Zucker und Bulimie: Wie richtige Ernährung hilft, aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen

Von Inke Jochims

Buch, Broschiert, 148 Seiten, 2. Auflage
Erschienen: November 2006
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Hedwig Verlag
Verkaufsrang: 18312 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 9783980884785
ISBN-10: 3980884783
ASIN: 3980884783 (Amazon-Bestellnummer)
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Zucker und Bulimie: Wie richtige Ernährung hilft, aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen
Das Buch „Zucker und Bulimie“ beschreibt bulimisches Verhalten aus einer völlig neuen Perspektive. Nicht das Schlankheitsideal ist der Auslöser, sondern ein Mangel an Serotonin im Gehirn führt zu den gefürchteten Heißhungerattacken. Auf der Basis neuester Forschungsergebnisse aus den USA wird hier der Zusammenhang zwischen dem Neurotransmitter Serotonin, Heißhungeranfällen und einer falschen Ernährung dargestellt. Richtige Ernährung kann den Serotonin- und Blutzuckerspiegel stabilisieren und folglich helfen, aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen. Aber was hilft, um aus dem Teufelskreis auszusteigen? Was kann man essen – ohne Gewichtszunahme? Die Autorin hat in jahrelanger Arbeit mit betroffenen Frauen nicht nur den Zusammenhang zwischen bulimischen Attacken und Serotoninmangel, Essverhalten, Stress und sozialen Beziehungen erforscht, sondern gibt konkrete Tipps für eine erfolgreich stabilisierende, zucker- und weißmehlfreie Ernährung und beschreibt weitere unterstützende Maßnahmen.

Leserbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)

Kommentare von Lesern: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement)
Guter Ratgeber für Bulimiker (5 von 5 Punkten) schreibt m.
Eine interessante und neue Sichtweise der Dinge. Es wird nicht jeder bulimischen Frau helfen aber manchen schon. Gutes Buch und sehr gut erklärt.

Sehr gut (5 von 5 Punkten) schreibt N.F.
Ich konnte mich einige Zeit damit gut über Wasser halten, schaffte mir die Ernährungsergänzungsmittel an
...Placeboefekt...
Das Master Key system hilft mir bei weitem mehr!!!!!!!!!!!!

ganz neuer Ansatz zum Ausstieg aus der Essstörung (5 von 5 Punkten) schreibt L. aus Gratkorn Österreich
Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit der Fructoseintoleranz habe ich entdeckt, dass die Sache mit dem Zucker problematisch für mein Essverhalten ist.

Daher suchte ich ein Buch um diesem Thema nachzugehen. Hier habe ich gefunden, was ich gesucht habe.

Die Zusammenhänge zwischen dem Zuckerkonsum und dem Essverhalten werden sehr deutlich erklärt und erstmals der körperliche Aspekt der Essstörung in den Vordergrund gestellt.

Aus meiner Sicht eine kleine Revolution, zumal es einen wirklich neuen Ansatz zu einem neuen Essverhalten bietet.

Prädikat sehr empfehlenswert!!!

Es gibt dann noch das Buch "Süchtig nach Süßem. So schaffen Sie den Ausstieg aus der Zuckersucht" derselben Autorin. Das zweite Buch ist nur ein Abklatsch des ersten Buches, es bringt die wesentlichen Aspekte großteils auf Punkt und Komma ident.

Ist wohl eine Verkaufssache - Zucker und Bulimie verkauft sich scheinbar nur an Bulimiker und das andere Buch auch an Otto Schokoladeverbraucher.

Welches der beiden Bücher man nun kauft ist Geschmackssache ;-)

zu kompliziert (3 von 5 Punkten) schreibt *. aus Langenargen
Das Buch ist so eigentlich gar nicht so schlecht.
Wenn man sich ein wenig mit der Biologie auskennt und die ganzen Fremdbegriffe schon intus hat, dann ist dieses Buch sicherlich sehr interessant. Es ist sehr umfangreich beschrieben. Aber mir persönlich war es einfach zu kompliziert. Ich musste so oft überlegen, was die einzelnen Begriffe bedeuten, dass ich ewig gebraucht habe, das Buch zu lesen, obwohl es eigentlich relativ dünn ist. Außerdem habe ich mir von einer Freundin helfen lassen, die sich mit Nerven- und Hormonbiologie gut auskennt. Nachdem ich alles fertig gelesen und verstanden habe, muss ich aber echt sagen, dass es mich schon sehr überrascht, wie sehr der Zucker unser Essverhalten beeinflusst. Es ist nicht nur naschen nebenbei, sondern beieinflusst sehr stark den Blutzuckerspiegel, der jedesmal stark ansteigt und ganz schnell wieder absinkt. Mehr will ich dazu aber nicht verraten.
Mein Fazit: sehr interessant und informativ aber für Laien etwas kompliziert formuliert.

Eigentlich.. (3 von 5 Punkten) schreibt x. aus B-W
...ein richtig gutes Buch. Sehr umfangreich, anschaulich und nachvollziehbar geschrieben. Dennoch habe ich das Gefühl, dass es gegen Ende etwas nachlässt/oberflächlich wird.
Anfangs war ich richtig fasziniert von den Beschreibungen und neuen Erkenntnissen, jedoch als es um DAS Thema ging, die Ernährung, flachte es etwas ab.
Angefangen mit den "günstig" und "ungünstig"-Tabellen.
Ich wurde etwas skeptisch. Ich weiß nicht, ob meine Skepsis davon kommt, dass ich es vielleicht nicht einsehen will, aber mir scheint es ein wenig übertrieben, fast alles zu verbieten (wobei Verbote ja als kontraproduktiv gelten).

An und für sich ist es hilfreich, wenn man sich auf dieses strikte Verhalten einlässt. Das hängt wahrscheinlich auch vom Grad der Bulimie ab. Ich habe keine "schwere" Bulimie, falls man das überhaupt so sagen kann, daher finde ich einige Ratschläge etwas zu starr.

Ernährung ist immer ein schwieriges Thema und da gibt es viele Diskussionen/Meinungen.
Gut finde ich, dass die Autorin nicht vereinheitlicht, sondern klar macht, es sind _nicht_ die bösen Kohlenhydrate oder die _bösen_ Fette, es kommt auf die Quantität und auf die Qualität an. Dazu gibt es einen kleinen Ernährungsplan, um einen Leitfaden zu geben.

Fazit: Gut um eine neue Sichtweise zu bekommen und einiges über Serotonin, Dopamin, Insulin und Cortisol (und deren Zusammenhänge) zu erfahren. Jedoch vermisse ich ab und zu einige Erklärungen zur Ernährung und würde mir da einen etwas ausführlicheren Teil wünschen. Die Verbote sind sicher hilfreich beim Suchtverhalten, jedoch denke ich, dass es zu einem Konflikt zwischen Verbot und Sucht kommen kann.
Zudem weiß ich nicht, ob man eine Sucht nach Zucker so gut mit einer Alkohol-/Drogensucht vergleichen kann.

Sicherlich sind die biochemischen Vorgänge ähnlich, wenn nicht sogar gleich. Aber sich Lebensmittel verbieten ist, denke ich, weitaus schwieriger. Vielleicht muss ich mich auch nur überzeugen lassen.

Diese Rezension bezieht sich auf die 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Das Kapitel über Instinkte und Grundbedüfnisse ist gut gelungen, fällt jedoch etwas in den Hintergrund.

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