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Von Fred Astaire und Ginger Rogers hieß es einst von Katharine Hepburn: "Er verlieh ihr Klasse, sie verlieh ihm Sex". Auf Netrebko und Villazón übertragen könnte man meinen: Er glüht, sie sorgt mit warm kontrolliertem Gesang - fast mütterlich - , dass er in seiner Leidenschaft nicht verglüht. Villazóns Intensität, ob im Gespräch oder auf der Bühne, seine künstlerische Unbedingtheit ist fast beängstigend und doch hat man sich seit Jahren nach so einem Künstler gesehnt, nach einem, der sich verzehrt, dem es auf der Bühne immer um Leben oder Tod geht. Es gibt sie nur selten, vielleicht einmal im Jahrzehnt. Und Villazón ist ein solcher Glücksfall. Ihn könnte man ? in seiner Haltung natürlich - mit der Callas vergleichen, und nicht Anna Netrebko. Doch auch Anna profitiert ungemein von dieser Partnerschaft, Villazóns Inbrunst scheint sie geradezu anzustecken, ihr Vortrag ist zuweilen sehr bewegend. Acht Stücke in vier Sprachen bringen sie beide zum Besten ? auf Italienisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Puccinis "Bohème"- Dachstubenglück ist darunter, und Gounods "Roméo et Juliette", wie auch die Liebesextasen in Verdis "Rigoletto" und Donizettis "Lucia di Lammermoor". Für Operettenheiterkeit sorgt Moreno Torrobas Zarzuela-Paar in "Luisa Fernanda". Die Staatskapelle Dresden begleitet unter Nicola Luisotti. -Teresa Pieschacón Raphael Kundenbewertungen: Im Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen) Kommentare von Kunden: (Wiedergabe von Amazon nach dem Web Services Licensing Agreement) Beste Solisten (5 von 5 Punkten) schreibt I.W.S. aus Wien Das gekaufte Album verspricht nicht nur, sondern hält alles. Beste Interpreten derzeit auf dem klassischen Sektor Die Auswahl der Arien ist hervorragend. Zum Geniessen (5 von 5 Punkten) schreibt M.E. aus Niederaichbach Anna Netrebko und Rolando Villazon zeigen in diesen Stücken, dass ihre wunderschönen Stimen absolut harmonieren und die Leidenschaft der Szenen kommt jederzeit glaubwürdig rüber. Wem es egal ist, was über die beiden in der "BUNTE" geschrieben wird oder wie oft sie schon bei "Wetten dass ..?" auf der Couch waren, sondern wer einfach nur wunderschöne ruhige Musik geniessen möchte, der wird an dieser CD seine Freude haben. Ein echter Genuss !! Absolut empfehlenswert. Ist das wirklich die Netrebko?!? (5 von 5 Punkten) schreibt T.R. aus loitz, MV Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von Anfang an überhaupt kein Fan der russischen Sopranistin war. Der ganze Trubel der um ihre Person und ihre Stimme gemacht wurde, waren mir zuwieder, denn es gibt viel bessere Sängerinnen denen es nicht so leicht gemacht wird, weil sie nicht in Kleidergröße 36 passen! Zum allererstenmal aber hat die Netrebko mich wirklich berührt und ich finde, dass die Stimme sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Die Höhe ist voller und kräftiger, Koloraturen und Verzierungen werden gesungen und nicht länger nur angedeutet. Auch die Darstellungen der einzelnen Charaktere ist im Vergleich zu "Sempre libera" oder dem ersten Album unter Noseda bemerkenswert. Ungeahnt schön sind die Duette aus Manon von Massenet und die große Liebesszene aus Gounogs "Romeo und Julia". Wieder einmal bestätigt sich, dass die Netrebko rein von der stimmlichen Veranlagung her in das französische Fach gehört. Sehr schön ist auch das Lucia/Edgardo - Duett aus Donizettis Lucia di Lammermoor. Hier ist sie natürlich auch mit der Höhe nicht so maßlos überfordert, wie in der Wahnsinnsszene aus ihrem Album "Sempre libera". Villazon ist ebenfalls großartig. Nur an manchen Stellen wirkt sein Gesang etwas zu maniriert und hohe Noten werden mit so viel Druck gesungen, dass es zawr Effekt macht, aber der Stimme bestimmt nicht gut tut! Das Orchester spilet leidenschaftlich und niveauvoll! Das Traumpaar! (5 von 5 Punkten) schreibt B. aus WIEN Netrebko und Villazon haben schon jetzt Ihren Stammplatz in der Musikgeschichte. Ich halte beide für das größte Traumpaar der Operngeschichte. Ich hatte vorher immer gedacht die Calls und Di Stefano sind nicht mehr zu schlagen, da lag ich falsch. Ich höre, sammle und verfolge seid 30 Jahren alles was mit Oper zu tun hat und noch nie haben mich 2 Sänger so berührt.Für mich das Opern Phänomen seid Fritz Wunderlich. Mit Pavarotti, Carreras etc. konnte und kann ich bis heute nichts anfangen. Mehr "Belkonto" als belcanto (4 von 5 Punkten) schreibt A. Zweifelsohne haben Villazon & Netrebko, das "Dreamteam aller Opernhäuser", wunderbare Stimmen. 2005 wurden beide mit der "La Traviata" bei den Salzburger Festspielen förmlich in den Musik-Olymp katapultiert. Niemand will ihre Verdienste hier schmälern, doch ein Gutteil ihres Erfolges beruht nicht nur auf ihren gesanglichen Leistungen, sondern auf einer PR-Maschinerie, die wie geschmiert läuft. Und der ist es wohl zu verdanken, dass sich diese CD als - angeblich - die ultimativ beste verkauft. Die CD ist gut, aber auch nicht mehr. Nichts, was einem vom Hocker reißt. Nichts, was man - nach meinem Dafürhalten -unbedingt gehört haben muss. Nichts, was man nicht kennen würde. Ordentlich gemacht, das ja, aber ohne besondere Highlights. Keine Höhen und Tiefen. Und dass Villazon Frau Netrebko bei weitem überflügelt, hört wohl jeder selbst. Von mir gibt es für diese CD nur 4 Sterne, weil sie für mich - schlicht und ergreifend - mehr "belkonto" als belcanto ist ... 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