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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 34 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Unnötige und falsche, weil realitätsferne Rechenexempel (3 von 5 Punkten) schreibt S. Die Preisangaben sind Schwachsinn, ebenfalls die Morgen- und Abendmenüs. Da könnte ich drauf verzichten. Aber das Buch lohnt sich trotzdem wegen der vielen leckeren preisgünstigen Rezepte! Tolle Idee, aber... (4 von 5 Punkten) schreibt A.N. aus Berlin Das Buch ist wirklich zu empfehlen. Es sind eine ganze Menge Rezepte und die meisten davon waren bisher auch gut. Wir haben bisher ungefähr die Hälfte aller Rezepte ausprobiert. Gut ist auch die Aufstellung der Kosten von Frühstück, Mittag- und Abendessen, allerdings mit Abstrichen. Denn hier kommt das ABER: Beim Frühstück und Abendessen kann man noch nachvollziehen, dass zwei Scheiben Käse mit 0,32? veranschlagt werden. Schließlich kauft man eine Packung und verzehrt diese über die Tage. Genauso Brot oder Cornflakes, alles Dinge die man jeden Tag isst und dadurch recht schnell verbraucht. Die warmen Speisen werden manchmal jedoch mehr als abwegig berechnet. Denn einerseits wird davon ausgegangen, dass in Discountern gekauft wird, wo es Fleisch und Käse nur abgepackt zu kaufen gibt. Andererseits werden z.b. 150g Hackfleisch verwendet (und auch nur diese Menge berechnet), das es in unserem Umfeld minimal als 400g-Packung gibt oder vom Käse den ich nicht unter 300g bekomme soll ich nur 40g nehmen. Leider wird dann auch nicht angeboten, am nachfolgenden Tag ein anderes Gericht zu kochen, um den Rest zu verwenden oder eine Wochenplanung, in der die Gerichte abgestimmt werden. Für Familien ist dies wiederum kein Problem, denn die Gerichte sind auf 2 Personen ausgelegt und können problemlos erweitert werden, sodass die Packungsgröße für eine Familie oft ideal ist. Ein anderes Problem bei der Berechnung, sind die Preise für manche Waren. Diese sind z.B. nur in einer bestimmten Zeitspanne (Angebotswoche oder Saison) zum angegebenen Preis erhältlich: Blumenkohl bekomme ich selten für 0,99?. Positiv bei der Berechnung ist aber, das auch Gewürze, Mehl und Zucker mit eingerechnet werden, die man ja meist sowieso zu Hause hat. Der Preis kommt schon meistens hin, die größten Abweichungen kommen eben durch die Verpackungsgrößen zustande. Das ist der einzige Grund einen Stern abzuziehen, denn die Rezepte sind oftmals einfach zu kochen und in den meisten Fällen auch lecker! Kochbuch für sparsame Genießer (5 von 5 Punkten) schreibt A.P.F. Als ich die beiden Autoren des Sparkochbuches im Fernsehen gesehen hatte, wußte ich, dieses Buch muß ich haben.Meine Generation ist ja von früher her geübt, sparsam zu wirtschaften, aber gesund und schmackhaft sollte das zubereitete Essen doch sein. Dieses Buch füllt eine Marktlücke und macht auch der heutigen Wegwerfgesellschaft bewußt, wie mit wenig Geld und etwas Freude an der Zubereitung des Essens gut gewirtschaftet werden kann.Die im Buch angeführten Rezepte regen einerseits zum Nachkochen an, aber auch dazu, kreativ zu werden und mit den zu Hause vorhandenen Lebensmitteln eine gute Mahlzeit zuzubereiten. Billigfraß (2 von 5 Punkten) schreibt S.J. Auch ich bin zurzeit in einem finanziellen Engpass, und das Versprechen, dass man sich billig (nicht etwa "preiswert"!) und doch vollwertig ernähren könne, fiel bei mir auf aufmerksame Ohren. Und so kaufte ich das vielgepriesene Kochbuch. Beim Durchblättern überraschten mich zuerst die Preise. Wo um aller Welt hatten diese beiden Autoren eingekauft? Ich bin berufstätig und habe nicht die Zeit überall herumzufahren und den billigsten Anbieter herauszufinden, mal ganz abgesehen von den Fahrtkosten! Und im ganzen Kochbuch tauchen fast keine Gerichte mit frischem Gemüse auf, fast nur "aus der Dose". Ob das