Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen

Von Johannes Coy, Maren Franz

Buch, Broschiert, 208 Seiten, 7. Auflage
Erschienen: 1. September 2009
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Gräfe & Unzer
Verkaufsrang: 1913 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783833816635
ISBN-10: 3833816635
ASIN: 3833816635 (Amazon-Bestellnummer)
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Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen
Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 33 Bewertungen)

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Anti Krebs Ernährung (5 von 5 Punkten) schreibt H.R. aus Wien
Dieses Buch ist sehr interessant.
Die umfagnreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind sehr einfach erklärt, sodass man auch als Laie versteht, um was es da eigentlich geht.
Meine Frau und ich ernähren uns nun schon seit ca. 3 Monaten nach diesem Leitfaden und fühlen uns nicht nur besser, sondern haben auch viel an (unnötigem) Gewicht verloren.
Ich kann dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen.
Auch die darin enthaltenen Rezepte sind sehr sehr lecker und darpber hinaus auch sehr gesund.

war mir vorher nicht bewusst! (5 von 5 Punkten) schreibt D.F.
Dieses Buch ist der Wahnsinn!! Mir ist vorher nicht aufgefallen das ich in Summe auf so viele Kohlenhydrate komme, und das obwohl ich Ernährungslehre sogar bei der Matura hatte. Das viel Zucker in Süssigkeiten ist weiß doch jeder aber worauf es ankommt sind die Sättigungsbeilagen. Ich habe 8 Wochen nach den Rezepten gekocht und habe 2 Kilo abgenommen obwohl ich wirklich viel gegessen habe. Ich fühlte mich sehr, sehr wohl in meiner Haut! Sehr empfehlenswert!

Statt des Buchs sollten Sie lieber die Homepage des DKFZ besuchen (1 von 5 Punkten) schreibt D. .H.K.
Der Tipp mit dem Besuch der Homepage vom Biologen Dr. Coy ist sehr gut. Ich möchte diesen hiermit an andere Leser weiterreichen. Ich habe mich sehr lange auf dieser Homepage aufgehalten und mich köstlich amüsiert, wobei das Thema Krebs natürlich ein ernstzunehmendes Thema ist.

Amüsant fand ich allerdings vor allem den Briefwechsel zwischen dem Südwestfunk und Herrn Dr. Coy (zu finden unter Pressestimmen, endlich ist der Text auch gut leserlich veröffentlicht) und auch die Darstellung des TKL1 Gens und seiner Entdeckungsgeschichte (vor allem die Passage Vierrad und Dreirad).

Auch mir fiel auf, dass Herr Dr. Coy seine Rolle innerhalb der Forschungsgruppe nicht deutlich macht. Die Leiterin der Forschungsgruppe war nach meinen Recherchen Frau Prof. Dr. Annemarie Poustka, die vor einigen Jahren bereits verstarb. Diese stoppte das Projekt, nachdem eine britische Forschungsgruppe (Kooperationspartner) feststellte, dass dies hier genannte TKLT1 - Gen nicht funktionsfähig sei. In seiner Gegendarstellung bekundet Dr. Coy seinen Ärger über seine Chefin. Im Wesentlichen erkenne ich keine gravierend unterschiedliche Meinung zwischen Herrn Eckert vom SWR, dem Intendanten Boudgoust und Herrn Dr. Coy. Irgendwie streitet sich Herr Dr. Coy, der nun einmal Biologe und kein Arzt ist, wegen angeblich falscher Aussagen zum Stoffwechsel der Krebszelle mit dem süddeutschen Sender. Für mich ist das Haarspalterei, aber man kann da auch anderer Meinung sein. Dem Sender ging es aus meiner Sicht darum, ob die Ernährungsform hilft. Dr. Coy sagt in seiner Gegendarstellung zumindest, dass sie keine Wunder bewirken könne.

Den Laien will ich nur mit auf den Weg geben, dass ein Radio- oder TV - Sender mit Zentren, wie dem DKFZ eng zusammenarbeitet. Natürlich sollte es jedem klar sein, dass ein Informationsaustausch in der Zukunft gefährdet wäre, wenn der SWR den Namen des Informanten des DKFZ gegenüber Herrn Dr. Coy genannt hätte, der Coys Arbeit dort in herabwürdigender Weise in den Schmutz zog. Der SWR ging nicht ins Detail bezüglich der Information vom DKFZ.

Übrigens steht die Forschung am DKFZ in keinem Zusammenhang zur empfohlenen Ernährungstherapie nach dem Coy-Prinzip. Der Erfolg der Ernährungsvorschläge von Dr. Coy wurde dort nicht erforscht.

Bitte informieren sie sich dazu kritisch auf der Homepage des Deutschen Krebsforschungszentrums. Dort werden Ihnen auch persönliche Fragen beantwortet. Weitere Informationen, auch zur Therapie, gibt Ihnen die Deutsche Krebshilfe.

