Verdi, Giuseppe - Rigoletto (NTSC)

Luciano Pavarotti, Ingvar Wixell, Edita Gruberova

DVDs, DVD
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EAN/ISBN: 0044007341667
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Verdi, Giuseppe - Rigoletto (NTSC) - Luciano Pavarotti, Ingvar Wixell, Edita Gruberova
RIGOLETTO
Die Operngeschichte Italiens im 19. Jahrhundert ist weitgehend eine Geschichte der Zensur - so auch im Falle von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein lüsterner junger Herrscher (im Original war Franz I. von Frankreich gemeint), der allen Schönen des Landes nachstellt, so auch der Tochter seines buckligen Hofnarren.
Bereits das Libretto, das auf dem wirkungsvollen Bühnenstück von Victor Hugos Le roi s'amuse basiert, sorgte für helle Aufregung. Die österreichische Zensurbehörde reklamierte, dass ein regierender Souverän nicht als Wüstling auf der Bühne erscheinen dürfe. Verdi musste demzufolge König Franz I. durch einen Fantasie-Herzog von Mantua ersetzen, zudem Ort und Zeit der Handlung verlegen. Nicht mehr der Fürst, sondern die tragische Gestalt des Hofnarren rückte jetzt in den Mittelpunkt der Oper. Ein Krüppel als Titelheld einer Oper: Auch das war eine Sensation. Nicht ohne Schalk gab der listige Verdi seinem Hofnarren den Namen Rigoletto - eine lautliche Metamorphose von Triboulet, dem berühmten Narren am Hofe Franz I.. Die Premiere im März 1851 in Venedig wurde ein großer Triumph. Für Verdi war es der Durchbruch zum Weltruhm.
Seitdem hat es etliche Inszenierungen gegeben, wobei die meisten von ihnen dem traditionellen romantischen Milieu verhaftet blieben. Vor etwa 20 Jahren kam es zu einer Neu-Bewertung des Dramas. Die tragische Vater-Tochter-Beziehung rückte in den Vordergrund, die verhängnisvolle Liebe zwischen Rigoletto und seiner Tochter Gilda: Einerseits will er seine Tochter vor dem Verführer beschützen, andererseits trägt er eine Mitschuld an ihrem Untergang.
So auch in diesem für DVD-Technik aufbereiteten Fernsehfilm, der 1983 unter der Regie von Jean Pierre Ponnelle produziert wurde. Ponelle greift zu einem Trick. Er lässt die Geschichte aus der Sicht des alten Rigoletto rekapitulieren und wählt dabei ironischerweise das echte Mantua als Drehort. Nicht immer gelingt es dem Dirigenten Riccardo Chailly, musikalisch das erforderliche Pathos aufzubringen und die tragischen Untertöne des Dramas glaubwürdig zu zeichnen. Er scheint zu mitgerissen von der verdischen Musik, denn die Tempi sind oft zu rasch genommen.
Kompensiert wird dies allerdings durch herrliche Bühnenbilder und fabelhafte Solisten: allen voran Ingvar Nixell in einem vielschichtigen Porträt des tragischen Hofnarren Rigoletto, Edita Gruberova als Gilda und schließlich Luciano Pavarotti als Herzog von Mantua. Sein Auftritt ist wahrlich ein Meisterstück, sowohl stimmlich als auch schauspielerisch gesehen. Anmutig, verführerisch, nonchalant gibt er sich, man sieht ihm an, wie sehr ihm die Rolle Spaß macht. Kurz gesagt: Er ist einfach großartig! -Teresa Pieschacón Raphael


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