so vollwertig ist? Satt wird man auf jeden Fall, und einige Rezepte aus meiner Kindheit, die ich fast vergessen hatte, sind auch in dem Kochbuch. Ich hatte gleichzeitig "Das 1-Euro- Kochbuch" gekauft: Darin sind wirklich sehr kleinpreisige Rezepte, aber ohne das Gerüchlein "Billigfraß"! Kochen wie in den 50er und 60er Jahren (2 von 5 Punkten) schreibt L. Uwe Glinka und Kurt Meier haben in ihrem Buch 75 Tagesmenüs zusammengestellt, die mit einem Tagessatz von 4,33 Euro pro Erwachsenen realisierbar sind. Die Rezepte sind jeweils für 2 Personen ausgelegt. Die beiden, nach eigenen Angaben keine erfahrenen Köche, haben sich auf die Nachkriegszeit besonnen. Auf der Suche nach guten Rezepten haben sie Landfrauenvereine angeschrieben. Die Resonanz war groß und aus 300 zugeschickten Rezepten haben die beiden dieses Buch erstellt. Ich lebe auch preisbewusst und war sehr gespannt auf dieses Buch. Nach dem ersten Durchblättern war ich ziemlich enttäuscht: Für vegetarische Gerichte hatten die Autoren mal gerade 11 Rezepte übrig und diese glänzen in der Gesamtheit noch durch Einfallslosigkeit: Apfeleierkuchen, Reibeplätzchen mit Apfelmus, Laugenbrötchenauflauf mit Äpfeln und Hefepfannkuchen mit...ach ja...Äpfeln. Das ganze Buch verkörpert den Hauch der Pflichtkür: Es muss gekocht werden; Hauptsache billig. Würde ich an mein Gulasch einen Rotwein geben, der pro Liter 1.19 Euro kostet? Ich glaube nicht. Dann lieber keinen Wein. Mit Gewürzen gehen die Herren ebenfalls sehr sparsam um. Wer in seinem Gewürzschrank neben Pfeffer und Salz noch Paprikapulver, Kümmel und Majoran besitzt, der kann fast alle Gerichte nachkochen und das über Jahre, denn an fast alles kommt lediglich eine Prise. Es muss ja nicht Zitronengras und Piri Piri sein, aber Kochen kann mit mehr Abwechslung und trotz schmalem Geldbeutel tatsächlich auch noch Spaß machen. Das Buch enthält einzelne interessante Gerichte, als Hauptbezugsquelle zur Ernährungsplanung ist es jedoch nicht zu gebrauchen. Doch am meisten ärgert es mich, dass dieses Buch damit wirbt, eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Ich war gespannt und habe die Rezepte unter die Lupe genommen. Zunächst einmal wäre zu klären, was eine ausgewogene Ernährung eigentlich bedeutet. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass man täglich unter anderem etwa: 400g Gemüse, 200g Obst, 4-6Scheiben Brot, 3 Kartoffeln oder 100g Nudeln (roh) oder 60g Reis (roh), 200 - 250g Milch oder Joghurt und 50-60g Käse , pro Woche 300 - 600g Fleisch und Wurst, pro Woche 2 Portionen Fisch, pro Woche 3 Eier (inklusive verarbeitetet Eier) und insgesamt nicht mehr als 60g Fett (inklusive aller versteckten Fette) am Tag zu sich nehmen sollte . Wenn man sich nun die Rezepte im Sparkochbuch anschaut sieht man ohne groß zu rechnen, dass die meisten Rezepte zu fetthaltig für eine ausgewogene Ernährung sind. Dafür kommen oft Obst und Gemüse zu kurz. Fett sollte so beispielsweise pro Tag nicht mehr als 60g konsumiert werden. Im Sparkochbuch sind allein fürs Frühstück und Abendbrot zusammen pro Person 40g Fett vorgesehen. In den Hauptgerichten werden unter anderem Eier, Sahne, Wurst und Speck verwendet, als ob man von Herzkranzgefäßerkrankungen und schlechten Cholesterinwerten noch nie etwas gehört hätte. Mit den Speiseplänen lassen sich tatsächlich Schmächtige aufpäppeln oder körperlich hart arbeitende Menschen gut ernähren Die Zeit nach der Währungsreform 1948 wird nicht umsonst auch scherzhaft Fresswelle genannt, weil die Leute endlich wieder etwas zu beißen hatten und dies auch wenn möglich reichlich taten. Der Mensch in der heutigen Gesellschaft, der oft weniger körperlich aktiv ist, tut gut daran nach gesünderen und fettärmeren Alternativen zu suchen. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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