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G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Noten Leserbewertungen: Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen) Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Verschwörungstheorie des Geldes (2 von 5 Punkten) schreibt K.M. aus Berlin Der Autor kann nicht einmal die elementaren Mechanismen der Geldschöpfung durch das Zentralbanksystem erklären, das allen modernen kapitalistischen Ökonomien zugrunde liegt. Er polemisiert nicht nur gegen die FED, sondern auch gegen die internationalen Institutionen einschließlich der UN. Zutreffend dargestellt ist die Manipulation des amerikanischen Bankensystems durch einflußreiche Finanzgruppen, Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, was in der jüngsten Krise erneut überdeutlich geworden ist (nicht Goldman, sondern "Government Sachs", wie die New York Times analysiert) - alles ohne praktische Konsequenzen. Seine regressive Vision ist allerdings die einer Rückkehr zu einer (fiktiven) Welt der goldgedeckten Währungen, was jede Geldpolitik ausschalten würde. Mit dieser Geldtheorie wäre die Weltwirtschaft vollkommen zusammengebrochen. Über die Bruderschaft von Politik und Bankensystem oder: warum die Großbanken heute ganze Volkswirtschaften erpressen können (5 von 5 Punkten) schreibt D.R.M. Im Jahre 1910 trafen sich einige wenige Auserwählte auf der kleinen Ferieninsel Jekyll Island, um über eine Umstrukturierung des amerikanischen Bankensystems zu diskutieren. Die Macht der New Yorker Großbanken war in Gefahr, weil die Zahl regionaler Kreditanstalten enorm gestiegen war. Man ersann die Schaffung einer Zentralbank, die mit dem "Federal Reserve Act" von 1913 dann auch vom amerikanischen Gesetzgeber ins Leben gerufen wurde. Die FED befindet sich im Privatbesitz der New Yorker Großbanken und ist nach Meinung des Autors ein Kartell zum Schutze dieser Banken. Dafür führt er im 2. und 3. Kapitel eine Reihe von Argumenten und zahlreichen historischen Beispielen an. Das Spiel heißt Bailout und geht so: Eine Großbank ist pleite, weil sie schlecht gewirtschaftet hat. Anstatt sie (wie eine weniger große oder einen Industriebetrieb) in die Insolvenz gehen zu lassen, wird erklärt, dass sie ganz entscheidend für das System ist. In Wirklichkeit möchte man verhindern, dass andere Banken ihre Kredite verlieren. Man pumpt deshalb "frisches" Geld in die marode Bank, das man aber faktisch nicht hat, sondern erst per Mausklick erfinden muss. Anschließend drückt man dem ahnungslosen Steuerzahler die Lasten auf. Entweder direkt über höhere Steuern oder indirekt über eine höhere Inflationsrate. Ohne eine von den Banken gesteuerte Zentralbank wäre dies kaum möglich. Das ist eine der Kernaussagen des Buches und eine entscheidende Ursache für das sich fast 100 Jahre später abzeichnende Desaster. Im 4. Kapitel erklärt der Autor, dass nach seiner Meinung die heutigen Probleme der Spar- und Darlehensbranche noch auf die Große Depression der 1930er Jahre zurückzuführen sind. Das folgende Kapitel befasst sich mit der Konferenz von Bretton Woods, dem IWF und dessen überaus problematischen und für den Normalsterblichen völlig undurchsichtigen Streben nach einer Weltwährung, die es faktisch schon über die so genannten "Sonderziehungsrechte" gibt. Damit hätten wir eine weltweite FED mit all den im Weiteren noch beschriebenen katastrophalen Folgen. Im 6. Kapitel erbringt der Autor eine Reihe von Beispielen, die zeigen, dass das Bailout-Spiel auch international von der FED geführt wird. Dazu berechtigt sie ein Gesetz von 1980. Der zweite Teil des Buches, der die Kapitel 7 bis 10 umfasst, liefert dem Leser einen kurzen, aber vortrefflichen Kursus zum Thema Geld. Nicht ohne Grund wird dem Normalsterblichen gewöhnlich der Eindruck vermittelt, er könne dieses angeblich schwierige Thema sowieso nicht begreifen. Hat man aber nach dem Lesen dieser vier Kapitel die einfache Wahrheit erst einmal verstanden, dann wird einem noch viel mehr klar. Allein dafür lohnt sich der