Lava-Opera Arias from 18th Century Napoli

Simone Kermes

Komponist: Hasse
Komponist: Pergolesi
Komponist: Porpora
Komponist: Vinci
Komponist: Leo
Dirigent: Claudio Osele
Orchester: Le Musiche Nove

Musik-CD, Audio CD
Ausgabe vom 14. August 2009
Herausgeber: Dhm (Sony Music)
Verkaufsrang: 214 (je kleiner desto beliebter)
EAN/ISBN: 0886975412129
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Lava-Opera Arias from 18th Century Napoli
Kundenbewertungen:
Im Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

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Perfekt (5 von 5 Punkten) schreibt R.D.
Einfach nur perfekt....man träumt, man wird entführt in ein Reigen von prächtiger, prachtvoller und perlender Poetik
aus süditalienischer, leicht orientalischer Göttlichkeit.

Zwiespältiges Gesamtbild (3 von 5 Punkten) schreibt E.k.O. aus Bavaria
Sehr erfreulich an "Lava" ist die hohe Zahl an Ersteinspielungen, die ein geglücktes Gegenbild zu der monotonen Händel-Lastigkeit in Arienalben mit Barockmusik der letzten Jahre darstellt.
Diskutieren kann man hingegen über so manche Eigenheiten der Interpretation. Natürlich verfügt die Kermes über ein grandioses Material und erhebliche Stilsicherheit, doch schlägt sie mit so manchen unnötig "dramatischen" Manierismen -besonders in den Dacapo-Verzierungen- meinem Empfinden nach erheblich über die Stränge, was völlig unnötig ist. Hinzu kommt, dass ihr sehr feminines, hohes Timbre für die teils in Mezzolage komponierten Kastratenarien nicht unbedingt ideal ist. (Wer diesbezüglich einen besseren Eindruck bekommen möchte, höre sich Bartolis Sacrificium an!)
Leider reichlich missglückt ist die bei den neapolitanischen Arien so wichtige Orchesterbegleitung. Das kleine Ensemble unter Leitung von C.Osele musiziert -völlig im Widerspruch zu den eindeutigen musikhistorischen Quellen- nur in solistischer Besetzung, was eine viel zu dünne klangliche Basis für die großen Stimme der Kermes gibt und besonders in den Stücken mit Bläsern zu einer sehr unglücklichen Klangbalance führt. Hier hat man an der falschen Stelle gespart, was für Kantaten oder Sakralwerke noch passen mag, versagt bei den Opernarien leider völlig. So ist der Gesamteindruck dieser CD etwas zwiespältig, insgesamt hat man hier leider die Chance vertan, einem zu Unrecht vernachlässigten Repertoire zu größerer Aufmerksamkeit zu verhelfen.



Die CD des Jahres! (5 von 5 Punkten) schreibt R.E. aus Sao Paulo, Brasilien
Eine ganz einfach wunderbare CD. Zunaechst einmal verdient Simone Kirmes fuer ihre Entdeckungsarbeit hoechstes Lob. Erstaunlich, welche Wunderwerke sie ans Tageslicht befoedert - und wie grandios sie gesungen und gespielt werden. Ein absolutes Muss fuer jeden Freund barocker Opernfreuden. Da regt sich nur eine Frage: wann kommt endlich die erste Gesamtaufnahme einer der Opern Porporas? An Appetithaeppchen fehlt es ja laengst nicht mehr.
Alles in allem: fuer mich die CD des Jahres. Weiter so, Simone!

Wundervoll! (5 von 5 Punkten) schreibt K.
Simone Kermes versteht es, mit ihrer wundervollen Stimme die alten Arien im wohl ursprünglichen Sinne wieder zu beleben. Die CD anzuhören ist ein reiner Genuss!

Zu Herzen gehend (5 von 5 Punkten) schreibt S.
Lava,das Motto dieser Aufnahme,erweckt Erwartungen.Wenn Frau Kermes ihre Arbeit in schönsten Sächsich erklärt und mit den Augen rollt, wenn man die roten Haare sieht, das rote outfit, werden diese Erwartungen verstärkt. Höre ich die Arie "Perchè se tanti" und andere scheinen sich dies ja auch zu erfüllen.

Aber wirklich angerührt bin ich von den leisen Stücken, wie Morte amara. Dieses leises, ein wenig flehende Singen berührt mich sehr. Solche Stücke machen mir die Stimme angenehm, stimmen mich für diese Sängerin ein. Das hat mit "Lava" nun weniger zu tun.

Auch ihre Temperamentsausbrüche sind angemessen.Sie enttäuscht meine Erwartungen nicht. Aber ich höre aus der Grundstimmung heraus diese CD.

Ich kann auch nicht feststellen, dass das Orchester zu dünn spiele.
"Kermes und das Alte-Musik-Ensemble "Le Musiche Nuove" unter Leitung von Osele entfesseln fantasievoll die emotionale Kraft, den Affektgehalt der einzelnen Opernausschnitte. So sind einige Sturm-Arien dabei, in denen die Stimme zum Schiff inmitten der Klangwogen wird. Die weit gespannten Melodiebögen mit ihren großen Sprüngen gestaltet Kermes einfach mitreißend." meint Dagmar Penzlin im NDR.

Dieser Einschätzung möchte ich mich anschliessen.

Ich höre diese Aufnahme gerne und kann sie weiterempfehlen.

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