bietet die Ware "Sicherheit" an, das Personal setzt sich zumeist aus ehemaligen Beschäftigen der Army, Navy und der Polizei (incl. der Bundespolizei FBI) zusammen. Was fehlt ist die Begründung dafür, WARUM ein privates Unternehmen wie Blackwater diese Aufgaben von Regierungen und NGO übertragen bekommt. Diese Antwort jedoch ist der Schlüssel zum Verständig des gesamten Komplexes. In der Bundesrepublik übernehmen private Sicherheitsfirmen lediglich den Schutz von Gebäuden (sowohl in privatwirtschaftlichen Einkaufszentren wie auch in halböffentlichen" Bahnhöfen oder Flughäfen) sowie -weit seltener- den üblichen Personenschutz (ob nun der klassische Bodyguard oder die komplette Bewachung eines Kongresses). Das besondere Merkmal von Blackwater (und neben der Größe der einzige relevante Unterschied) ist das Angebot der Dienstleistungen in Drittländern, Krisen- (und seltener) Kriegsgebiete ausdrücklich eingeschlossen. Blackwater springt dort ein, wo die Regierung lieber den Tod eines Mitarbeiters (von Blackwater) als den eines Soldaten in der Pressekonferenz eingestehen würde. DAS ist die eigentliche Schlagzeile hinter Blackwater, der Abzug des Staates aus Angst vor der öffentlichen Meinung. Stirbt eine Wachtruppe von Blackwater (vor einem Firmengebäude) in einer Explosion oder wird einer deren Mitarbeiter entführt, ist der Staat weit weniger in der Verantwortung als wären Soldaten der Bundeswehr oder GIs die Opfer. Gleiches gilt, wenn ein vermeintlicher Angriff gestoppt wird und dabei keine Terroristen, sondern unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen. Schlecht für Blackwater, aber immer noch besser als wenn Soldaten die Täter gewesen wären- wenn auch nur aus der Sicht des Staates. Dabei tragen diejenigen Gruppen für diese Machtverschiebung vom öffentlichen in den privaten Raum die Verantwortung, welche am lautesten nach einem "Raus!" des Staates schreien. Leider schweigt der Autor des Buches hierzu, und da er auch die Rolle von Blackwater als Produzent kaum zu kennen scheint (Kleidung, Ausrüstung) bleibt leider nur eine mögliche Wertung: 1 Stern. Komplette Enttäuschung (1 von 5 Punkten) schreibt D. aus München Das Buch enttäuscht auf ganzer Linie. Es handelt sich um das erste Buch, das ich mit einem Stern bewerte. Blackwater kommt im Buch eher als Nebenthema vor. In großen Teilen des Buches behandelt der Autor statt dessen seine Meinung zur amerikanischen Innenpolitik oder zur Situation im Irak und stellt nur sehr indirekte Bezüge zum eigentlichen Thema her. Auf den ersten 50 Seiten beschreibt der Autor die Familie des Firmengründers. Dieses Kapitel ist in erster Linie eine Anklage der vom Autor abgelehnten konservativen politischen Positionen. Auf die Fachdiskussion über den Einsatz von Sicherheitsunternehmen geht Scahill jedoch leider nicht ein. Er ignoriert jeglichen sicherheitspolitischen Kontext und begnügt sich damit, den Einsatz als Ergebnis einer Verschwörung der politischen Rechten darzustellen. Er ignoriert nicht nur, dass Blackwater während der Clinton-Administration entstand, sondern polemisiert auch höcht widersprüchlich, wenn er unterstellt, dass die entscheidenden Poliker gleichzeitig überzeugte christliche Fundamentalisten und wirtschaftliche Opportunisten seien. Auf den nächsten 100 Seiten stellt er seine Meinung zur Situation im Irak dar. Über Blackwater erfährt man hier nur, dass die Firma irgendwie im Irak aktiv ist, Personenschutz leistet, in einem Fall (Najaf) an Kampfhandlungen beteiligt war und vier Mitarbeiter in Hinterhalt verlor. Soviel hätte man auch aus jedem besseren Zeitungsartikel erfahren können. Im gesamten Buch fehlen weitestgehend Details zu Einsätzen, Mitarbeitern, Taktiken, Erfahrungen und andere Hintergrundinformationen. Scahill stützt sich in erster Linie auf Sekundärquellen und ist sehr meinungslastig. Die Kapitel des Buches reihen in der Regel zitierte Meinungen von Personen aneinander, die Scahills Position unterstützen. In dem meisten Fällen werden dabei Personen wie Naomi Klein zitiert, die wie Scahill in erster Linie politische Kommentatoren ohne themenbezogene Erfahrung oder Expertise sind. Nur in Ausnahmefällen hat er mit direkt am Geschehen beteiligten Personen gesprochen. Er ist durchgängig äußerst unsicher in der Bewertung militärischer und strategischer Sachverhalte. Man merkt ihm an, dass er in diesen Bereichen keine praktische Erfahrung und auch keinen relevanten akademischen Hintergrund besitzt. Dabei wären entsprechende Kenntnisse die Grundvoraussetzung für akkurate Bewertungen. Einige Beispiele: "Private Military Contractors" sind gemäß Genfer Konvention, anders als von ihzm behauptet, keine "Söldner", und die Bekämpfung von Kombattanten in Moscheen ist nicht völkerrechtswidrig. Die völkerrechtlich legitime Tötung gegnerischer Kombattanten bezeichnet er als "Mord", und durchführende Kräfte als "Todessschwadronen". Die moralisch aufgeladene Sprache des Autors ist unpräzise und unsachlich, was dem Thema völlig unangemessen ist. Häufig überschreitet Scahill beim Versuch zu polemisieren die Grenzen der Seriösität, z.B. wenn im Rahmen des Hurricanes "Katrina" eingesetzte Blackwater-Kräfte mit "Braunhemden" der SA vergleicht. Nach Fakten, die solche gewagten Urteile stützen würden, sucht man vergeblich. Leider traut Scahill zudem dem Leser nicht zu, eigene politische Werturteile zu fällen. Anstatt entsprechend guter journalistischer Praxis die erforderlichen Informationen sauber zu recherchieren und dem Leser das Urteil zu überlassen, fällt Scahill die Urteile für den Leser und lässt die Informationen zu häufig einfach weg. Wertende Adjektive ersetzen fehlende Fakten durchgehend. Scahill konnte offenbar keinen Experten zum Thema für eine Buchempfehlung gewinnen und musste statt dessen auf Personen wie Michael Moore oder Arundhati Roy zurückgreifen, die keinerlei Expertise zum Thema besitzen und ebenfalls eher durch unsachliche und schlecht informierte Polemik aufgefallen sind. Diese Empfehlungen auf dem Buchrücken sollten jedem Leser als Warnung ausreichen. Leser mit fachlichem Interesse können Scahills Buch getrost ignorieren und sollten zu "Corporate Warriors" von Peter Singer greifen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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