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Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Heitere Reise mit kleinen Schwächen (4 von 5 Punkten) schreibt H.H. aus Wien, Österreich Weil ihre Freundin in Ägypten verschollen ist, brechen ein Buchhändler und eine Lady aus London in das Land der Pyramiden auf. Die Verschollene war auf der Suche nach dem Grab des ägyptischen Totengottes Osiris, und so begeben sich auch die zwei arglosen Engländer auf diese Fährte. Dies ist der erzählerische Rahmen, innerhalb dessen die beiden Londoner von Ereignis zu Ereignis eilen. Ihre Reise ist in 76 Minuten insgesamt stimmig in Szene gesetzt und nimmt ein unerwartetes Ende. Dass Regisseur Volker Präkelt mit der Expedition auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln will, wird aus dem gut gemachten Beiheft zur CD deutlich. Kurzabrisse zur Technik der Mumifizierung, zu Hieroglyphen und zu ägyptischen Gottheiten sollen den Kindern zumindest moderaten Wissenszuwachs bescheren. Der Spagat zwischen Entertainment und Anspruch gelingt allerdings nicht immer schmerzfrei. Manchmal schrammen die Reisenden hart an der Platitüde vorbei, etwa wenn die Rede ist von staubigen Gräbern, reich geschmückten Tempeln, kostbaren Schätzen und geheimnisvollen Mumien. Auch die Sehnsucht nach dem Abenteuerlichen und Übersinnlichen tut dem Hörspiel nicht gut und hat es stellenweise zu mystisch geraten lassen. So huldigt ein obskurer Osiriskult in Geheimbundmanier seinem Gott und reagiert sehr allergisch auf die Beobachter. Wenn dann noch die gefährliche Hohepriesterin mit französischem Akzent spricht und Nofretete heißt, kippt der Hokuspokus ins Alberne. Meistens aber verläuft die Reise zum Grab der Gottheit ungezwungen heiter und lebendig, auch sprachlich. Das spricht für die Übertragung aus dem Englischen von Cornelia Panzacchi und die anschließende Bearbeitung durch Präkelt. Dieser hat als Expeditionsleiter in "Geheime Welten" (so der Serientitel) bereits Erfahrung. Der ehemalige Programmchef des Musiksenders VH-1 hat für den Hörverlag bereits ähnliche Projekte zu Wikingern, Rittern oder Drachen realisiert. So ist davon auszugehen, dass Idee und Stil der Reihe bereits ihre Zielgruppe gefunden haben. Verwunderlich nur, dass bei Musikprofi Präkelt und seinem Kompagnon Frank Tschöke ausgerechnet Musik und Sounddesign Schwächen haben. Selbst das Privatradio hat inzwischen die Echoeffekttaste überklebt - im mystischen Ägypten kommt sie weiter zum Einsatz. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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