Onkel Alwin und das Sams

Von Paul Maar

Buch, Gebundene Ausgabe, 205 Seiten
Erschienen: September 2009
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Oetinger
Verkaufsrang: 8789 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783789142840
ISBN-10: 3789142840
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Onkel Alwin und das Sams
Nach sieben Jahren Pause hat Paul Maar ein neues Sams-Buch geschrieben, das sechste Leseabenteuer der Reihe und damit seiner riesigen Fangemeinde einen Herzenswunsch erfüllt. Das erste Kapitel beginnt mit einer Versammlung der Samse (ja, es gibt mehr als nur ein Sams!), auf der das Sams vom Übersams zur Rede gestellt wird. Durch seinen langen Aufenthalt bei den Taschenbiers sei es zu menschlich geworden, sogar sein ehemals markanter Rüssel sei zu einer großen Nase verwachsen und die Samse wollen es deshalb aus ihrer Gemeinschaft verstoßen. Das ist dem Sams gerade recht, denn es kehrt nur allzu gern zu den Taschenbiers zurück. Doch bei Familie Taschenbier hängt der Haussegen schief: Onkel Alwin aus Australien hat sich im Haus breit gemacht und lässt sich immerzu bedienen. Da gibt es nur eine Lösung: Martin und seine Freunde müssen dem fiesen Sportlehrer Daume, der im fünften Band Sams in Gefahr dem Sams seine Wunschpunkte gestohlen hat, die blauen Punkte wieder abjagen, um den nervigen Onkel Alwin damit wegzuwünschen. Doch Daume ist nicht aufzufinden und auch Onkel Alwin sorgt für böse Überraschungen....
Als ich meinem Sohn erzählte, dass es einen neuen Sams-Band gibt, war er gleich Feuer und Flamme. Abends ging er freiwillig früher zu Bett, damit wir mehr Zeit zum Vorlesen hatten und tagsüber plapperte er die Sams-Reime nach. Und mit ihm freuen sich unzählige Fans über die Rückkehr des Sams, das von allen heiß geliebt wird. Denn das Sams ist frech, witzig und eloquent und dichtet immerzu die originellsten Reime, über die man sich einfach nur kaputt lachen kann. Das ist auch im sechsten Band der Fall, der äußerst vergnüglich und witzig, dabei aber auch sehr spannend ist. Unbedingt lesen! - Alexandra Plath

Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)

Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement)
Die abendliche Vorlesestunde ist gerretet (5 von 5 Punkten) schreibt M.H. aus Rosenheim
Großartig! Normalerweise überkommt mich beim Vorlesen immer schnell zur fortschreitenden Stunde eine extreme Müdigkeit, aber wenn ich meiner Tochter (8) das Sams vorlese, bin ich hellwach. Paul Maar schreibt wunderbar und wie bei den Büchern von Astrid Lindgren, wünscht man sich selber wieder Kind zu sein. Danke, Herr Maar!

Wie alle Sams-Bücher sehr lustig! (5 von 5 Punkten) schreibt S.L. aus Solingen
Meinung aus der Kinder-Redaktion:

In einer Nacht ist das Sams endlich zurückgekehrt und alle freuen sich sehr. Doch bald darauf kommt ein komischer Mann und behauptet, er sei der Onkel von Herrn Taschenbier. Er meint, er komme aus Australien und habe dort eine Kängurufarm. Er hat sogar ein echtes Känguru mitgebracht. Doch dann geht er einfach so ins Haus rein und nistet sich dort dauerhaft ein. Das erzählt Martin sofort seinen Freunden in der Schule. Sein Freund Roland findet in der Zeitung etwas, was ihnen weiterhelfen könnte, die Wunschpunkte wieder in das Gesicht vom Sams zu bekommen ...

