Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von meiner italienischen Sippe. Mit einer neuen Geschichte!

Von Jan Weiler

Buch, Broschiert, 272 Seiten, 1. Auflage
Erschienen: Juni 2006
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Ullstein Tb
Verkaufsrang: 2544 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783548264264
ISBN-10: 3548264263
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Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von meiner italienischen Sippe. Mit einer neuen Geschichte!
Maria, ihm schmeckts nicht!. Von Weiler, Jan; 276 Seiten, kartoniert

Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 340 Bewertungen)

Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement)
Schmeckte gut - Italien für Anfänger (4 von 5 Punkten) schreibt K.H. aus Weyhe-Melchiorshausen
Antonio Marcipane hat alles erreicht: Er besitzt ein Reihenendhaus, ein schönes Auto und vier Dutzend Krawatten. Mit der Heirat einer halbitalienischen Frau heiratet der deutsche Ich-Erzähler natürlich die gesamte italienische Verwandtschaft mit. Von der ersten Begegnung mit den Schwiegereltern bis zu Urlauben in Italien, lernt der Leser / Hörer Dutzende Verwandte kennen und erfährt nebenbei einiges über deutsch und italienische Klischees und Nationalstereotypen.

Der Autor Jan Weiler ist gelernter Journalist und arbeitete elf Jahre, zuletzt als Chefredakteur, beim "Süddeutsche Zeitung Magazin". Seit 2005 ist Jan Weiler freier Schriftsteller. Der Mann versteht also etwas vom Schreiben.

Bereits im Herbst 2003 erschien sein Debütroman "Maria, ihm schmeckt's nicht". Die einfühlsame Art, wie der Erzähler (Jan Weiler) über Schwiegervater Antonio schreibt, der einst als italienischer Gastarbeiter der ersten Stunde nach Deutschland kam, deutet auf persönliches Erleben hin. Tatsächlich fuhr Weiler im Jahre 2003 mit seinem Schwiegervater Antonio nach Italien in die Region Molise, um sich dort dessen Lebensgeschichte erzählen zu lassen.

Doch der Autor möchte das Buch nicht autobiographisch verstanden wissen. Weiler vermischt also auf humorvolle Weise fiktive Elemente mit den tatsächlichen Erzählungen des Schwiegervaters Antonio (gesprochen von Konrad Beikircher).

Neben seinem Witz und Humor hat die ansonsten harmlose Familiengeschichte auch tiefsinnige Seiten, wenn es um die Entwurzelung und fern von der Heimat lebenden Gastarbeiter geht. Und anders als zum Beispiel bei Tommy Jaud, bleibt Jan Weiler immer niveauvoll: Wenn in diesem Hörbuch auf 2 CDs und gekürzten 159 Minuten ständig deutsch Trapattoni-Deutsch sprechende Italiener imitiert werden, geschieht dies liebevoll und nicht diskriminierend.

Das Hörspiel wurde vom Hörverlag aufwändig mit einer Vielzahl von Sprechern inszeniert. Die Idee, das Produkt in einen Miniaturpizzakarton zu verpacken, ist ebenfalls "süß", obwohl es im Geschehen eher um das unsägliche "Panna cotta" geht als um Pizza.

Man darf auf die Fortsetzung "Antonio im Wunderland" gespannt sein.

Kein Vergleich zu dem Film (2 von 5 Punkten) schreibt h. aus Nordbayern
Mit Staunen habe ich hier die vielen 5-Sterne-Rezensionen für das HÖRBUCH registriert. Ich habe das Buch gelesen (Anfang lebhaft, im weiteren Verlauf nervig zu lesen), den Film angesehen (da wurde rückwirkend bei mir das Buch durch die Bilder des Filmes aufgewertet, der Film war zum lachen und goldig gemacht) und nun zweimal das Hörbuch angehört. Ich finde, das Hörbuch ist in Bezug auf die Produktion an Lieblosigkeit nicht zu überbieten. Jan Weiler als Sprecher ist völlig unfähig, man heult förmlich nach Christian Ulmen, das ganze wirkt wie die lästige Pflicht, zu Buch und Film auch noch das Hörbuch anzubieten. Da nützen auch die angespielten und in die Geschichte übergehenden schmissigen italienischen Songs nichts mehr. Der radebrechende italienische Papa, der im Film als typischer Klischee-Papa rüberkommt, geht einem, nur gehört, auf die Nerven. Der zweite Stern steht hier nur, da die Geschichte von Antonio gegen Ende eine Geschichte mit viel Tiefgang ist, aber das ist sie grundsätzlich und wertet nicht das HÖRBUCH auf.

Ein gutes Hörbuch ist für mich eines, bei dem ich entspannen kann, nicht eines, wo einem beim Anhören der Kopf knirscht... Maria, mir hat's nicht geschmeckt!

Witzig? (1 von 5 Punkten) schreibt E.L. aus Salzburg
Für mich unverständlich, wie dieses Buch begeistern kann und ich habe dabei wieder gerlernt, Geschmäcker sind verschieden... Es gibt hier keine Spannung, keinen Witz und immer wieder dasselbe.
Hab nach 3/4 des Buches aufgegeben und es im Hotel zurück gelassen. Vielleicht wäre der letzte Teil so toll, dass man den Rest vergißt - ansonsten kann ich es nicht weiter empfehlen.

Super! (5 von 5 Punkten) schreibt J.
Ich habe dieses Buch schon ganz oft verschenkt und es ist bisher immer ein voller Erfolg gewesen. Ein wirklich lustiges Buch, leicht zu lesen - einfach mal was für zwischendurch und zum Aufheitern!!

Eitler Autor (2 von 5 Punkten) schreibt C.G. aus Köln
Jan Weiler ist kein Sprecher und das hört man. Schade - tolles Buch - nur leider als Hörbuch schlecht gesprochen. Und damit das Geld nicht wert.

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