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Religion steht wieder hoch im Kurs, aber der Glaube und die spirituellen Bedürfnisse der Menschen werden missbraucht: Weltweit sind die Fundamentalisten auf dem Vormarsch. Ausgehend von der christlich-fundamentalistischen Renaissance in den USA beschreibt Sam Harris die Religionen als tickende Zeitbomben. Mit ihrem Freund-Feind-Denken gefährden sie den inneren Konsens einer Gesellschaft und bedrohen den Weltfrieden. Harris entlarvt Unfriedlichkeit und Vernunftferne des Christentums, die aber jeder organisierten Religion immanent sind. Seine Streitschrift ist von funkelnder sprachlicher Eleganz und bestechend scharfer Argumentation. Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Wenn die Logik den Glauben erdolcht. (5 von 5 Punkten) schreibt *. aus Hamburg Ich habe das Buch geschenkt bekommen, weil ich mit meinen Fragen immer "hinterfrage". Nun ist es gelesen und ich bin begeistert. Dieses Büchlein versetzt dem Glauben einige sehr präzise Stiche und dennoch hat es mich streckenweise schier aus den Socken gehoben, weil ich nicht wusste wie es in den USA um den erzkonservativen Glauben bestellt ist. Sam Harris hat einen deftigen, teilweise wütenden Brief an seine Landsleute geschrieben und zum objektiven Nachdenken aufgefordert. Ob die "Taube-Ohren-Gläubigen" aber auch nur einen Satz davon an sich heranlassen, ist äußerst zweifelhaft. Dennoch, wer selbst manchmal gerne einige Wortgefechte führt, dem hat Harris jetzt kaum weg zu diskutierende, logische Argumente in die Hand gegeben, welche schwer zu verdauen sein dürften. Was mich an dem Buch begeistert hat, ist die Möglichkeit sich an den Beispielen und Zeilen entlang zu bewegen. Man kann sie drehen und wenden, darüber grübeln und mit den eigenen Gedanken gleich ein paar weitere Fragen ausbuddeln. Ich habe es übrigens von einer Katholikin geschenkt bekommen. Vielleicht ist doch noch nicht alles im ...! Amen (5 von 5 Punkten) schreibt D.F. Sam Harris anderes Werk "Das Ende des Glaubens" driftet mir teils zu sehr ins Spirituelle ab. Dieses kleine Büchlein läßt sich jedoch in einem Atemzug lesen und steckt trotzdem voller Weißheit. Ich kann hierzu wie der Christ nur JA & AMEN sagen! Wieso wurde mir in meiner Schulzeit eigentlich nie solch wichtiges Gedankengut im sogenannten "Werte und Normen" Unterricht vermittelt? Na, ja solange unsere Landesregierung der CHRIST-Demokraten unsere Schulpolitik mitgestaltet, werden unsere Kinder wohl weiterhin Regenbogenlieder singen, anstelle das kritische Denken erlernen :) Klein - aber OHO!!! (5 von 5 Punkten) schreibt R. aus WW/SI/AK Dieses kleine Büchlein hat mir gezeigt, dass ich mit meiner Weltanschauung in sehr guter Gesellschaft bin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gläubiger Mensch dieses Buch wirklich aufmerksam liest und anschließend nicht seinem Glauben den Rücken kehrt. Das beste Plädoyer gegen die politisierte Religion (5 von 5 Punkten) schreibt T.B. aus Köln Harris schafft es, in seinem Buch, den christlichen Fundamentalismus in den USA vollkommen auseinander zu nehmen. Es macht plausibel klar, warum der Monotheismus, der heilige Schriften wörtlich nimmt, zu einer gefährlichen Ideologie wird. Das gilt ebenso für Evangelikale wie für Islamisten, weil beide nicht vor Gewalt zurückschrecken. Evangelikale haben keine Hemmungen, ihre Kinder mit Höllendrohungen und einem sehr fragwürdigen Menschenbild zu indoktrinieren. Harris zeigt auf, wie ignorant evangelikale Christen häufig sind und vermittelt die nötigsten Fakten, die für ein kritisch-rationales Weltbild notwendig sind. Harris Argumentation macht Mut. Sein Buch ist ein sehr gut formulierter Aufruf zur Verbreitung von Humanismus und Aufklärung. Ein gutes Buch (5 von 5 Punkten) schreibt N. aus Berlin Der religiöse Fundamentalismus in den USA ist ziemlich besorgniserregend. Die Menschen, die an das Intelligent Design glauben, wissen nicht, dass die Evolution nicht perfekt ist. Wenn die Evolution von Gott gelenkt wäre, dürften viele Frauen im höheren Alter nicht inkontinent werden. Aus diesem Grund werden manche Frauen in manchen Ländern ausgestoßen. Die Evangelikalen müssen unbedingt aufhören, sich in die Politik einzumischen. Selbstverständlich können sie ihren Präsidenten wählen, aber ein Präsident ist ihnen gegenüber nicht rechenschaftspflichtig. Der Jungfrauenwahn führt im Islam zum Ehrenmord. Er ist schon im Sektenbuch der Bibel belegt, wo ein Mann eine Frau steinigen läßt, weil sie vor der Hochzeit keine Jungfrau mehr ist. Das ist der pure Fundamentalismus und Fanatismus und das im sogenannten Buch der Bücher. Das ist ziemlich schändlich. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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