Nach meiner Erfahrung liegen die blauen Ratgeber in den Onkologien, die sich in Kleinstädten befinden, nur selten aus. Sie können sich diese auch, wie schon von einem anderen Kritiker richtig angemerkt, von der Homepage downloaden. Zum Thema Krebs und Ernährung erhalten Sie viele nützliche Informationen auf der Seite des DKFZ, falls Sie an Krebs erkrankt sein sollten oder dem Krebs als verantwortungsvoller Bürger vorbeugen möchten. Dass gut verfasste und nützliche Beiträge hier oft sehr schnell abgepunktet werden, hinterlässt übrigens auch keinen guten Eindruck und lässt darüber rätseln, wer denn da am Werk sein könnte. : - )

Der Ernährungsansatz von Herrn Dr. Coy wurde schon vor Jahrzehnten von der Biochemikerin Johanna Budwig als Öl - Eiweiß - Kost propagiert und erscheint mir daher nicht neu. Das macht Dr. Coy auch selbst in seiner ausführlichen Gegendarstellung beim SWR deutlich. Die Rezepte wurden zumindest den heutigen Geschmacksnerven besser angepasst. Dennoch bevorzuge ich andere Mahlzeiten. Der Bezug zu TKTL1 fehlt natürlich bei Frau Budwig.

Nicht selten werden auch Falschdiagnosen bei Krebs getroffen. Früher hat man unter Umständen nicht einmal eine Krebserkrankung erkannt. Von woher weiß man also, ob die wenigen Heilungsberichte von Frau Dr. Budwig nicht darauf zurückzuführen sind, dass die Menschen vielleicht gar nicht an Krebs erkrankt waren. Haben ihre Patienten eine schulmedizinische Therapie erhalten? Wenn ja, dann stellt sich die Frage nach dem Anteil des Erfolgs der Budwig - Diät, vor der z.B. seitens der Dt. Krebshilfe im Blauen Ratgeber sogar gewarnt wird, wie auch vor der Gerson Diät.

Die Inuit, die angeblich wegen des höheren Fischverzehrs weniger an Krebs erkranken, haben allgemein bekannt eine wesentlich geringere Lebenserwartung. Das Krebsrisiko steigt nach Ansicht der Wissenschaftler mit dem Alter. Wenn die Inuit also nicht so alt werden, dann haben sie entsprechend auch ein geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. Aus welchen Jahren stammen diese Studien und Aussagen, die so oft in Büchern dieser Art immer wieder neu aufgelegt werden? Die Warburg Hypothese stammt aus den 1920er Jahren und es gibt nun auch wirklich keinen Krebsforscher, der die Vergärung in Zweifel zieht. Das steht übrigens wirklich in jedem onkologischen oder hämatologischen Fachbuch. Vielleicht sollte Herr Dr. Coy dem DKFZ eine beweisführende Adressenliste derjenigen Patienten überlassen, die nachweislich eine Verbesserung durch Coys Ernährungsprinzip erfahren haben. Ich wäre darauf sehr neugierig. Asiaten, die in die USA zogen, sollen durch Übernahme europäischer Konsumgewohnheiten vermehrt an Krebs erkrankt sein. Das soll auch laut vieler dieser Bücher ein Indiz für die falsche Ernährung sein. Wie viele Testpersonen waren hier einbezogen? Ich kenne Ausländer, die hierzulande eigentlich immer noch eine vergleichbare Esskultur zu ihrem Heimatland pflegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fischliebhaber aus Japan über Nacht zu einem Burger - Fetischisten wird. In Australien pflegen sogar Deutsche deutsche Esskultur und backen dort sogar Brot aus Sauerteig, etc. Es wäre an der Zeit, dass sich das DKFZ auch auf seiner Homepage mit diesen Geschichten konkret befasst und dazu eine Stellungnahme abliefert.

Der vorbeugende Effekt von Lebensmitteln bei Krebs wird mittlerweile vermehrt in Zweifel gezogen, aber bei bestimmten Krebsarten auch nicht gänzlich ausgeschlossen. Ergebnisse dazu liefert die EPIC Studie jährlich. Auch das DKFZ empfiehlt sich gesund zu ernähren, warnt Sie aber auch andererseits davor, sich aufgrund irgendwelcher Heilsversprechen einseitig nach irgendwelchen Diäten, etc. zu ernähren. Dies könne eventuell sogar die schulmedizinische Therapie behindern. Wenn sich Krankheiten über die Ernährung in Luft auflösen würden, dann hätte im Mittelalter übrigens niemand sterben dürfen. Wir hatten also in der Menschheitsgeschichte schon einmal eine Phase der Naturheilkräfte, die allerdings wenig erfolgreich waren. Sie sollten schon stets ihren kritischen Sachverstand nutzen, bevor Sie sich Ernährungsbücher dieser Art kaufen. Übrigens erscheint demnächst noch ein Kochbuch vom gleichen Autor. Auf welchen ernsthaften Forschungsergebnissen beruht denn das demnächst erscheinende Kochbuch? Das DKFZ macht auf seiner Homepage zumindestens darauf aufmerksam, dass sich mit einer gesunden Ernährung kein Krebs heilen lässt.

