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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Ein faszinierendes Reiseland, leider mit politischem Dauerkonflikt (5 von 5 Punkten) schreibt J. aus Darmstadt Das Buch beginnt mit einer umfangreichen Einleitung bezüglich der Geschichte des sogenannten 'Heiligen Landes' (die einzigartig auf der Welt ist; gerade auch durch das Zusammenfließen der 3 monotheistischen Weltreligionen auf diesem kleinen Flecken Erde...das Kernland hat etwa die Fläche Hessens). Außerdem Informationen zur Wirtschaft, Politik, Natur und Umwelt, Essen und Trinken, Feste und Feiern und vieles mehr. Das Kapitel 'Wissenswertes über die Reise' fasst alle wichtigen Tipps vor Antritt der Reise und für eine gelingende Durchführung zusammen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Daten auf einem recht aktuellen Stand. Die großen sehenswerte Städte (Jerusalem, Tel Aviv/Jaffa, Haifa) werden sehr ausführlich beschrieben. Landschaftlich Reizvolle Gebiete werden dafür eher in Nebensätzen abgehandelt. Wanderruten fehlen gänzlich. Klar, dieser Reiseführer richtet sich zwar an Individualreisende, die aber mit dem Auto unterwegs sind. Aber auch nicht so bekannte, aber sehr lohnenswerte Reisziele wie z.B.: Montfort, Banias, Ein Avdat, Hamat Gader finden Erwähnung. Ein mehrseitiger Reiseatlas (1:350.000) und Routenkarten zu jedem Kapitel bieten ausreichende Orientierung. Hotel-, Restaurant- und Einkauftipps dürfen natürlich nicht fehlen. Neben dem Kernland Israels gibt es auch einige Seiten zur Sinai-Ostküste (Ägypten) sowie Palästina (Gazastreifen: eine Reise dorthin ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht empfehlenswert; Westjordanland.. mit z.B. Bethlehem, Jericho und Wadi Kelt als Highlights.) Buch versucht politisch soweit neutral zu bleiben, was stellenweise aber gar nicht gelingen kann. Nicht zu vernachlässigen sind die Sicherheitshinweise und Verhaltensregel. Kleine Fehler: S. 68: Zum Chanukah-Fest zündet man nicht die Menora, den siebenarmigen Leuchter an sondern den neunarmigen, die sogenannte Hanukiah; 1 Kerze, um die anderen 8 anzuzünden, für jeden Tag des Festes eine. S. 158: Mir erschließt sich nicht, weshalb die Autoren behaupten, dass der Felsendom das weltweit einzige Heiligtum ist, in dem Christen und Muslime unter einem Dach im Gebet vereint sind. Muslime ja, aber Christen? Mir fehlte: Red Canyon; eines der schönsten Ausflugsziele im Negev. Doch diese tun dem positiven Gesamteindruck des Werkes keinen Abbruch. Ich habe selber fast 2 Jahre in Israel gelebt und finde das Land, wie ich es kennen gelernt habe, auf den Seiten gut wieder. Fazit: Ein sehr umfangreiches und detailliertes Werk für eine umfassend gute Vorbereitung eines Israelurlaubes. Am besten man nimmt sich mindestens 4 Wochen Zeit für die Reise. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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