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Die Knechtschaft des Rings geht weiter -- und wie! Nach der fulminanten Ouvertüre von Die Gefährten legt Regisseur Peter Jackson mit Der Herr der Ringe. Die zwei Türme nach: mehr Orks, mehr Aufmärsche, mehr Düsternis, Ents, Gollum, geflügelte Nazgul, Olifanten und eine Schlacht um Helms Klamm, die es in sich hat. Viele, viele Fragen stellten sich Tolkiens Jünger nach der hervorragenden Umsetzung des ersten Teils von Der Herr der Ringe: Würde es Peter Jackson schaffen, die Brillanz von Die Gefährten wenigstens zu halten? Wie sehen die Ents aus? Wie Gollum? Und was würde er ändern? Fragen über Fragen, auf die es endlich eine Antwort gibt. Die Wege der Gefährten haben sich durch Sarumans Uruk-Hai getrennt. Nachdem Frodo und Sam nun allein den schicksalshaften Weg nach Mordor eingeschlagen haben, heften sich Aragorn, Legolas und Gimli auf die Fährte der gen Isengart flüchtenden Orks. Immerhin befinden sich die unglücklichen Hobbits Pippin und Merry in deren Klauen. Und die wollen die Drei wiederhaben. Während Frodo und Sam mit fast physisch spürbarer Mühe Gollum einfangen und zu ihrem Führer machen, treffen Aragorn, Legolas und Gimli wieder auf den dem Balrog -- der Rückblick Gandalfs auf seinen Kampf mit dem Balrog ist nur einer der glücklicherweise zahlreichen großartigen Momente des Films -- entronnenen Zauberer, reiten nach Rohan und begleiten den vom Einfluss Sarumans befreiten König Theoden in die Schlacht um Helms Klamm. Da obendrein nun auch Sauron seine zahlreichen Truppen sammelt, ist eines gewiss: Die Schlacht um Mittelerde hat endgültig begonnen. Und Frodo? Der bedauernswerte Hobbit spürt den Einfluss des Rings immer deutlicher, was zu immer größeren Konflikten führt. Naturgemäß ist der Mittelteil einer Geschichte immer der am schwierigsten umzusetzende Part. Fäden müssen weitergeführt, Charaktere weiterentwickelt oder gar neu eingeführt werden. Drehbuchautorin Fran Walsh sei Dank konnte Peter Jackson all diese Klippen meisterhaft umschiffen. Mit Bernhard Hill als Theoden von Rohan, Miranda Otto als dessen Nichte Eowyn, David Wenham als Faramir von Gondor und natürlich Brad Dourif alias Grima Schlangenzunge, beweist das neuseeländische Dream-Team einmal mehr ein exzellentes Händchen in Sachen Besetzung. Doch die eigentlichen Stars, das sind die, die direkt aus dem Computer stammen und von den Fans wohl am gespanntesten erwartet wurden: die Ents, die geflügelten Nazgul und natürlich Gollum. Was die Ents anbelangt, so darf gesagt werden, dass die Baumhirten sehr imposant und glaubwürdig in Szene gesetzt wurden. Dass gerade ihr Part extrem verkürzt und partiell geändert wurde, kann bedauert werden. Aber der Zwang, Die Zwei Türme in der Kinofassung für drei Stunden kompatibel zu machen, hat hier sichtlich sein Opfer gefordert. Aber für Gollum und die Nazgul möchte man den Regisseur sowie den Konzeptkünstler Alan Lee einfach küssen. Allein Gollum wirkt für sich und in der Interaktion mit anderen dermaßen real, dass man irgendwann wirklich aufhört, ihn als virtuelles Wesen wahrzunehmen. Und dann diese Schlacht! Ein gutes Viertel nimmt sie in der Handlung ein. Jede Minute davon ist es wert. Ohne in allzu große Übertreibungen ausbrechen zu wollen: Die Schlacht von Helms Klamm sieht genau so aus wie die Schlacht von Helms Klamm aussehen muss. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Fazit? Der Herr der Ringe. Die zwei Türme ist trotz oder gerade wegen der teilweise recht deutlichen Änderungen gegenüber der literarischen Vorlage -- auf die der Spannung halber nicht weiter eingegangen wird -- in sich konsistent. Notwendigerweise noch monumentaler und düsterer als Die Gefährten schafft es Jackson grandios, den Wendepunkt einer Welt zu porträtieren, deren Zukunft im Untergang begraben zu liegen scheint. Nun, Peter, jetzt warten wir auf das Finale furioso! --Constanze Quanz
