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Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. -Stefan Kellerer Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 735 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Ganz nett - aber mehr auch nicht (3 von 5 Punkten) schreibt A. aus Konstanz "Der Schatten des Windes" handelt von einem Jungen, der ihn einer geheimen Bibliothek ein Buch findet, das ihn nicht mehr loslässt, und seinen Versuchen, den verschollenen Autor dieses Buches zu finden und dessen wie sich herausstellt tragische Geschichte zu erfahren. Auf seiner Suche begegnet er unter anderem einem verbrecherischen, brutalen Polizisten, einem gewitzten, mit allen Wassern gewaschenen Bettler, mit dem er sich anfreundet, und auch seiner ersten großen Liebe. Warum ausgerechnet dieses Buch zum in den höchsten Tönen gelobten Bestseller avanciert ist, ist mir bis zum Ende der Lektüre und darüber hinaus schleierhaft geblieben. Sicherlich ist es kein schlechtes Buch - es ist sprachlich gut geschrieben, hält einige lustige und traurige Szenen sowie sympathische Charaktere parat und fängt etwas vom Zauber des Lesens ein. Es ist ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite ganz nett ist. Aber langt das, um derart mit Lob bedacht werden? In diesem Fall offenkundig schon. Denn was nicht in dem Buch ist, ist nahezu alles darüber hinaus Gehende, was ich mir von einem derart gerühmten Buch erhofft und erwartet hatte. Weder enthält es Sätze, die man am liebsten aufschriebe, auf dass man sie nicht vergisst, und auch wenn man das nicht tut noch lange, lange nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, im Gedächtnis behält, noch fanden sich Szenen, die mich als Leser auf jene besondere Weise berührten, die sich nur einstellt, wenn man spürt, dass hier der Autor dem ureigentlichen Wesen der Welt, der Menschen oder des Lebens auf der Spur ist. Auch wird das Buch kaum für sich beanspruchen können, das Lebensgefühl im francistischen Spanien auf einzigartige Weise erfahrbar zu machen, dienen der spanische Bürgerkrieg und die anschließende Diktatur doch im Rahmen des Plots vor allem dazu, ein paar Ereignisse einer Geschichte zu erklären, die mit geringen Anpassungen auch an vielen anderen Orten zu anderen Zeiten spielen könnte. Was die Ausgestaltung der Charaktere anbelangt, ließe sich sogar abgesehen von einer der Hauptfiguren der Vorwurf der Schwarz-Weiß-Malerei begründet erheben. So steht nun also im Regal dieses Buch neben vielen anderen, die mich weitaus mehr begeisterten und berührten, und im Raum die offene Frage, warum so viele Menschen gerade dieses Buch so wundervoll finden. einfach nur grauenhaft (1 von 5 Punkten) schreibt H.S. aus München Aufgrund der guten Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft. Jedoch total enttäuscht nach wenigen Seiten wieder weggelegt. Der Schreibstil ist einfach grauenhaft, völlig überladen. Nach einigen Seiten war ich so genervt, dass ich beschlossen habe es sein zu lassen. Und ich lese wirklich viel, eins der schlechtesten Bücher, die ich je in der Hand hatte. Schade um das Geld. Kurzweilige Unterhaltung mit süßlichem Ende (3 von 5 Punkten) schreibt B. aus Graz Was anfangs recht spannend beginnt, endet in einem süßlichem Happy End, in dem unterschiedliche Handlungsstränge willkürlich zusammengeschustert werden. Dem Helden Daniel fällt als Junge ein Buch in die Hände, welches sein gesamtes Leben verändern wird. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Autors von "Der Schatten Windes" wird er immer mehr wie der geheimnisvolle Autor Julian Carax selbst. So weit, so gut, so spannend,... Nur um dem Ganzen ein Happy End zu geben, nimmt der über weite Teile durchwegs spannend zu lesende Roman im letzten Viertel die Form einen Groschenromans an. Wären die ersten drei Viertel nicht so spannend zu lesen gewesen, hätte der Roman nur einen Stern verdient. So aber reicht es nur für drei Sterne. Wer einen Roman mit Happy End sich wünscht, in dem "die Guten" am Ende belohnt werden und "die Bösen" eine gerechte Strafe bekommen, wird im Schatten des Windes eine zufriedenstellende Lektüre finden. Wer aber nicht auf platte Charaktere steht und sich nicht die Erfüllung plumper Rachegelüste herbeisehnt, wird sich wohl besser ein anderes Buch suchen... zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) schreibt S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut.. für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend) als ich fertig war,war ich fast wie frustriert oder eher deprimiert...ich glaube,ich habe noch ni ein so trauriges Buch gelesen.. Ich emfehle es also unbedingt weiter... Dieses Buch kommt in meine "Lieblings-Bücher-Ecke" Tat verdammt gut (5 von 5 Punkten) schreibt R. aus Terra Wie es mir erging: Hatte das Buch Tage nach einer Feier in meinem Regal entdeckt. War froh, etwas mir Unbelesenes zu finden. In den folgenden paar Tagen gab es wenig Anderes. War fasziniert, beeindruckt; Fühlte mich beflügelt und angeregt. Mir hat Es verdammt gut getan. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist: Ähnliche Artikel oder Zubehör:
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