D-Day: Die Schlacht um die Normandie

Von Antony Beevor

Übersetzer: Helmut Ettinger
Buch, Gebundene Ausgabe, 640 Seiten
Erschienen: 19. April 2010
Sprache: Deutsch
Herausgeber: C. Bertelsmann Verlag
Verkaufsrang: 3113 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783570100073
ISBN-10: 3570100073
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D-Day: Die Schlacht um die Normandie
Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

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D-Day: Die Schlacht um die Normandie. Antony Beevor (5 von 5 Punkten) schreibt M.M.
Ich bin überzeugt davon, dass dieses Buch auch von jüngeren Generationen gelesen werden sollte. Auch wenn diese enorme Tragödie der militärischen und menschlichen Geschichte ( 2. Weltkrieg vollumfänglich ) schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, so wäre es tragisch, wenn dieser grauenvolle Abschnitt des menschlichen Wahnsinns in Vergessenheit geriete.Es ist doch zu betonen, dass diese jungen Menschen bereit waren ihr Leben zu opfern um Europa von diesem unfassbaren Terror zu befreien. Antony Beevor gelingt es in seinem Buch Details zu schildern, die von tiefer Kenntnis über das Geschehene Zeugnis ablegen. Trotz der komplexen Geschehnisse liesst sich das Buch ausserordentlich verständlich, dank dem klaren Schreibstil. Es ist aber zu betonen, dass es notwendig ist die Normandie persönlich zu kennen um den einzelnen taktischen Schritten der Militärs beider Seiten folgen zu können.
Ich habe selten so ein gutes Geschichtsbuch in den Händen gehalten.


Gutes, aber nicht ueberragendes Buch (3 von 5 Punkten) schreibt e.
Ich habe das Buch gekauft, nachdem ich einige sehr positive Rezensionen darueber gelesen habe. Und soviel zum Einstieg: Ich habe D-Day in einem Zug durchgelesen, so schlecht kann es also nicht sein. Es ist erstens einmal sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ist keinen Augenblick langweilig. Zweitens thematisiert es immer wieder auch alliierte Kriegsverbrechen, teils solche, die in der Hitze des Gefechtes entstandend sind, teils solche, sehr gravierende, die sozusagen angeordnet wurden (Beispielsweise die Bemerkung in einer Rede an Soldaten von General Maxwell Taylor, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, anlaesslich der Invasion stoerten Gefangene nur). Dass auch die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, ist weder neu noch kann es wirklich ueberraschen, aber Beevor behandelt sie hier offener, expliziter und schonungsloser als es bisher in entsprechenden Publikationen uebelich war.
Wie auch immer, und hauptsaechlich darum nicht mehr als drei Sterne, sehr viel Neues erfaehrt man aus dem Buch trotzdem nicht, abgesehen vom Umgang mit alliierten Kriegsverbrechen ist das Buch einfach ein weiteres ueber die Invasion in der Normandie und die sich im Anschluss daran entfaltenden Schlachten.
Darueber hinaus seien zwei Schwaechen erwaehnt: Erstens sind die Karten weitaus weniger detailiert, als moeglich waere, insbesondere vermisst man oft Orte, die im Buch erwaehnt werden. Um den Verlauf der Auseinandersetzungen verfolgen zu koennen, waere es wichtig, diese Orte miteingezeichnet zu haben. Zweitens, und das war ein Punkt, der mich das ganze Buch ueber genervt hat, scheint mir Beevors Umgang mit dem britischen General Montgomery schlicht unprofessionel zu sein. Kritik und Noergelei an Montgomery findet sich im ganzen Buch schaetzungsweise alle drei Seiten, was dann doch etwas penetrant ist. Beevor haette die kritischen Beerkungen ueber Montgomery reduzieren oder mindestens zusammenfassen koennen, ohne dass sein insgesamt negatives Bild von Montgomery abgeschwaecht worden waere. Dem Leser gegenueber waere die Kritik aber glaubwuerdiger gewesen, weil nicht der Eindruck entstanden waere, Beevor lasse sich von einer persoenlichen Abneigung Montgomery gegenueber leiten.

Gewohnte Qualität (5 von 5 Punkten) schreibt W.K. aus Gümligen
Antony Beevor hat verschiedene Bücher zur neuen Zeitgeschichte verfasst (Spanischer Bürgerkrieg, Stalingrad, der Untergang). Es gelingt dem Autor immer wieder in seinen Werken neue Aspekte einzubauen und in seinen verschiedenen Werken einen hohen Standard einzuhalten. Auch dieses Werk entspricht den Qualitätsansprüchen, die von seinen Werken grundsätzlich erwartet werden. Auch dieser neueste Band ist leicht lesbar, aber trotzdem nicht oberflächlich.

D-Day oder Der längste Tag (5 von 5 Punkten) schreibt b.
Lange Tage und Nächte gibt es mit diesem Buch gewiss auch.

Antony Beevor, eine der besten Autoren historischer Bücher, zeichnet hier eine umfangreiche Abhandlung zur Landung der Alliierten in der Normandie. Angefangen bei den Vorbereitungen (die evtl. noch etwas ausführlicher hätten sein können); über die Landung aus der Luft wie zu Wasser; über die Ausbruchskämpfe in der Normandie; bis hin zur Befreiung von Paris folgt der Leser Beevors Ausführungen. Beevor verliert dabei keineswegs den Blick für den einfachen Soldaten, der übermenschliches leisten muss, dabei aber Todesängste aussteht. Auch das Leid der Zivilbevölkerung, die, wie in jedem Konflikt, am Meisten zu ertragen hat, wird nicht vergessen zu erwähnen.

Detailliert beschreibt Beevor die Landung an den einzelnen Stränden, aber auch folgende Kämpfe, wie die Schlacht um Caen oder die Operation Cobra", mit der schließlich der Ausbruch aus der Normandie gelang und dadurch den Weg nach Osten Richtung Paris und Deutschland ebnete. Besonders hervorzuheben sind die genauen Schlachtenverläufe, an denen der Leser das oft verbissene hin und her genau verfolgen kann. Ergänzt wird das Ganze durch umfangreiches Kartenmaterial und durch Zitate oder Tagebucheintragung von Soldaten und Offizieren, sowohl auf deutscher, wie auch auf alliierter Seite.

D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Deutschen, insbesondere die SS, schuldig machte, aber auch auf Alliierter Seite in den ersten Woche häufig vorkamen.


Fazit: Beevor hat ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das man unbedingt lesen sollte. Denn zu diesem Thema wird zur Zeit nichts vergleichbar gutes zu finden sein.

D-Day: Die Schlacht um die Normandie

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