Kundenbewertungen: Im Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 339 Bewertungen) Kommentare von Kunden: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Der Herr der Ringe (5 von 5 Punkten) schreibt O. Es gibt fast nichts mehr zu schreiben zu diesen Film....... Wer ihn kennt weiß warum er ihn sich holt ! Ich Persönliche finde an dieser Ausgabe jedoch nur eines SCHADE.... unzwar das es sich hierbei nicht mehr um die alt bekannten pappschober handelt zum auffalten, sondern aussen noch ein pappschober ist, aber im inneren sich eine ganz normale cd hülle aus platik verbirgt...... aber am ende gehts doch nur um den Film! Ich wünsche euch allen stehts ebene Wege und stehts einen vollen Proviantbeutel ;-) Viel schönes, aber auch ein Makel (4 von 5 Punkten) schreibt A. Als absoluter Herr der Ringe-Fan ist diese Special Extended Edition natürlich ein Muss. Die neuen Szenen geben die Geschichte besser wieder und bringen dem Film noch mehr Details. Auch die 2 DVDs Zusatzmaterial sind nicht zu unterschätzen. Der Film an sich und die Fülle an Bonusinformationen verdienen eigentlich 5 Sterne. Jedoch finde ich es etwas schade, dass nicht jedes Zusatzmaterial in Deutsch untertitelt ist. Wer gut genug Englisch kann, den mag das herzlich wenig stören. Außerdem fehlt bei der Aktuellen Ausgabe der Special Extended Edition das schöne Booklet. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es bei einer Special Extended Edition ein schönes Booklet dabei ist, wie es meines Wissens bei der ersten Ausgabe dieser Box auch war. Aufgrund dieser beiden Punkte einen Stern Abzug, aber auch wirklich nur deswegen, alles andere ist super! Eindeutige Kaufempfehlung! Könnte besser sein (3 von 5 Punkten) schreibt R. Die special Version ist ja nicht so gut wie sie bewertet wurde aber es ist aucn icht so schlech wie manche Behaupten man kann sie sich kaufen muss aber nicht aber sonst recht coole sachen dabei dafür gibt es drei sterne Kurze Kinofassung mit nur wenigen Extras (1 von 5 Punkten) schreibt A.E. Das ist das Problem wenn man eine so exzellente 4-DVD Box produziert wie bei Herr der Ringe - Special Edition geschehen: nur einfach die kürzere Filmfassung auf Blu Ray packen reicht nicht. Wer nicht warten will und lieber zwei Mal innerhalb von 1-2 Jahren ausgeben will - in Ordnung. Ich persönlich kann die kurze Filmfassung nicht mehr sehen, ohne das mir etwas fehlt und warte auf die nächste Veröffentlichung. Lasst euch nicht vera...en! (1 von 5 Punkten) schreibt e. Achtung, diese Blu-Ray enthält nur die normale Kinofassung, all die positiven Rezensionen beziehen sich auf die Extended Version. Ich finde es eine Frechheit von Amazon, das so zu vermengen. Das ist etwa so, als ob man einem Polo die Rezensionen eines Golf GTI unterschiebt. Warum wird nicht direkt die Langversion auf Blu-Ray veröffentlicht? Das ist reine Abzocke, damit man in einem nochmal viel Kohle berappt, um dann die richtige Version zu kaufen statt dieser Micky-Maus-Fassung. Ich kann nur allen raten, diese Version zu boykottieren und auf die Extended-Versionen zu warten. Kategorien, in denen dieser Artikel enthalten ist:
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