Kauf des Buches bereits. Zwischen dem Bankensystem und der Politik gab es spätestens seit der Erfindung des Zentralbanksystems eine geheime Bruderschaft. Regierungen garantieren dem Bankensystem, dass es faktisch machen kann, was es will, denn im Ernstfall haftet der Steuerzahler. Im Gegenzug fungiert das Bankensystem als nimmermüder Geldbeschaffer dauerhaft bankrotter Regierungen. Mit der Staatsverschuldung ist in der Regel eine Aufblähung der Geldmenge verbunden, die früher oder später zu Inflation führen wird. Doch bereits vorher kann es zu Exzessen ungeahnten Ausmaßes kommen, weil einfach zuviel Geld im Umlauf ist, das Anlage suchen muss. Frei schöpfbares Papiergeld führt zu Kriegen. Diese These erklärt der Autor im dritten Teil seines Buches an mehreren Beispielen. So hatte der Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg weniger mit irgendwelchen hochtrabenden patriotischen Zielen, sondern mehr damit zu tun, dass riesige Kriegskredite an England und Frankreich bei einem deutschen Sieg zu platzen drohten. Solche Kreditmengen kann es nur geben, wenn man Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Am Beispiel der beiden russischen Revolutionen von 1917 verdeutlicht der Autor das Wirken des Bankenkartells nach der Rothschild-Formel: Man finanziert alle. Das belebt das Geschäft, und man ist am Ende immer beim Sieger. Der vierte Teil des Buches ist der Geschichte der amerikanischen Zentralbanken gewidmet. Er beleuchtet den intensiven politischen Kampf um die amerikanische Währung in der Geschichte der USA, der 1913 mit der Installation der FED endgültig zugunsten des New Yorker Bankenkartells entschieden wurde. Zu Beginn des fünften Teils lernen wir, dass die internationalen Banken keine nationalen Interessen haben. Sie täuschen sie im besten Fall vielleicht noch vor. Ihr Ziel ist die Schaffung einer internationalen Finanzstruktur ähnlich der FED, der sie (siehe oben) bereits ein gutes Stück näher gekommen sind. Das wird gut getarnt vom breiten Publikum weder gesehen noch gar verstanden. Dieser Vertuschungstrick wurde bereits früher angewandt. Während die USA im 1. Weltkrieg standen und die Aufmerksamkeit den Kampfhandlungen galt, wurden heimlich still und leise viele Einschränkungen aus dem Federal Reserve Act von 1913 abgeschafft und die Geldmacht völlig in die Hände der FED gegeben. Mit dieser Macht ausgestattet erzeugte die FED nach Ansicht des Autors den Börsencrash von 1929 und die anschließende Große Depression. Ganz ähnlich wie in der jetzigen Krise hatte die FED zunächst die Märkte mit Dollars geflutet und so billiges Geld und wilde Spekulationen erzeugt und anschließend die Zinsen erhöht. Im 6. und letzten Teil seines Buches unternimmt der Autor eine kurze Zeitreise in die Zukunft, die selbst in einer optimistischen Variante katastrophal werden wird. Das mag in den Ohren der meisten Menschen völlig übertrieben klingen. Für diese Menschen kam allerdings auch die gegenwärtige Schuldenkrise Ende 2008 wie aus dem Nichts, obwohl sie bereits spätestens 2006 (und für Insider bereits 2003) klar erkennbar war. Am Ende seines Buches macht der Autor eine Reihe von Vorschlägen, wie man ein anderes System schaffen könnte. Leider sind diese Vorschläge sehr schwammig und auch etwas irreführend. Wenn man jetzt die vorhandenen FED-Dollars in irgendeinem sinnvollen Verhältnis in eine silbergestützte neue Währung umtauschen würde, hätte man überhaupt nichts gekonnt, denn die amerikanische Geldmenge hat schon lange nichts mehr mit der ihr eigentlich zugrunde liegenden Wirtschaft zu tun. Die Verfestigung dieses Zustandes würde immer wieder neue Krisen hervorrufen. Darüber hinaus kann eine Kopplung der US-Währung an ein Edelmetall vielleicht der US-Binnenwirtschaft helfen, sie führt aber unter anderem auch indirekt zu festen Wechselkursen zu anderen Währungen, wodurch wichtige Ausgleichsmechanismen zwischen den Volkswirtschaften wegfallen würden. Gegenwärtig könnte man außerdem davon ausgehen, dass die Möglichkeit Dollars in Edelmetalle zu