Kümmern Sie sich lieber um eine anständige Therapie und einen gewissenhaften Arzt. Manchmal kann der Hausarzt sogar der vertrauensvollste Partner sein, weil er sie besser kennt.

Die Wahl einer geeigneten Therapie udn eines gewissenhaften Arztes
wird Ihnen an erster Stelle helfen, insofern Sie selbst erkrankt sein sollten. Die Kernaussagen des Buchs finden Sie übrigens im Beitrag von Hermann Hoppenkamps.

Lesen Sie bitte die Homepage vom Biologen Dr. Johannes Coy, aber kritisch (1 von 5 Punkten) schreibt D.K.P. aus Emden
Mir werden in diesem Buch viel zu viele Heilsversprechungen suggeriert. Die Studie zu TKTL - 1 ist unabhängig von den Ernährungsempfehlungen am DKFZ durchgeführt worden. Das Deutsche Krebsforschungszentrum stellte seine Forschungen ein, nachdem eine Studie aus England sagte, dass das entsprechende Gen nicht funktionsfähig sei. Auch andere Studien konnten das DKFZ nicht mehr überzeugen, die Studien erneut aufzunehmen. Herr Dr. Coy war Mitglied der Forschungsgruppe am DKFZ. Welche Funktion er dort hatte, macht er auch auf seiner Homepage nicht deutlich. Das hinterlässt bei mir einen seltsamen Nachgeschmack. Auf mich wirkt der Inhalt ehrlich gesagt nicht überzeugend. Aber Sie sollten sich eventuell mit den Zusatzinformationen der Homepage des Biologen Coy, der übrigens kein Arzt ist, eine eigene Meinung bilden. Diese Zeit sollten Sie sich auf jeden Fall nehmen. Es ist übrigens richtig, wie einige Beiträge vorab sagten, dass Lebensmittel mittlerweile bezüglich der Präventionswirkung gegenüber Krebs immer mehr in Zweifel gezogen werden. Und Herr Dr. Coy bietet Ihnen ja auch nicht gerade günstige Natur - Präparate in seinem Internetladen an. Seine wichtigsten Thesen aus diesem Buch finden Sie übrigens auch in einer der Rezensionen kompakt zusammengefasst.

Irreführender Titel? (1 von 5 Punkten) schreibt H.E. aus Sickershausen
Der Buchtitel und die Beschreibung des Buchs deuten irreführenderweise an, daß man mit der hier aufgeführten Ernährung Krebs heilen könnte. Andererseits wird darauf hingewiesen, daß der Biologe Dr. Coy diese Ernährungsform als wirkungsvolle Ergänzung zur Krebstherapie betrachtet. In diesem Zusammenhang stehe ich im Einklang zu den Negativrezensionen: Wie soll ich denn wissen, welchen Anteil die Ernährungsform am möglichen Erfolg einer Therapie hat? Wichtig fand ich auch den Hinweis eines Rezensenten auf die Homepage von Dr. Coy. Im Schriftwechsel mit dem SWR sagt Coy, daß er nicht behauptet hätte, daß man mit seiner Therapie Wunder bewirken könnte. Der Buchtitel und die Inhaltsbeschreibungen klingen entgegen dieser Aussage aber recht vielversprechend. Kann man denn nun den Krebs über die Ernährung heilen oder vorbeugen oder nichts von beiden? In einem SWR Bericht wurde auf jeden Fall vor Coy gewarnt. Allerdings hat der SWR den Artikel über Dr. Coy nach mehreren Schriftwechseln gelöscht. Aber auch ich sehe keinen Zusammenhang zwischen der Forschung an TKTL1 und der Ernährungsempfehlung. So weit ich es richtig verstanden habe, soll die hier empfohlenen Ernährung auch nur eine Übergangslösung sein.? So hat es wohl ein Forschungsteam am DKFZ gegeben, welches TKTL1 erforschte. Eine Studie aus England hat angeblich Beweise dafür geliefert, daß das TKTL1 - Gen gar nicht funktionieren würde, worauf das DKFZ die Forschungen einstellte. Später sollte es, wenn ich das soweit von der Coy - Homepage richtig verstanden habe, weitere Forschungen gegeben haben, die besagen, daß das TKTL 1 - Gen doch funktionieren würde, allerdings nicht wie ein Auto mit vier, sondern drei Rädern. Das hört sich schon irgendwie alles merkwürdig an. Man sollte doch lieber den Empfehlungen des Arztes vertrauen. Das Buch bringt meines Erachtens nicht viel weiter. Eventuell neigt der ein oder andere Patient aufgrund der kohlhydratarmen Ernährung zu sehr dazu, sich unter psychischen Druck zu setzen. Aber das müssen die Leute alle selber wissen.

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