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Wer würde bestreiten, dass eine Auseinandersetzung Not tut? Wer könnte leichthin sagen, die Bedrohungen durch Anschläge und Kofferbomben nähmen nicht zu? Doch sind die Mittel, die Broder wählt, wirklich die passenden? Er erklärt Ehre, Respekt und Unterwerfung zu den Primärtugenden der Moslems - in Gegenüberstellung zu den vietnamesischen Tugenden des Fleißes und der Lernbegierde. Das sei dann der Grund dafür, dass Vietnamesen besser in die deutsche Gesellschaft integriert sind als Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern. Broder meint an anderer Stelle aber auch, der Islam habe Tempo, Stil und Autorität - im Gegensatz zur Langsamkeit, zur Schwerfälligkeit des westlichen Systems, das noch nicht einmal "sexy" sei. Damit wird dann die Bedrohung durch den Islam erklärt. Und so geht es einem öfter bei diesem Buch: dass man nicht mehr weiß, was der Dichter mir damit sagen will? Und noch drängender stellt sich die Frage: Warum sagt er es mir auf so vielen Seiten? Meyers Lexikon definiert eine publizistische Glosse als "kurzen, polemischen Kommentar zu aktuellen Ereignissen". Polemisch ist das Buch, aktuell und wichtig sind die Ereignisse, die besprochen werden, auch. Aber kurz? - Mathias Voigt, Literaturtest Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 104 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Was Jupiter darf, darf der Ochse noch lange nicht (3 von 5 Punkten) schreibt S. aus Wien Und ja, der Titel bezieht sich auf Broders Glaubensbekenntnis, respektive dessen Herkunft, die er gleich zu Beginn des Buches, nicht müde wird zu betonen. Man stelle sich den Aufschrei der bundesdeutschen Systemjournaille vor, so ein teutonischer Goy das Offensichtliche zu Papier gebracht hätte! Ob mit oder ohne beißendem Sarkasmus! Jenem Sarkasmus, dem sich Broder in seinem Werke bemächtigte: Galgenhumor. Es kann auch dann lustig sein, wenn einem das Lachen im Halse stecken bleibt! Populistisch, polemisch, man mag es nennen wie man will. Letztendlich spielt es eine untergeordnete Rolle, welchen Anstrich Fakten - ja, FAKTEN - erhalten! Mit flüssiger Verve widmet sich Broder unser aller Untergang. So wird selbst Untergangslektüre noch zum fragwürdigen Genuß und somit auch ungewollt Teil dessen, was Broder als aufweckende Kritik verstanden wissen möchte. Wie also bewerten? Stilistisch gut, ideologisch borniert, systematisch falsch. Denkanstöße, kommod in der Konsumation. Gönnen Sie es sich, falls sie nicht schon längst über den Tellerrand oder gar tiefer in den Brunnen geblickt haben. Ein Buch das den Nagel auf den Kopf trifft (5 von 5 Punkten) schreibt G.K. Ein sehr empfehlenswertes Werk. Möge es seine Leser vor dem Einknicken bewahren ehe es zu spät ist.... Ein Muss für alle die noch nicht aufgegeben haben (5 von 5 Punkten) schreibt D.L. Das Buch bestärkt all jene die immer schon vermutet haben oder hinter vorgehaltener Hand darüber sprachen, dass gerade wir deutschen immer nur die Schuld zu tragen haben, uns von all dem Gutmenschen Vorwürfe machen zu lassen haben. Sein es die Ewiggestrigen, die schon genannten verblendeten Gutmenschen oder unser integrationsresistenten Rechtgläubigen. Schuld an allem sind wir und wir nehmen diese gerne an. Broder trifft wieder ins Schwarze und hat ebenso wie Ulfkotte den Mum darüber zu reden und zu schreiben. Danke Scharfer Verstand mit spitzer Zunge.... (5 von 5 Punkten) schreibt J.K. Habe dieses Buch immer und immer wieder gelesen und finde es einfach nur amüsant wie Herr Broder dieses "Tabu-Thema" anspricht... wobei es eigentlich echt fast nicht mehr witzig ist, wenn man sieht wie die gesamte Welt kuscht, wenn ihr mit Gewalt gedroht wird, die das Militär nicht einzudämmen vermag, da man hier gegen eine Ideologie und nicht einfach gegen eine fremde Armee kämpft. Sollte man mal gelesen haben! Ein wenig polemisch, aber im Kern nicht zu bestreiten (5 von 5 Punkten) schreibt T.W. aus Germany Henryk M. Broder schreibt, wie man es von ihm kennt (z.B. auf SPIEGEL ONLINE), mit einer erfrischenden (z.T. etwas polemischen), im Kern aber ernsten Art über die Missstände in der öffentlichen Wahrnehmung über den Islam. Wobei er nicht DEN Islam als solchen kritisiert, sondern jene, die in islamischen Terroristen nur von Karikaturen Gedemütigte erblicken. Er weist feinsinnig darauf hin, dass "islamistische" Terroristen von sich selbst nie etwas anderes behaupten, als dass sie einfach nur den Koran beim Wort nehmen. Broder berichtet über geradezu atemberaubend viele Fälle von Appeasement, vorauseilendem Gehorsam und Einknicken gegenüber einem scheinbar übermächtigen Gegner: ein muslimischer Mob, der am anderen Ende der Welt europäische Botschaften in Brand steckt wegen Karikaturen, die dort keiner je gesehen hat. Eine Pflichtlektüre für alle, die über den Tellerrand der Political Correctness hinauslesen wollen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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