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Weitblickende Monarchen, tollkühne Entdecker und rücksichtslose Konquistadoren prägen die Geschichte Spaniens. Im 16. Jahrhundert ist Spanien eine Weltmacht mit Kolonien auf drei Kontinenten. Doch schon bald beginnt der langsame Abstieg Spaniens. Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) In meinem Reiche geht die Sonne niemals unter! (5 von 5 Punkten) schreibt M. aus Baden-Württemberg dieser Ausspruch wird Karl I.(1516-1556) von Spanien nachgesagt. Sein Reich umspannte den ganzen Globus. Spanisch-Amerika, die Phillipinen und die europäischen Besitztümer bildeten das erste weltumspannende Imperium. Danach kam nicht mehr viel. Zwar wollten seine Nachfolger 1588 mit der Armada den aufstrebenden Konkurrenten England niederringen, aber bekanntlich scheiterte das Unternehmen. Bis Ende des 18.Jhd. war man dann nur noch auf Schadensbegrenzung,d.h. Besitzstandswahrung bedacht. Das funktionierte aber nicht immer. Napoleon löschte dann in seinem Spanienfeldzug 1807/08 die Habsburger auf dem Thron aus und inthronisierte seinen Bruder. Während dieser Zeit nutzten die Kolonien die Schwäche des Mutterlandes und erlangten die Unabhängigkeit. Danach war nichts mehr von der einstigen Weltgeltung Spaniens übriggeblieben. Geo Epoche schildert den Aufstieg und Fall des spanischen Imperiums in gewohnt mitreißender, begeisternden Art. Bildteile wechseln mit interessanten Essays ab und verstehen es immer wieder, den Leser zu begeistern. Die für mich einprägsamsten Kapitel waren die der Schlacht 1212 gegen die Mauren, um deren Expansion zu stoppen und dann nach und nach in der Reconquista das span. Festland zu befreien.Das wurde im span. Superjahr 1492 erreicht und das Herrscherpaar Isabella und Ferdinand schickten in diesem Jahr einen bis dato unbekannten ital. Seefahrer Christoph Kolumbus auf seine Reise. Die Schätze seines neu entdeckten Kontinents machten die weitere Großmachtstellung Spaniens erst möglich. Beeindruckt haben mich auch die Kapitel über Potosi, der wichtigsten Silbermine, in der die Indios zu Tausenden zugrunde gerichtet wurden oder auch der Untergang der Armada. Bislang unbekannte Details, wie das ungünstige Wetter trugen genauso zur Niederlage bei, wie die englische Flotte. Kurzum, die Ausgabe ist ihr Geld wert. Jeder Geschichtsinteressiert wird das Heft wahrlich verschlingen. Aufstieg und Fall einer Weltmacht (5 von 5 Punkten) schreibt M.W.N. aus A - 5203 Köstendorf Das Heft 31 des Geschichtsmagazins "Geo Epoche" ist Spanien gewidmet - einem Spanien, das einmal die Welt beherrschte. Der Aufstieg beginnt - wie leider so oft in der Geschichte - mit einem blutigen Sieg (in diesem Fall über die Mauren im Jahre 1212). Es ist die größte Schlacht des Mittelalters und der Anfang vom Ende der Maurenherrschaft in Spanien (auch wenn die Reconquista, die "Rückeroberung", erst 1492 abgeschlossen ist). Cay Rademacher erzählt auf sehr spannende Art und Weise über dieses Aufeinandertreffen im Jahre 1212. Ein weiterer Meilenstein beim Aufstieg Spaniens ist das Jahr 1492: Die - wie schon erwähnt - Beendigung der Reconquista und die Finanzierung der Unternehmungen eines genuesischen Seemanns namens Christoph Columbus. In der Folge wird Spanien zur wichtigsten Macht der Welt (auch mit dem Silber von Potosi - ein besonders interessanter Beitrag im Heft!). Gerade aber diese Größe trägt bereits den Keim des Zerfalls in sich. Das Heft zeigt aber auch die Schattenseiten der spanischen Politik: die Behandlung der Indios; die Schrecken der Inquisition; die Ausweisung aller Juden aus Kastilien und Aragon im Jahre 1492... Summa summarum: Ein äußerst interessantes und informatives Magazin nicht nur für geschichtlich interessierte Laien (Literaturangaben!) Erwähnenswert ist auch das tolle Bildmaterial! Wichtige Wendepunkte europas und der welt (5 von 5 Punkten) schreibt K.B. aus Moers Die Geschichte Spaniens von den Anfängen kurz vor der maurischen besatzung, über die Besatzungszeit bis zur reconquista werden in diesem Magazin genauso aufgegriffen, wie Spaniens eigenes Expansionsstreben in der Folgezeit und wie dieses nach und nach immer mehr in die Rückzugbewegung ging. dabei werden auch Quellen der modernen spanischen Malerei und des "don Quixote" deutlich gemacht und so die Bedeutung Spaniens für die gestalt unserer heutigen Welt sehr offensichtlich - auch wenn die Entwicklungen durch den Tourismus hier keine wirkliche Beachtung bekommen, da Spanien hier ja eher beherrscht wirkt, als als Beherrscher. Auf jeden Fall sehr informativ, wie immer ansprechend graphisch unterstützt und somit überaus lesenswert. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist: Ähnliche Artikel oder Zubehör:
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