Das Buch hat 206 Seiten und wenige Bilder. Die Buchstaben sind mittelgroß. Dieses Buch fand ich wie die anderen Sams-Bücher sehr lustig. Vor allem die Stelle, als alle anstatt "wünsche" "plansche" sagen, ist witzig. Oder als das Sams dichtet, das finde ich auch gut!!!
Ich empfehle das Buch für geübte Leser und vergebe 5 Sterne.

Super (5 von 5 Punkten) schreibt B.
Als mein Sohn 5 Jahre alt war habe ich ihm den ersten Band der Sams Reihe geschenkt und wir waren beide begeistert. Es sind dann im laufe der Jahre alle anderen 4 Bände hinzugekommen. Gestern ist mein Sohn (11 Jahre) mit seinem Klassenkameraden zur Buchmesse gefahren. Dort haben sie sich die Lesung von Paul Maar angehört, hier ist seine Rezension:
Das Sams von Paul Maar ist eins der besten Bücher, die ich kenne. Es ist lustig und das neue Buch ist fantastisch. Egal welches der 6 Bücher man kauft, es ist ein guter Kauf. Die Bücher gehen nicht zu verbessern. Die Charaktere sind so einzigartig und gut beschrieben, dass man denken könnte, es gibt sie wirklich. Es sind die besten Reime drin. Am Anfang dachte ich, es ist eine Geschichte wo ein Kind auf der Straße gefunden wird und es bei einem Fremden namens Taschenbier aufwächst. Doch schnell merkte ich, dass das Sams ein ganz ungewöhnliches Lebewesen ist. Alle die das Sams noch nie gehört haben, müssen wissen, dass es jeden Samstag kommt wenn die Woche einer ganz bestimmten Woche zutrifft. Am Sonntag muss die Sonne scheinen, am Montag muss Taschenbiers enger Freund Herr Mohn kommen, am Dienstag hat dann Herr Taschenbier Dienst, am Mittwoch ist Mitte der Woche-da muss Herr Taschenbier nichts machen, am Donnerstag donnert es, am Freitag muss Herr Taschenbier Frei haben und wenn die Woche so ist, dann kommt am Samstag das rothaarige mit Wunschpunkten meist im Taucheranzug rumwatschelnde, mit einer komischen Schweinsnase bestücktem Sams. Im 6. Teil geht es darum, dass ein Verwandter kommt, der wirklich komisch ist. Er kommt aus Australien und nimmt ein Känguru mit. Herr Taschenbier hat seinen Verwandten vor 40 Jahren gesehen, damals war er 3 Jahre alt.

Das Sams ist zurück :) (4 von 5 Punkten) schreibt U.P.H. aus Köln
Als Kind habe ich alle Sams-Bücher verschlungen und als ich hörte,dass Paul Maar nun doch noch einen Band geschrieben hatte war klar das ich ihn lesen musste.
Sicher ist dieser Band nicht zu vergleichen mit den ersten Büchern aber mich hat das Sams als echten Fan erneut verzückt.
Lob an Paul Maar für die gelungene Fortsetzung...vieleicht ja auch nicht die letzte?!

Enttäuschung (1 von 5 Punkten) schreibt J.C.S.
Dies ist ein Jugendbuch, das nur randständig mit dem Sams aufgefüllt wurde. Martin Taschenbier ist der eigentliche Protagonist. Themen der Jugendlichen stehen im Vordergrund. Daher ist dieses Buch kein rechtes Kinderbuch und zum Vorlesen weitestgehend ungeeignet. Die Ideen und Späße des Sams wirken erzwungen und nicht so anarchistisch-originell wie zu Beginn der Sams-Reihe. Die Vermenschlichung des Sams ist meines Erachtens auch unnötig, warum darf das Sams nicht einfach ein Sams bleiben? Muss alles assimiliert werden? Ich persönlich bin sehr enttäuscht, obwohl (oder gerade weil) ich ein Sams-Fan bin. Schade, manche Dinge sollten nicht totgeritten werden.

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