|
||||||||||
|
Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Sehr gutes Buch mit einem kleinen "aber" (4 von 5 Punkten) schreibt T. Das Buch behandelt sehr anschaulich und vor allem wissenschaftlich fundiert Gegenstände, die man nicht in jedem Buch über das MA findet. Sehr schön sind diverse Kinderspielzeuge dargestellt, besonders gut finde ich das Kapitel über Schuhwerk. Die Anleitung sind verständlich und gut nachvollziehbar. Ich hätte mir gewünscht, auch einige einfache Schnittmuster für eine Grundausstattung zum Thema Kleidung zu finden. Vielen Anleitungen, die man dazu kaufen kann, fehlt die wissenschaftliche Grundlage. Hätte dieses Thema ebenfalls Einzug in das Buch gehalten, hätte es ohne Einschränkung 5 Sterne verdient. Wer als Neueinsteiger eine komplette Gewandung/Ausrüstung erstellen möchte, muss leider auf andere Literatur zurückgreifen. Aber wer neue Denkansätze und ein paar ungewöhnliche Dinge sucht, ist hier genau richtig. sehr gute Fundgrube, zahlreiche Bastelanleitungen (5 von 5 Punkten) schreibt R.U.C.D. Dieses Buch ist bereits für interessierte Kinder der 6. oder 7. Klasse gut zu bewältigen. Sehr gut wird der Leser zum Thema Mittelalter hingeführt und es werden zahlreiche Angebote zum Mitmachen angeboten. Wie trug man im Mittelalter die Bundhaube und die Schürze? Wie wird sie hergestellt? Alles ist gut erklärt und kann gut hergestellt werden, auch wenn man kein Schneider ist. Auch zum Wappenrock und zur Fußbekleidung gibt es genaueste Beschreibungen. So eingekleidet kann sich der dem Mittelalter zugewandte Leser dann sicher viel besser dem Alltag zuwenden. Wie er sich beispielsweise einen Holzlöffel oder einen Quirl herstellt ist ebenfalls gut und einfach beschrieben. Das Konzept: Das Mittelalter erleben durch anfassen, anziehen und auch selbst schmecken ist in diesem Buch sehr gut aufgegangen. Dieses Buch kann Lehrern bei der Gestaltung von Projekttagen eine wertvolle Hilfe sein. Natürlich können sich auch Eltern mit ihren Sprößlingen mit der Thematik beschäftigen, Bastelhinweise gibt es in diesem Buch jede Menge. Ganz nett. (4 von 5 Punkten) schreibt C. Das Buch ist gut geschrieben und die Anleitungen sind alle leicht und verständlich dargestellt. Meiner Meinung nach ist das Buch aber nur für absolute Reenactment Anfänger oder Kinder zu empfehlen. Für einen erfahreneren Mittelalter-Darsteller gibt es nicht wirklich viel interessantes !! Es ist, wie schon gesagt, eher ein Buch für Anfänger und Neulinge !! Gute Ideen zum Umsetzen (5 von 5 Punkten) schreibt G.H. Das Buch ist gut geschrieben. Für alle Basteltipps gibts auch die Bauanleitung dazu. Kurz und knapp ich finde es sehr gelungen. Fundiert, praktisch, umsetzbar - Reenactment leicht gemacht (5 von 5 Punkten) schreibt W.B. aus Wien Gerade rechtzeitig zu Saisonbeginn liefert mit Doris Fischer eine fachlich höchst erfahrene und kompetente Autorin mit einem Reenactment-Kochbuch alle Interessierten. Manche der vorgestellen Realien sind bekannt, Gugel und Bundhauben gabs schon öfter, dafür beliefert uns die gelernte Archäologin mit dem Schwerpunkt auf die Welt der Kinder und Jugendlichen im Mittelalter mit einigen Vorschlägen, die es in dem Zusammenhang bisher kaum in die Bauanleitungen schafften. Meine persönlichen Bastel-Highlights dabei sind wohl die Gesichtsmaske aus dem Oberleder eines alten Schuhs, sowie die detailierte Schilderung, wie man mit einer Schweinsblase umgeht, damit daraus auch ein brauchbares Spielzeug wird. Die Auswahl reicht vom Holzschwert bis zum Bauplan eines historisch korrekten, zerlegbaren Marktstandes. Wichtig ist, dass jeder ihrer Vorschläge auch seinen fundierten archäologischen Beleg vorweisen kann, in Zeit und Gebrauch tatsächlich historisch korrekte A-Qualität hat. Aus einem Christbaum lassen sich mehrere Quirle für das ganze Jahr schnitzen, mit einer schlichten mehrfach geknoteten Schnur die komplizierteren gotischen Muster anreißen, aus einem Stäbchen und Lehm werden Spinnwirtel, aus Weide und Holler einfache Pfeifen und Flöten. Das besondere an Doris Fischers Arbeitsanleitungen ist die stilistische Nähe zum Kochbuch: Zuerst wird erklärt, wozu das Werkstück taugt und in welchen historischen Zusammenhang es gehört. Eine exakte Aufzählung aller benötigten Materialien (und aller Werkzeuge!) führt zu den gut beschriebenen einzelnen Schritten der Ausführung. Dabei wird auch auf mögliche Gefahren bei der Benutzung (z.B. bei Umgang mit knöchernen Schlittschuhen) Bezug genommen. Buch aufschlagen, das interessierende Projekt aussuchen und nach der Vorgabe einfach losarbeiten. Auch Arbeitsblätter für den Werkunterricht oder Schulprojekte lassen sich mit diese Vorlagen problemlos erstellen. In der Form ist es das bei weitem beste, das sich in Vielfalt und historischer Korrektheit für Reenactment finden lässt. Die vorgestellten Alltagsgegenstände erfüllen alle Kriterien für eine authentische Darstellung mittelalterlichen Lebens. Die langjährige Erfahrung der Autorin in der Materie ist auf jeder Seite zu spüren, ihre Begeisterung für die experimentelle Archäologie als Forschungsmethode ebenfalls. Betont korrekt, knapp und aufs wesentliche beschränkt- so viel Information, wie es in knapper Form nur möglich ist. Abschließende Bewertung: Informativ und lesenswert und wegen der Fülle an Informationen nicht nur für Einsteiger sondern auch für Lehrer und erfahrenere Darsteller dringend empfohlen! Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
|
||||||||||
|
|