tauschen, wohl zum Verlust sämtlicher Edelmetallreserven der USA führen würde. Keine Regierung würde das zulassen. Fazit. Wer etwas über unser Geld und das dahinter stehende System lernen möchte, dem werden mit diesem Buch sicherlich die Augen geöffnet. Es ist zwar ziemlich dick und auf die amerikanische Geschichte fixiert, aber es offenbart das wahre Spiel. Spätestens mit der auf die ganze Welt ausgedehnten amerikanischen Schuldenkrise wird deutlich, dass die Banken inzwischen das Wirtschaftssystem eines jeden Industriestaates dominieren, es für ihre Zwecke ausnutzen und erpressen können. Besserung ist erst zu erwarten, wenn alle Banken auf ihre ursprüngliche Rolle im System zurückgeschnitten werden und dabei nur mit Geld agieren dürften, das sie tatsächlich besitzen. Wer hingegen glaubt, dass lustige Bonus-Diskussionen das Problem beheben würden, ist schlicht naiv oder (freundlich ausgedrückt) befangen. Unbedingt zu lesen zur Erhellung des Geldsystems! (5 von 5 Punkten) schreibt F.d.S.d.G. aus Marl Die 29 Irrtümer rund ums Geld Die sonderbare Geschichte der amerikanischen FED als Ursache für viel Übel unter den Menschen erscheint gut recherchiert und spannend und konkret dargestellt. Viele Beispiele erhellen dem Leser die realen gesellschaftlichen Hintergründe der Mächtigen des Geldes. Nur eines hat mich außerordentlich erstaunt: Der Autor G. Edward Griffin misstraut dem Staat schlechthin und huldigt total dem Marktmechanismus und fordert eine Einführung einer Silberdeckung. Das wäre ein großer Fehler und eine totale Fehleinschätzung der bisherigen Geschichte des Geldes und der Lehren, die daraus gezogen werden müssten. Der Autor scheint also das Geld falsch zu definieren - vgl. auch seinen Brief vom 19.1.94 an die FED am Ende des Buches - . Für eine sachliche und recht verständliche Erklärung des Geldes wäre besonders zu empfehlen Helmut Creutz ( Sein neuestes Buch hier oben angegeben). Spannend wie ein Thriller (4 von 5 Punkten) schreibt B. Der Autor entführt den Leser in seine spannend-schockierende Darstellung der Welt der Hochfinanz. Historosch übersichtlich aufbereitet folgt der Leser der geschichtlichen Entwicklung und spannenden Hintergrundinformationen die manchmal an der Grenze der Verschwörungstheorie zu liegen scheinen. Auf jeden Fall ein Pflichtbuch, um mehr über das Weltfinanzsystem zu erfahren! Das beste Buch zum Thema (5 von 5 Punkten) schreibt L. Das Buch lässt einem das Blut in den Adern gefrieren und es wäre zu schön wenn es sich dabei nur um ein Schauermärchen Griffins handelt, entsprungen aus seiner kranken Phantasie. Tatsächlich aber lässt sich all das Geschrieben lückenlos belegen. Egal ob sich jemand für die Entstehungsgeschichte des Zentralbankwesens interessiert, für unser Geldsystem im Besonderen oder die zukünftigen Aussichten: Wer dieses Buch gelesen hat, erspart sich zig andere Bücher ähnlichen, aber weniger gut aufbereiteten Inhalts. Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient. @Gunther Tutein: Was Ihren Kommentar weiter unten betrifft: Was an einer Welt, wo Geld wieder eine Ware ist, schlecht sein soll, ist mir schleierhaft. Echtes Warengeld, also zu 100% gedeckt, ist doch die Basis jeder Marktwirtschaft (Tauschwirtschaft mit einer universellen Ware die jeder annimmt (=Geld)). Wenn sie tatsächlich wieder für teilgedeckte Geld plädieren, befürchte ich, haben sie dieses Buch nicht wirklich verstanden. Vor allem glaube ich sie sitzen dem weitverbreiteten Mythos auf, Geld müsse mit der Warenmenge mitwachsen, daher dieser Kommentar. Das ist natürlich Blödsinn. Es würde sich nur im Wert ändern sonst gar nichts. Nur weil die Menge an Autos wächst, muss der Bauer nicht die Menge an Milch daran anpassen..er bekommt dann eben für weniger Milch mehr Autos..ebenso ist es beim Gold, dass sich von keiner anderen Ware unterscheidet (außer dadurch dass sie, wenn sie als Geld fungiert, von jedem angenommen wird) Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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